contact | site map | imprint           7.7.2008
Logo EURAC  
  NEWS ARCHIVE    
      Events    
      Education courses    
      On research    
      New print releases    
      Job openings    
SITE SEARCH  
 

Academia 12
 

Home  |  Press  |  Academia  |  12  |  artik_12  

Bibliotheken auf dem Weg zur virtuellen Bibliothek

von Klaus Tochtermann

Die mit dem Internet und dem World-Wide Web (WWW) verbundenen neuen Möglichkeiten zur Informationsvermittlung wurden in jüngster Zeit von Bibliotheken erkannt. Dies führte bereits dazu, daß viele Bibliotheken Kataloge des eigenen Bestands sowie weitere Dienstleistungen über das Internet bereitstellen. Darüber hinaus bieten sie in zunehmendem Maße auch Informationen über digitale Dokumente sowie den Zugriff darauf an, wobei die Dokumente zwar nicht zum eigenen Bestand gehören, aber im Internet verfügbar sind. Da diese Entwicklungen die definierenden Eigenschaften einer Bibliothek verändern, hat sich zur Abgrenzung von klassischen Bibliotheken der Begriff "virtuelle Bibliothek" etabliert. Dieser Beitrag stellt nun vor, wie sich die drei typischen Bibliotheksbereiche Dokumentbestand, Katalogisierung / Recherche und Dokumentlieferung in virtuellen Bibliotheken darstellen. Darüber hinaus wird darauf eingegangen, was aus heutiger Sicht bei dem Neuaufbau einer virtuellen Bibliothek zu berücksichtigen ist. Der Beitrag schließt mit einem kurzen Ausblick.

Dokumentbestand

Zum Dokumentbestand virtueller Bibliotheken zählen zunächst digitale Dokumente, also solche, die nur in elektronischer Form vorliegen. Je nachdem, wie eng man den Begriff "virtuelle Bibliothek" auslegt, können analog zu klassischen Bibliotheken auch gedruckte Dokumente Teil des Dokumentbestandes virtueller Bibliotheken sein. Im Vergleich zu Druckschriften können digitale Dokumente dezentral und unabhängig vom physischen Ort der Speicherung verfügbar sein. Somit können also auch digitale Dokumente zum Bestand einer virtuellen Bibliothek zählen, die nicht unter ihrer Kontrolle stehen, etwa weil sie auf dem Rechner einer anderen Bibliothek verwaltet werden. Aufgrund der zugrundeliegenden Technologie ist es im Gegensatz zu klassischen Bibliotheken auch möglich, digitale Dokumente in virtuellen Bibliotheken anzubieten, die dynamisch, also nicht fixiert und nicht dauerhaft, sind. Dabei wird folgende Unterscheidung zwischen "fixiert" und "dauerhaft" gemacht: Ein Dokument ist fixiert, wenn sich sein Inhalt nicht mehr ändert (etwa ein gedrucktes Buch). Ein Dokument ist dauerhaft, wenn sein Inhalt über lange Zeit nützlich ist (etwa die Bibel). Zur Unterscheidung der beiden Begriffe seien ein Zugfahrplan und ein persönliches Kochbuch genannt. Ein Fahrplan ist zwar fixiert, aber nicht dauerhaft. Ein persönliches Kochbuch ist nicht fixiert - da es stets um neue Rezepte ergänzt werden kann -, dafür aber dauerhaft. Schließlich bilden virtuelle Dokumente eine weitere Variante digitaler Dokumente. Unter virtuellen Dokumenten versteht man solche, die an sich nicht existieren, so daß es für sie z.B. keine entsprechende Datei auf einem Rechner gibt. Virtuelle Dokumente können, zum einen, auf einer Vielzahl digitaler Dokumente basieren, von denen ausgewählte Inhalte durch die Verwendung von Hypertextverweisen miteinander verknüpft sind. Zum anderen können virtuelle Dokumente auch auf der Basis von Daten erzeugt werden, die als Ergebnis von Anfragen an Datenbanken zurückgeliefert werden. Virtuelle Dokumente spielen z.B. im Bereich Aus- und Weiterbildung eine große Rolle, da es nun möglich ist, Vorlesungen zu gestalten, die die zu einem gemeinsamen Thema beitragenden Kapitel verschiedener digitaler Dokumente logisch zu einem virtuellen Dokument verknüpfen.

