MONITORING EINES MEHRFAMILIEN-PASSIVHAUSES IN SÜDTIROL
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Der Gebäudesektor weist ein beträchtliches Potential für Energieeffizienzsteigerung auf. Bei herkömmlichen Wohngebäuden in Südtirol bestimmt der Heizwärmebedarf den Gesamtenergieverbrauch, sodass eine Ausführung in Passivhaus-Bauweise (ein Heizwärmebedarf von max. 15 kWh/m²a, Vergleich Gebäudebestand: ca. 200 kWh/m²a), einen bedeutenden Schritt in Richtung Energieeinsparung darstellt. Da es sich beim Passivhaus-Konzept und Bau, zumindest in unseren Breiten, nicht um tägliche Praxis handelt, wurde bei diesem Gebäude eine Evaluierung der Energiebilanz und des Wohnkomforts vorgesehen.
Bei dem von der EURAC mit einem Monitoring begleiteten Gebäude handelt es sich um das erste Mehrfamilien-Passivhaus in Italien. Zentrales Ziel des Monitoring ist die energetische Evaluierung des Gebäudes sowie die Verifizierung des erreichten Komforts. Dabei geht es zum einen darum, Planungsdaten und Realität zu vergleichen und die Einhaltung des Passivhaus-Standards zu überprüfen, zum anderen aber auch darum bei eventuellen Abweichungen korrigierend und optimierend eingreifen zu können
Für weitere Informationen siehe englische Projektbeschreibung.
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