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Die Verfassung der Südtiroler Autonomie 
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Das Forschungsprojekt und die Publikation:

Joseph Marko, Sergio Ortino, Francesco Palermo, Leonhard Voltmer und Jens Woelk (Hrgs.)
Die Verfassung der Südtiroler Autonomie,
Die Sonderrechtsordnung der autonomen Provinz Bozen-Südtirol
Nomos, Baden-Baden, im Druck

 

Die Südtiroler Autonomie wird nicht nur allgemein als erfolgreich angesehen. Sie ist auch eine der am längsten funktionierenden Autonomieregelungen in Europa und zeichnet sich durch eine betonte Sonderstellung in der italienischen Rechtsordnung aus. Die Untersuchung von Bestand und Entwicklung gibt Aufschluss über die Verfassung, in der sie sich befindet.

Die seit 1992 vollständig umgesetzte Südtiroler Autonomie ist zwar in ihren Grundzügen erhalten geblieben, hat sich aber in wesentlichen Details in mehr als 30 Jahren sehr verändert. „Die Verfassung der Südtiroler Autonomie" ist eine umfassende Analyse ihrer Grundlagen und Entwicklung sowie ihrer Sonderstellung in der italienischen Rechtsordnung. Ausgehend von völkerrechtlicher Verankerung und ihren „Grundgesetzen" (Autonomiestatut und Durchführungsbestimmungen) steht die Entwicklung der prägenden Rechtsinstitute und -instrumente im Mittelpunkt.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der zeitlichen Dimension von Autonomie und dem Zusammenleben von drei Sprachgruppen. Südtirol ist eines der wenigen Autonomiegebiete, die aufgrund von Jahrzehnten friedlichen Zusammenlebens dafür Erfahrungswerte bieten und wertvolle Antworten auf folgende Fragen geben können: Wie konnte die heutige Regelung erreicht und erfolgreich umgesetzt werden? Welche Veränderungen sind zu beobachten? Welche Ziele sollen (und können) mit Minderheitenschutz und Autonomie nach der unmittelbaren Befriedung eines Konfliktes für die Zukunft angestrebt werden?


Die hier vorgestellten Ergebnisse eines mehrjährigen Forschungsprojektes sind besonders für (Verfassungs)Juristen, Politikwissenschaftler und alle diejenigen interessant, die sich mit Minderheitenfragen beschäftigen.


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