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Kirchenheizung 
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Eine Gratwanderung zwischen Behaglichkeit, Kosten und Denkmalpflege

Schwärzungen von Mauern und Mobiliar, Schwindschäden an Holzeinrichtung und Orgel, Salzausblühungen und Abmehlungen an Freskenmalerei, sind alles Schäden, die nicht nur in Kirchen sondern auch in Schlössern auftreten. Es gibt viele Gründe für diese Schäden, nicht zuletzt kann der verwendete Heizungstyp dafür verantwortlich sein. Die "Schadensträchtigkeit" einzelner Heizungstypen und Heizweisen ist dabei sehr unterschiedlich. Denn sie steuern maßgeblich das Raumklima ab (i.e. Temperaturverteilung, Feuchtigkeitsverteilung, Luftbewegung). Zudem hängt die Wirkung der einzelnen Heizungssysteme natürlich auch von der Größe der Räume, vom Außenklima, der kunsthistorischen Ausstattung sowie der Art und Häufigkeit der Nutzung ab. Wie aber alle diese Faktoren zusammenspielen, und welche Folgen daraus in bezug auf Behaglichkeit, Kosten und Denkmalpflege entstehen, ist kaum wissenschaftlich untersucht worden.

Projektbeschreibung

Unter den Projekttiteln „Kirchenheizung  - eine Gratwanderung zwischen Behaglichkeit, Kosten und Denkmalpflege" und „Temperierung großer historischer Räume" untersucht daher der Bereich Alpine Umwelt den Zusammenhang zwischen Heizung und Schäden in historischen Gebäuden.

Dazu werden verschiedene Methoden angewandt:

  • Raumklimamessung in Kirchen, Burgen und Schlössern während und außerhalb der Heizperiode (Messdauer: 4 Wochen bis zu mehreren Monaten).
  • CFD-Simulation zum Durchspielen von Alternativvarianten: Simulation der Raumströmungen typischer Beispiele mittels ComputationalFluidDynamics am PC.
  • Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege: Objektbegehungen und Analysen mit Restauratoren.
  • Literaturanalyse und -integration. Kontakte mit Spezialisten in den einzelnen Gebieten.

Als ein wichtiges Resultat dieses Arbeitsschwerpunktes sollen konkrete Leitlinien für die Wahl des bestmöglichen Heizungssystems zur Temperierung historischer Räume entstehen; bestmöglich im Sinne einer Lösung,

  • die sowohl die Besucher/Bewohner nicht frieren lässt,
  • als auch für kunsthistorisch wertvolles Inventar akzeptabel ist
  • und nicht zuletzt Geld und Energie sparen hilft.

Laufzeit: 1999 - 2003

Projektpartner und Finanzierung

Auftragsgeber des Projektes:
Dr. Walter Huber, Landesagentur für Umwelt und Arbeitsschutz

Begleitender Arbeitskreis:
Dr. Stephan Ortner, Europäische Akademie Bozen
Dr. Walter Huber, Landesagentur für Umwelt und Arbeitsschutz der Autonomen Provinz Bozen
Dr. Michael Mitterhofer, Verwaltungsamt des Ordinariates, Diözese Bozen-Brixen
Dr. Helmut Stampfer, Landesdenkmalamt der Autonomen Provinz Bozen

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Stiftung Südtiroler Sparkasse


 Kontakt

mail      Alexandra Troi


 Ausgewählte Publikationen

Troi, Alexandra / Hausladen, Gerhard: Heating Effects in South Tyrolean Churches. In: Levin, Hall (Hrsg.): Indoor Air 2002: Proceedings of the 9th International Conference on Indoor Air Quality and Climate, Vol. 4. Santa Cruz, California: Indoor Air, 2002, p. 848-853.
Zum html-Text Troi, Alexandra: Akademie heizt den Kirchen ein. In: Academia 20 (1999), p. 18-21

Weitere Publikationen


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Einleitung

Heizungstypen

Wie entstehen Schäden?

"Energie-Lecks"

Schwachstellen erkennen

 

 

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