Institut für Mumien und den Iceman
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Über uns
Das "Institut für Mumien und den Iceman" wurde als erstes Mumienzentrum seiner Art im Juni 2007 gegründet.
Eingebunden in einen universitären Kontext und am Kreuzungspunkt der internationalen Mumienforschung in Italien, Österreich, Deutschland und der Schweiz bündelt das Institut alle Forschungsergebnisse und Entdeckungen seit der Auffindung des "Iceman" zu einer Wissensplattform und schließt auch Erkenntnisse aus der Erforschung anderer Mumien mit ein. Alle laufenden und künftigen Forschungsprojekte am Mann aus dem Eis werden hier koordiniert und begleitet. Dieser Überblick erlaubt es dem Institut auch, künftige Forschungsvorhaben am „Iceman" und anderen Mumien gezielt zu initiieren und selbst durchzuführen sowie neue Verfahren zu entwickeln. Bereits bestehende Kontakte des Instituts zu anderen Mumienforschungszentren in Europa und Übersee garantieren eine enge Anbindung an die aktuelle Forschung und moderne Technologien.
Der Mann aus dem Eis, international bekannt als „Iceman", ist mit 5.300 Jahren die älteste bekannte Gletschermumie der Welt. Hinterrücks von einem Pfeil getroffen, starb der Mann am Beginn der Kupferzeit auf 3210 Metern Höhe am Alpenübergang Tisenjoch, nahe der heutigen Grenze zwischen Italien und Österreich. Erst im Jahr 1991 gab ihn der Gletscher samt seiner Kleidung und Ausrüstung wieder frei und erlaubt den Menschen des 21. Jahrhunderts einen Blick in den Alltag einer Person aus der Jungsteinzeit. Seit 1998 ist der Mann aus dem Eis in einer für ihn konstruierten Kühlzelle im Südtiroler Archäologiemuseum zu besichtigen.
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