PROJEKTREIHE UMBRELLA
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Projektreihe Umbrella
Die Projektreihe Umbrella ist Gegenstand einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Umwelt und Landschaftsschutz, dem UNEP-Regionalbüro für Europa (UNEP/ROE), und dem Regional Environmental Center for Central and Eastern Europe (REC) der später auch EURAC beigetreten ist. Sie zielt darauf ab, die Umsetzung der Karpatenkonvention durch die Vertragsstaaten zu fördern .
Die Projektreihe gliedert sich in vier unterschiedliche Bereiche: • Eingrenzung des geographischen Anwendungsgebiets der Karpatenkonvention • Unterstützung bei institutionellen Fragen und bei der Einrichtung eines Ständigen Sekretariats • Anleitung bei der Umsetzung der Konvention • juristisches Audit Die ersten zwei Zuständigkeitsbereiche liegen beim UNEP-Regionalbüro, während die anderen beiden vom Regional Environmental Center,REC, betreut werden. Die Koordinierungsstelle bietet dank der bereits bei der Umsetzung der Alpenkonvention gesammelten Erfahrung die erforderliche Unterstützung.
• Eingrenzung des Gebiets, in dem die Karpatenkonvention Anwendung findet: Es handelt sich dabei um eine der noch offenen Fragen der Karpatenkonvention. Die endgültige Entscheidung soll bei der ersten gemeinsamen Konferenz der Karpatenländer getroffen werden. Aufgabe der Partner ist es, einen Bericht mit einer Reihe von Vorschlägen zu verfassen, der als wissenschaftliche Grundlage für die Entscheidungsfindung der Staaten dienen wird.
• Unterstützung bei institutionellen Fragen und bei der Einrichtung eines Ständigen Sekretariats: Die Karpatenkonvention sieht die Einrichtung eines Ständigen Sekretariats vor. Die Koordinationsstelle unterstützt interimistisch das durch das UNEP-Regionalbüro geleitete Sekretariat mit Sitz in Wien bei der Organisation von institutionellen, administrativen und finanziellen Angelegenheiten.
• Anleitung bei der Umsetzung der Konvention: Eine von der Koordinationsstelle mitherausgegebene Veröffentlichung soll die in der Karpatenkonvention enthaltenen Völkerrechtsprinzipien und die Umsetzungsmodelle dieser auf internationaler Ebene bewährten Prinzipien illustrieren. Sie richtet sich an die lokalen Behörden der betroffenen Länder.
• Juristisches Audit: Mittels einer Untersuchung sollen Informationen über die Rechts- und Verwaltungsordnungen der sieben Karpatenländer mit Bezug auf die für die Konvention relevanten Umweltbereiche erhoben werden. Die Aufgabe der Koordinierungsstelle bestand dabei darin, einen Fragebogen auszuarbeiten, der die Grundlage der Untersuchung darstellte. Das Regional Environmental Center ermittelte Experten der einzelnen Länder., denen der Fragebogen vorgelegt wurden. Mit Hilfe der so erhobenen Informationen können nun die bestehenden gesetzlichen Grundlagen in den einzelnen Ländern ermittelt werden. Es können insbesondere die Bereiche bestimmt werden,, die bei der Umsetzung der vor kurzem in Kraft getretenen Konvention ein größeres Augenmerk erfordern.
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