Afghanistan: der Kampf nach dem Krieg - Teil 1
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Afghanistan: der Kampf nach dem Krieg - Teil 1
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Der Krieg ist ausgezogen. Die Demokratie hätte einziehen sollen. Den Umzug bremsen auch weiterhin Stammesfehden und religiöser Fanatismus. Günther Rautz, Koordinator des Bereichs „Minderheiten und Autonomien", hat sich im Rahmen eines Europa-Asien Austauschprojektes ein Bild vor Ort gemacht. | Am 11. September 2001 lernte ich Susanne Schmeidl von der Schweizer NGO Swisspeace bei einem Menschenrechtsseminar in Nepal kennen. Knapp drei Jahre nach diesem historischen Datum, das mit dem Angriff auf die Türme des World Trade Centers die Welt verändert hat, sitze ich in einem klapprigen afghanischen Ariana Flugzeug auf dem Weg von New Delhi nach Kabul. Beim Überfliegen der kargen endlos scheinenden afghanischen Gebirgsketten frage ich mich, ob da unten noch irgendwo Bin Laden mit seinen Al-Qaida Kämpfern steckt. Auch einem militärischen Laien wie mir wird sofort klar, warum diese Gebirgsfestung über Jahrhunderte hinweg nicht eingenommen werden konnte. Vor den Amerikanern scheiterten schon die Briten - gleich mehrmals während ihrer Kolonialherrschaft am Subkontinent- bei dem Versuch das Land an Britisch-Indien anzugliedern. Als nächste zogen die sowjetischen Truppen Ende der 80er Jahre unverrichteter Dinge ab. In den folgenden Tagen möchte ich herausfinden, was die Amerikaner und die Internationale Einsatztruppe der Vereinten Nationen ISAF in Afghanistan erreicht haben.
Teil 2: Welcome to Kabul
Teil 3: Historische Rückblende
Teil 4: Afghanistan heute
21.10.2004
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