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Die Geschichte 
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Die EURAC wurde 1992 auf Initiative der Südtiroler Landesregierung als privatrechtlicher Verein gegründet. Im ersten Jahr zählte das Institut, mit Sitz in Bozen, Weggensteinstr. 12, gerade einmal 12 Mitarbeiter in den drei Forschungsbereichen Sprache und Recht, Minderheiten und Autonomien sowie Alpine Umwelt.

 


Erster Sitz in der Weggensteinstr.
Einer der ersten großen Projektaufträge für das junge, rasch wachsende Forschungsinstitut war die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Universität in Bozen. Die Vorarbeiten der EURAC mündeten in die Gründung der Freien Universität Bozen im Oktober 1997. Die EURAC zeigte sich aber auch für die Weiterentwicklung der Internationalen Fachhochschule für Tourismusmanagement (heute „Laureatsstudiengang Tourismusmanagement" Freien Uni Bozen) und die Vorarbeiten zur Fachhochschule für Design (heute „Fakultät für Design und Künste" Freie Universität Bozen) verantwortlich.
1995 kam ein vierter Forschungsbereich hinzu „Management und Unternehmenskultur", 2002 ein weiterer und bislang letzter „Genetische Medizin".
 

Büros auf dem Domplatz

1996 übersiedelte ein Teil der EURAC (die Bereiche Alpine Umwelt, Management und Unternehmenskultur sowie Direktion und Zentrale Dienste) in Büroräumlichkeiten am Domplatz 3, der Sitz in der  Weggensteinstr. bot der wachsenden Mitarbeiterzahl nicht ausreichend Platz. 


Ende der 1990er Jahre war das Personal auf 75 gestiegen, die EURAC hatte Projektkooperationen in Deutschland, Österreich, Bosnien-Herzegovina und Tibet.
2001 übersiedelte die bis dato zweigeteilte Forschungsstätte in ein gemeinsames Haus. Das renovierte Bozner Ex-GIL-Gebäude an der Drususbrücke 1 ist seither Sitz des Forschungsinstituts (vgl. EURAC-Gebaude).
 
Heute ist die EURAC Südtirols größtes Forschungszentrum, an dem 120 Experten aus elf europäischen Ländern arbeiten. Das Jahresbudget beläuft sich auf rund acht Millionen Euro. Die Hälfte hiervon wird von der Autonomen Provinz Bozen finanziert, der Rest sind Stiftungsgelder, EU-Forschungsgelder, nationale und internationale Aufträge.
 


 
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