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KARPATENKONVENTION  
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Die Übereinkunft zwischen dem italienischen Umweltministerium und der EURAC hat - neben dem Einsatz anderer internationalen Partnern wie dem UNEP-Regionalbüro für Europa (UNEP/ROE) und dem Regional Environmental Center for Central and Eastern Europe (REC)  - einen Beitrag zur  Ausarbeitung einer weiteren internationalen Konvention zur nachhaltigen Entwicklung in einem grenzüberschreitenden Berggebiet ermöglicht: Die im Jahre 2003 in Kiew unterzeichnete und im Januar 2006 in Kraft getretene Karpatenkonvention. Unterstützt wird die Karpatenkonvention durch ein von der UNEP in Wien geleitetes Interim-Sekretariat.

In der Partnerschaft zwischen Alpen und Karpaten, aus der die Karpatenkonvention entstanden ist, hat die EURAC eine koordinierende Funktion übernommen. Durch die Erfahrungen, die sich die EURAC-Koordinierungsstelle bei den Verhandlungen der Alpenkonvention aneignen konnte, war es ihr möglich, die Experten der Karpatenländern in technischer und wissenschaftlicher Hinsicht unterstützen.

In Zusammenarbeit mit anderen EURAC-Instituten hat die Koordinierungsstelle  eine wichtige Rolle bei der Ausarbeitung der Karpatenkonvention gespielt und war u.a. Gastgeber einiger Tagungen, die die Teilnehmerländer zur Unterzeichnung geführt haben. Die Karpatenländer standen im Mittelpunkt des im Juni 2002 in Bozen abgehaltenen ersten Meetings "Sharing the experience". Kurze Zeit später,  im März 2003, folgte eine zweite Tagung (Tagungsakten).

Die Koordinierungsstelle hat daneben die Projektreihe Umbrella - ein vom italienischen Umweltministerium finanziertes Projekt mit den Partnern EURAC, UNEP und REC - entwickelt, um die Umsetzung der Karpatenkonvention zu erleichtern. Den Bemühungen und der Arbeit der Koordinierungsstelle ist die Unterzeichnung eines Memorandum of understanding zwischen EURAC und UNEP zu verdanken - ein konkretes Beispiel der produktiven Zusammenarbeit der beiden Partner.


 
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