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LEROP - Fortschreibung des Landesentwicklungs- und Raumordnungsplanes Südtirol  
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Für eine ausgewogene wirtschaftliche und soziale Entwicklung

In Südtirol ist eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu gestalten, die eine möglichst hohe Lebensqualität aller hier lebenden und sich erholenden Menschen ermöglicht. Eine solche Entwicklung kann sich jedoch nicht nur auf bestimmte Lagen konzentrieren. Sie muss sich an das gesamte Land richten und urbane Zentren genauso mit einschließen wie periphere Lagen. Ziel ist es, vergleichbare (wenn auch unterschiedliche) Lebensqualitäten zu schaffen und zu sichern. Eine solche Lebensqualität baut auf die ortsspezifischen Stärken auf und versucht vorhandene Schwächen auszugleichen.
Hierfür ist zum einen eine wirtschaftliche Entwicklung mit ausreichenden Angeboten an Arbeitsplätzen unterschiedlicher Qualifikation zu ermöglichen. Zum anderen sind auch kulturelle Impulse, bildungs- und sozialpolitische Akzente notwendig, die zu einer möglichst großen gesellschaftlichen Kohärenz aller hier lebenden Menschen beitragen.
Zentral ist dabei auch die Solidarität zwischen den unterschiedlichen Räumen, Sektoren und Gesellschaftsschichten mit ihren spezifischen Eigenheiten und Potentialen. Hier gilt es einen Ausgleich zu schaffen, um damit einerseits öffentliches Interesse (z.B. dezentrale Besiedlung) und andererseits gesellschaftliche Chancengleichheit (Bildung, Kultur, Sanität) in ausreichendem Maße zu wahren.
Daraus ergeben sich Ansprüche unterschiedlichster Natur an den Raum (Abb. 2), die auch konfliktreich zueinander stehen können. Dabei muss jeweils die Frage des Maßes und des Gleichgewichtes gestellt werden. Diese Konflikte zu erkennen, zu vermeiden, vorzubeugen und auszugleichen ist ein Ziel des auszuarbeitenden LEROP.


Abb. 2: Wie viel Südtirol gehört wem?


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