Katalogisierung und Recherche

Analog zu klassischen Bibliotheken katalogisieren auch virtuelle Bibliotheken ihren eigenen Bestand. Andere Wege müssen bei der Katalogisierung virtueller Dokumente gegangen werden, da diese an sich ja nicht existieren. Hier hat es sich bewährt, die Beschreibungen, die sie charakterisieren, bzw. die Anfragen, die sie erzeugen, im Katalog abzulegen. So findet man in zunehmenden Maße auch Bibliothekskataloge, in denen elektronische Ressourcen aus dem Internet nachgewiesen sind, die nicht zum eigenen Bibliotheksbestand gehören. Anders als in klassischen Bibliotheken hat eine virtuelle Bibliothek nun nicht mehr die Kontrolle über alle im Katalog nachgewiesenen Dokumente. Wird z.B. eine im Katalog nachgewiesene, nicht zum Dokumentbestand gehörende Internetressource vom Anbieter der Ressource auf einen anderen Rechner verschoben, umbenannt oder gelöscht, hat dies zur Folge, daß der Katalogeintrag für diese Ressource nicht mehr stimmt. Die so entstehenden Inkonsistenzen innerhalb eines Katalogs, der auch Fremdressourcen nachweist, lassen sich aufgrund der derzeitigen Internettechnologien leider kaum automatisiert auflösen. Eine weitere Frage betrifft die Informationen, die für ein digitales Dokument in einen Katalog eingetragen werden. So kann ein und dasselbe Dokument auf verschiedenen Rechnern in verschiedenen Formaten vorkommen. Hier ist zu klären, ob für jedes Vorkommen und jedes Format ein eigener Katalogeintrag vorgenommen wird oder ob es einen Katalogeintrag gibt, in dem alle Vorkommen und Formate beschrieben sind. Darüber hinaus bieten digitale Kataloge virtueller Bibliotheken auch neue Möglichkeiten, die die Nutzer bei der Recherche unterstützen können. So können über zusätzliche Beschreibungselemente Zeit-, Fach- und Raumbezug einer Ressource festgelegt werden. Dies erfordert eine Zeitkomponente für den Zeitbezug, einen Thesaurus für den Fachbezug und einen Gazetteer (d.h. eine Verwaltungsstruktur für Raumbezüge) für den Raumbezug. Mit Hilfe dieser Informationen können Nutzer zum Beispiel Anfragen wie Finde alle Dokumente zum mittelalterlichen Weinanbau in Südtirol stellen. Dabei ist mittelalterlich der Zeitbezug, Weinbau der Fachbezug und Südtirol der Raumbezug. Neben dieser Form der Recherche, bei der Nutzer aktiv werden müssen, erlauben virtuelle Bibliotheken auch passive Recherchen über sogenannte Profildienste, in jüngster Zeit auch häufig als Push-Technologie bezeichnet. Die diesem Ansatz zugrundeliegende Idee besteht darin, daß Nutzer ein persönliches Interessenprofil definieren, aufgrund dessen das virtuelle Bibliothekssystem erkennen kann, an welchen Änderungen und Informationen die einzelnen Nutzer interessiert sind. Beispielsweise können somit Nutzer automatisch mittels E-Mail über Neuzugänge zu einem bestimmten Themenbereich unterrichtet werden, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

Dokumentlieferung

Klassische Bibliotheken sehen ihre Aufgabe darin, ihren Nutzern den freien und direkten Zugang zu ihren eigenen Beständen und, über Fernleihen, den Zugang zu Beständen anderer Bibliotheken zu verschaffen. Die Fernleihe funktioniert mit ihren z.T. langen Laufzeiten jedoch nicht wirklich befriedigend. Hier können virtuelle Bibliotheken Abhilfe schaffen, da auch der Zugang zu Dokumenten außerhalb des Bibliotheksbestandes auf Internet-Basis möglich ist. Ein weiterer Unterschied zu klassischen Bibliotheken liegt darin, daß es in virtuellen Bibliotheken üblich sein wird, daß Nutzer von einem beliebigen Arbeitsplatz zu jedem Zeitpunkt auf die Bestände der Bibliothek zugreifen können. Zu den weitgehend offenen rechtlichen Problemen zählt derzeit die Wahrung des Urheberschutzes, da bislang die Internettechnologie ein einfaches Herunterladen und damit Kopieren der digitalen Dokumente technisch ermöglicht. Neben der eigentlichen Dokumentlieferung können in virtuellen Bibliotheken auch alle mit der Dokumentbeschaffung verbundenen Vorgänge durch Einsatz des Internets vorgenommen werden. Der Vorteil liegt darin, daß nun ein integriertes System die Kontrolle über Vorgänge wie thematische Recherche, Bestellung, Kommunikation zwischen Transaktionspartnern, Lieferverwaltung, Dokumentlieferung und Abrechnung hat.

