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Institut für Mumien und den Iceman
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Der Mann aus dem Eis, international bekannt als „Iceman", ist mit 5.300 Jahren die älteste bekannte Gletschermumie der Welt. Hinterrücks von einem Pfeil getroffen, starb der Mann am Beginn der Kupferzeit auf 3210 Metern Höhe am Alpenübergang Tisenjoch, nahe der heutigen Grenze zwischen Italien und Österreich. Erst im Jahr 1991 gab ihn der Gletscher samt seiner Kleidung und Ausrüstung wieder frei und erlaubt den Menschen des 21. Jahrhunderts einen Blick in den Alltag einer Person aus der Jungsteinzeit. Der Mann aus dem Eis ist seit 1998 in einer für ihn konstruierten Kühlzelle im Südtiroler Archäologiemuseum zu besichtigen Angesiedelt bei der EURAC in Bozen wird das künftige „Institut für Mumien und den Iceman" wissenschaftliche Daten über den Mann aus dem Eis sammeln, die Erforschung der Gletschermumie koordinieren und Konservierungstechniken für Mumien weiterentwickeln.
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