MITARBEITERINNEN
Kirsten Schellenberg wird für ihre Diplomarbeit mit dem Preis der Johannes Schubert Stiftung ausgezeichnet, der an besonders befähigte Studierender an der FH Eberswalde vergeben wird, welche ökologische Themen bearbeiten. Kirsten Schellenberg hat in ihrer Arbeit an der Eurac im Rahmen des Projektes "Landschaftsstrukturanalyse" die Landnutzungsänderungen im Südtiroler Bergebiet (am Beispiel St. Martin im Passeier) untersucht, indem sie historische und aktuelle Orthophotos verglichen und statistisch ausgewertet hat.
Neue MitarbeiterInnen im Bereich „Alpine Umwelt":
Lukas Krismer: ist seit dem 20.08.2003 als Praktikant mit dabei und wird sich einen Monat lang im Rahmen des Projektes „Landschaftsentwicklung und Wirkfaktoren" (III/1/01) mit der Landschaftsentwicklung in der Carnia beschäftigen.
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Verena Grüner: unsere neue GIS-Expertin hatte ihren ersten Arbeitstag in unserem Bereich am 1.08.2003. |
TERMINE/VERANSTALTUNGEN
AGIT 2003
Das jährliche Symposium für Angewandte Geographische Informationsverarbeitung (AGIT) in Salzburg ist die wichtigste Plattform der deutschsprachigen Geoinformatik-Welt für den Austausch von Erfahrungen, das Kennenlernen neuer Entwicklungen und das Vorstellen innovativer Geoinformatik-Projekte. Vom 2.-4. Juli nahmen auch dieses Jahr wieder Mitarbeiter des Bereichs „Alpine Umwelt" an der Veranstaltung teil und präsentierten die neuesten Forschungsergebnisse zur GIS gestützten Modellierung von Schneegleitprozessen in alpinem Gelände.
Alpen-Biodiversitäts-Workshop
Mit der Durchführung des internationalen „Alpen-Biodiversitäts-Workshops" vom 9.-10. Oktober 2003 soll Experten die Möglichkeit geben werden, die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Erhalt und nachhaltige Nutzung von Bergökosystemen im Kontext des Übereinkommens zur Biologischen Vielfalt und der Alpenkonvention" - ein Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes Berlin - zu diskutieren. Ziel des Workshops ist es zudem, Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Alpen- und Biodiversitätskonvention sowie zur künftigen Forschung im Themenfeld „alpine Biodiversität und ihre Nutzung" zu definieren.
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PROJEKTE
Alpine Wellness Südtirol
Erhebung südtirol-spezifischer Ressourcen als Grundlage für die Definition wettbewerbsfähiger Produkte im Wellness-Bereich
Die Wellness-Branche boomt - und die Anbieter schlafen nicht, so dass der Standard der angebotenen Produkte allerorts bereits sehr hoch ist. Will sich Südtirol also in diesem Bereich auf dem Markt profilieren, muss es sich von der Konkurrenz abheben und sein Angebot spezialisieren.
Ziel des Projektes „Alpine Wellness Südtirol" ist es daher, das Potential zur Differenzierung und Vermarktung einer "alpinen Wellness" in Südtirol zu analysieren. Es soll eine regionsspezifische Wellness definiert werden, welche sich auf den Naturraum, die natürlichen Produkte sowie die traditionellen Behandlungsformen Südtirols stützt und somit eine spezielle Form von Relaxen und Entspannen bietet.
Das Projekt gliedert sich in zwei Phasen: eine Erhebungs- und eine Potentialphase. Während die erste Phase dazu dient, die natürlichen und kulturellen Ressourcen zu analysieren bzw. die Kernkompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Branchen sowie deren Verflechtungen untereinander herauszustellen, sollen in der zweiten Phase die Ergebnisse dieser Teilstudien integriert und hieraus schließlich die Potentiale Südtirols abgeleitet werden.
Das Projekt entstand im Auftrag der Abteilung Tourismus, Handel und Dienstleistung der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol und wird in Form einer Kooperation der Bereiche „Tourismusmanagement" und „Alpine Umwelt" der Europäischen Akademie Bozen durchgeführt.
ALLGEMEINES
Der Bereich „Alpine Umwelt" hat ein neues Buch herausgebracht:
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Tappeiner, Ulrike / Tappeiner, Gottfried / Hilbert, Andreas / Mattanovich, Ernst (ed.) 2003: The EU Agricultural Policy and the Environment. Evaluation of the Alpine Region.
Das Buch inkl. CD-ROM mit zahlreichen Karten, Kommentaren und statistischen Daten ist im Blackwell-Verlag erschienen und kostet 67 Euro. |