|
MOUNTAIN PARTNERSHIP
Home |
Forschungsbereiche |
Nachhaltige Entwicklung |
"Alpine Convention - International Mountain Agreement" Co-ordination Unit |
Mountain Partnership
Die EURAC ist im Oktober 2004 der Mountain Partnership, einem Weltbündnis für eine nachhaltige Entwicklung von Berggebieten beigetreten. Maßgeblich vorangetrieben wurde der Beitritt durch die Koordinierungsstelle. Die im Jahr 2002 anlässlich des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg insbesondere von Italien und der Schweiz initiierte Mountain Partnership setzt sich derzeit aus 130 Mitgliedern zusammen. Darunter finden sich 44 Staaten, 14 internationale Organisationen und 72 Nicht-Regierungsorganisationen.
Zweck dieses Bündnisses ist die Förderung des Informations-, Erfahrungs- und Best-Practices-Austausches unter den Mitgliedern, wobei die Bildung von Partnerschaften und Kooperationen untereinander begünstigt werden soll. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Alpen und Karpaten, die es den Karpatenländern ermöglicht hat, die von den Alpenländern im Rahmen der Alpenkonvention gesammelten Erfahrung bei der Umsetzung der Karpatenkonvention zu nutzen.
Die Tätigkeiten der Mountain Partnership werden von einem Sekretariat bei der FAO in Rom geleitet und unterstützt, das vorwiegend durch italienische und Schweizer Mittel finanziert wird.
Im Rahmen der Mountain Partnership hat die Koordinierungsstelle die Leitung der „Policy-and–Law-Initiative" wie auch der „Europe-Initiative" übernommen. Letztere befasst sich mit geographischen Aspekten europäischer Berggebiete.
Mit der Initiative „Policy and Law" sollen gesetzgeberische und administrative Möglichkeiten ermittelt werden, mit denen die nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten unter Berücksichtigung der besonderen Sensibilität dieser Regionen und ihrer grenzübergreifenden Aspekte gefördert werden kann.
Mit der Europe-Initiative sollen hingegen Probleme europäischer Berggebiete im Hinblick auf die Erstellung eines Aktionsplans ermittelt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den ländlichen Gemeinschaften und deren Wirtschaft.
|
|