|
GRENZÜBERSCHREITENDE ZUSAMMENARBEIT
Home |
Forschungsbereiche |
Nachhaltige Entwicklung |
"Alpine Convention - International Mountain Agreement" Co-ordination Unit |
Projects |
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die Koordinierungsstelle an der EURAC hat in Zusammenarbeit mit der autonomen Region Aostatal und einigen Völkerrechtsexperten mögliche Formen grenzüberschreitender Zusammenarbeit zwischen regionalen und lokalen Körperschaften untersucht. Die Studie entsprang der Notwendigkeit, den Körperschaften auf unterstaatlicher Ebene rechtliche Mittel zur Verfügung zu stellen, die ihnen konkretere und wirksamere Formen grenzüberschreitender Zusammenarbeit ermöglichen.
Geleitet wurde diese Untersuchung von der Koordinierungsstelle, die daneben auch einen bedeutenden Beitrag zur Forschungsarbeit geleistet hat.
Hauptziel des Projekts war die Erarbeitung eines institutionellen und rechtlichen Modells, für grenzüberschreitende Berggebiete, das sich auf Grundsätze einer erfolgreichen Kooperation stützt und eine nachhaltige Umweltentwicklung verfolgt. Durchgeführt wurde es auf der Grundlage einer sorgfältigen Analyse der bestehenden Unterlagen und einiger bereits auf diesem Gebiet gesammelten Erfahrungen. Hauptbezugspunkt war hier insbesondere der . bereits wirksame Kooperationsmechanismus des Espace Mont Blanc, der jedoch auf institutioneller Ebene noch weiter ausgebaut werden.muss.
Eine Zusammenfassung dieser Untersuchung wurde am 1. Juni 2005 auf der Konferenz "Strumenti giuridici della Cooperazione per lo Sviluppo Sostenibile di un'Area Montana Transfrontaliera" (Rechtliche Instrumente für die nachhaltige Entwicklung eines grenzüberschreitenden Berggebietes) präsentiert, die am Sitz der FAO in Rom stattfand. Die Konferenz war Teil der Tätigkeiten der Mountain Partnership und stand unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt und Landschaftsschutz. Im Laufe der Konferenz wurden neben dem Espace Mont Blanc weitere Beispiele grenzüberschreitender Zusammenarbeit vorgestellt, die bereits von den italienischen Regionen im Alpenraum umgesetzt wurden (Konferenzakte).
Die Aktualität und die Qualität dieser Studie sind von der UNO offiziell international anerkannt worden. Im seinem jüngsten Bericht über die nachhaltige Entwicklung der Bergregionen, hatte der Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan die von der Koordinierungsstelle durchgeführte Untersuchung als ein mögliches Modell dargestellt, das auch in anderen Bergregionen mit ähnlichem Bedarf an grenzübergreifender Kooperation angewendet werden kann. Der Bericht war auf der Generalversammlung vom 29. September 2005 vorgelegt worden.
|
|