"Alpine Convention – International Mountain Agreement" Co-ordination Unit
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“Alpine Convention – International Mountain Agreement“ Co-ordination Unit
Die Koordinierungseinheit Alpenkonvention - IMA (International Mountain Agreements) wurde unter dem italienischen Vorsitz der Alpenkonvention (Biennium 2001-2002) eingerichtet, um die Kontinuität der im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem italienischen Ministerium für Umwelt und Gebietsschutz und der Europäischen Akademie in Bozen entwickelten Tätigkeiten zu gewährleisten.
In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der EURAC unterstützte die Koordinierungseinheit in den Jahren 2003-2004 auch das Ständige Sekretariat der Alpenkonvention bei der Durchführung der Aufgaben, die der Außenstelle Bozen übertragen wurden.
Auf Grund der Vereinbarung zwischen dem Umweltministerium und der EURAC konnte zusammen mit anderen internationalen Partnern wie UNEP und REC ein Beitrag zur Verabschiedung eines weiteren internationalen Abkommens für den Schutz und die Entwicklung einer Bergregion geleistet werden, nämlich die Karpatenkonvention, die 2003 in Kiew unterzeichnet wurde und sich bereits in der Umsetzungsphase befindet. Die Koordinierungseinheit ist auch Partner von UNEP und REC bei der Durchführung des Umbrella-Projektes, das vom italienischen Umweltministerium finanziert wird und hauptsächlich die Umsetzung der Konvention unterstützen soll. Zu diesem Zweck hat die Koordinierungseinheit Treffen von Experten aus den Partnerländern der Karpatenkonvention organisiert, bei denen die wichtigsten Aspekte im Zusammenhang mit dem Schutz und der nachhaltigen Entwicklung der Karpaten diskutiert wurden. Die Bemühungen und die Arbeit der EURAC hat in der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit UNEP eine wichtige Anerkennung gefunden, ein sichtbares Zeichen für die fruchtbare Zusammenarbeit der beiden Partner.
Angesichts des aktiven Engagements in internationalen Initiativen zum Schutz der Berge hat die Koordinierungseinheit die Beteiligung der EURAC an der Mountain Partnership unterstützt, einer internationalen Allianz zum Schutz der Gebirgsräume weltweit, die beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. In der Global Mountain Partnership ist EURAC federführend in der Initiative Policy and Law und der geographischen Initiative Europe tätig.
Leitfaden aller dieser Initiativen ist der bestehende Zusammenhang zwischen dem Schutz der Berge und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, deren Förderung auf europäischer Ebene bereits mit dem Madrider Rahmenübereinkommen von 1980 beschlossen wurde. In diesem Bereich hat die Koordinierungseinheit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Föderalismus- und Regionalismusforschung der EURAC und mit der Autonomen Region Aostatal eine Studie initiiert und entwickelt, die sich mit den rechtlichen Instrumenten für neue Formen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf substaatlicher Ebene zur nachhaltigen Gebietsentwicklung nach dem Modell des Espace Mont Blanc - einem Kooperationsmechanismus, an dem Italien, die Schweiz und Frankreich beteiligt sind – befasst.
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