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DIAMONT 
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Data Infrastructure for the Alps:
Mountain Orientated Network Technology
 

Alpine Space, Priority 1, Measure 1


Nach der Verabschiedung des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes (EUREK) im Jahr 1999 ist der Wille zu einer nachhaltigen Raumentwicklung in das Zentrum des politischen Handelns in Europa gerückt. Gerade für den Alpenraum erscheint dieses Konzept von hoher Bedeutung. Es fehlen aber nach wie vor konkrete Grundlagearbeiten, die eine Nachhaltige Raumentwicklung fassbar machen. So gibt es z.B. noch keine systematische Bestandsaufnahme der ökologischen Strukturen, der Entwicklungschancen wichtiger Sektoren oder der wirtschaftlichen Grundlagen im Alpenraum. Weiters fehlt das Wissen über die demographischen Entwicklungsprozesse und über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Aber erst dieses Wissen macht eine Konkretisierung einer Alpen-spezifischen Nachhaltigkeit in der Raumentwicklung möglich. Das Projekt DIAMONT versucht daher diese Defizite zu schließen.
 

Partners

 

Diamont hat zum Ziel:

  • einen Vorschlag für die Auswahl von relevanten Daten und Indikatoren auszuarbeiten, welche für das Monitoring einer nachhaltigen Entwicklung der Regionen im Alpenraum von entscheidender Bedeutung sind,
  • das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention bei der Überarbeitung und Umsetzung des alpenweiten Umweltinformationssystems SOIA (System for Observation of and Information on the Alps) fachlich zu beraten.

 


In einem ersten Arbeitsschritt werden die Basisinformationen erhoben. Was versteht man in den einzelnen Regionen unter einer nachhaltigen Regionalentwicklung? Gibt es kulturelle Unterschiede im Planungsbereich? Wie sehen Entscheidungsstrukturen aus? Welche Herausforderungen, Probleme und Chancen kristallisieren sich für die Zukunft heraus? Solche und ähnliche Fragen sollen in dieser ersten Phase mit Hilfe von Literaturauswertungen und einer Delphi-Umfrage in allen Alpenstaaten beantwortet werden.
Basierend auf den Ergebnissen wird ein für die zukünftige Entwicklung entscheidender Sektor herausgegriffen und detailliert analysiert. Dafür werden alpenweit Grundlagendaten gesammelt, harmonisiert und GIS-gerecht aufbereitet. Diese Daten bilden in der Folge die Basis für eine Einteilung des Alpenbogens in einheitliche Entwicklungsregionen. Unter Einbeziehung der lokalen Interessensvertreter werden Planungsinstrumente für die jeweiligen Regionen erarbeitet. Durch den direkten Dialog soll gewährleistet werden, dass die Instrumente praxisnah, bedürfnisorientiert und doch alpenweit vergleichbar sind.
 
Weitere Informationen: Diamont Homepage
 
Laufzeit: 2005-2008
 

 
Partner

• Lead Partner: Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (http://www.oeaw.ac.at/isr/)
• Scientific Lead Partner: European Accademy of Bozen/Bolzano, Institute for Alpine Environment,
• Anton Melik Geographical Institute, Scientific Research Centre of the Slovenian Academy of Sciences and Arts (http://www.zrc-sazu.si/gi/)
• Bosch & Partner GmbH (http://www.bosch-partnergmbh.de/)
• CEMAGREF - Groupement de Grenoble (http://www.grenoble.cemagref.fr/grenoble/)
• Institut für Umweltplanung, Landschaftsplanung und Naturschutz, IFUPLAN (http://www.ifuplan.de/)
• Unione Nazionale Comuni Communità Enti Montani (http://www.uncem.it/)
• Forschungsstelle für Wirtschaftsgeographie und Raumordnungspolitik (http://www.fwr.unisg.ch/)
 
Beobachter
 
• Agenzia provinciale per l'ambiente, Bolzano (http://www.provinz.bz.it/umweltagentur/index_i.asp)
• Alliance in the Alps (http://www.alpenallianz.org/)
• Alpine Convention (http://www.convenzionedellealpi.org/index.htm)
• ASCOMALP - Associazione Commercianti Alpini (http://www.ascomalpi.it/ascom.alpi)
• BAS - Bundesamt für Statistik Neuchâtel (www.statistik.admin.ch/)
• Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (http://www.lebensministerium.at/)
• CIPRA (http://www.cipra.org/cipra_international.htm)
• Club Arc Alpin (http://www.alpenverein.or.at/)
• RAEP - Réseau Alpin des Espaces Protégés (http://www.alparc.org/1024-index.phtml)
• StMUGV, Bayer. Staatsministerium für Umwelt (http://www.stmugv.bayern.de/)
• TEO - Institut de Géographie Alpine (http://iga.ujf-grenoble.fr/territoires/index.htm)
• Umweltbundesamt Berlin (www.umweltbundesamt.de/)
 

 
     Erich Tasser
 
 
     Diamont Folder   Diamont Folder
 
  • Borsdorf A., Lange S. (Eds.) (2006) Politische, kulturelle und wissenschaftliche Perspektiven der nachhaltigen Raumentwicklung in den Alpen. Erste Ergebnisse des an der LFU Innsbruck koordinierten EU-Projektes DIAMONT. University press, Innsbruck.
  • Tappeiner U., Borsdorf A., Tasser E., Lange S. (Eds.) (2007) DIAMONT 1 - Analysing the influence of cultural differences on regional development in the Alps. European Academy Bozen-Bolzano, Arbeitsheft/Quaderno 47, Bozen.
  • Tappeiner U., Borsdorf A., Tasser E., Lange S. (Eds.) (2007) DIAMONT 2 - Analysis of Experts' Assessments of Alpine Development. European Academy Bozen-Bolzano, Arbeitsheft/Quaderno 48, Bozen.
  • Borsdorf A., Grabherr G (Eds.) (2007) Internationale Gebirgsforschung. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Innsbruck.
 


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   Tel.+39 0471 055 333
 Fax+39 0471 055 399
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Für weitere Informationen:  Diamont Homepage

 

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Ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti
Ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti

 

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University of Onnsbruck / Institute of Geography 
University of Innsbruck /
Institute of Geography


Anton Melik Geographical Institute
Anton Melik Geographical Institute


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CEMAGREF


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