Aufbau einer virtuellen Bibliothek

Wenn man an den Aufbau einer virtuellen Bibliothek denkt, muß man sich zunächst darüber klar werden, wie stark die Virtualität der Bibliothek ausgeprägt sein soll. Hier ist etwa zu hinterfragen, ob neben digitalen Dokumenten überhaupt noch Druckwerke zum Bibliotheksbestand gehören sollen, oder ob es überhaupt noch einen zentralen Standort mit einem Bibliotheksgebäude und Bibliothekspersonal geben soll. Erste Erfahrungen in den USA haben gezeigt, daß vollautomatisierte Bibliotheken ohne Bibliothekspersonal auf Akzeptanzprobleme von Seiten der Nutzer stoßen. Diese können zwar heutzutage recht gut mit der Technik umgehen, haben aber Schwierigkeiten, wenn es um die konkrete Formulierung von Datenbankanfragen und die Auswahl der für ihr Thema relevanten Datenbanken geht. Hier ist nach wie vor Unterstützung durch qualifiziertes Bibliothekspersonal erforderlich. Andere Wege des Aufbaus einer virtuellen Bibliothek bestehen darin, Elemente derselben nach und nach in die klassische Bibliothek zu integrieren oder alternativ beim Neuaufbau einer Bibliothek den klassischen und virtuellen Anteil gleichermaßen zu gewichten. In beiden Fällen entstehen ähnliche Fragen, so daß diese Ansätze im folgenden als Grundlage angenommen werden. Für die Konzeption einer virtuellen Bibliothek müssen nun insbesondere die im folgenden näher beleuchteten Bereiche frühzeitig abgestimmt werden.

  • Bibliotheksteam: Grundsätzlich sollte beim Aufbau einer virtuellen Bibliothek ein interdisziplinäres Team bestehend aus Informatikern für die technische Seite und Bibliothekaren für die inhaltliche Seite beteiligt sein. Auch wenn WWW-Server einfach zu installieren und WWW-Dokumente (HTML-Seiten) einfach zu erzeugen sind, können Bibliotheken nicht auf die Erfahrungen der letzten 10 Jahre aus den Bereichen Hypertext und Benutzungsschnittstellen verzichten. Hier ist ein Wissenstransfer notwendig, um etwa zu vermeiden, daß in virtuellen Bibliotheken HTML-Dokumente vorkommen, in denen Benutzer Minuten brauchen, um vom Anfang bis zum Ende zu scrollen. Genauso müssen sich die Vertreter der eher technischen Seite den Bibliothekaren öffnen. Es ist sicherlich falsch aus der technischen Kompetenz eines Informatikers auch dessen bibliothekarische Kompetenz abzuleiten. Nur weil Informatiker Katalogsysteme implementieren können, bedeutet dies noch lange nicht, daß s
  • Dokumentformate: Bei den Dokumentformaten ist zwischen jenen zu unterscheiden, die dem unmittelbaren Zugriff und jenen, die der Langzeitarchivierung dienen. Die derzeitigen Dokumentformate im WWW unterliegen einem sehr schnellen Wandel, so daß Dokumente von heute in einigen Jahren evtl. nicht mehr lesbar sein werden. Daher muß für die Langzeitarchivierung ein gesondertes, langfristig verfügbares Dokumentenformat verwendet werden. Hier scheint sich zumindest bei großen Verlagen SGML etabliert zu haben. Bei den Dokumentformaten für den aktuellen Zugriff ist darauf zu achten, daß die Nutzer in jedem Fall die entsprechende Software zur Darstellung der Formate haben. So können die üblichen HTML-Dokumente von jedem WWW-Browser angezeigt werden, Dokumentformate, wie etwa PDF, die mehr Darstellungsmöglichkeiten gestatten, machen jedoch spezielle Betrachtungswerkzeuge erforderlich. Diese Betrachtungswerkzeuge können zwar auf den Rechnern der virtuellen B
  • Internetinformationssystem: Für die Bereitstellung der digitalen Dokumente ist ein Internetinformationssystem auszusuchen, das diese Aufgaben übernehmen kann. In der Kürze dieses Beitrages kann hierauf nicht in vollem Umfang eingegangen werden. Es sei jedoch erwähnt, daß es hier sehr große Unterschiede in den Funktionalitäten der verschiedenen Systeme gibt. So operieren einige Systeme auf der Basis einer Datenbank und nicht wie klassische WWW-Server auf dem Dateisystem. Einige Systeme gehen sogar soweit, daß die von ihnen verwalteten Dokumente in gängigen Dokumentformaten in einer Datenbank abgelegt sind und erst auf Anfrage "on-the-fly" in ein WWW-konformes Format, wie HTML, umgewandelt werden. Andere Internetinformationssysteme haben integrierte Komponenten, die für Abrechnungsverfahren genutzt werden können oder die Lizenzierung elektronischer Dokumente ermöglichen. Hier wird man um eine sorgfältige Aufstellung der eigenen
  • Berücksichtigung existierender Systeme: Wichtig bei der Auswahl des Internetinformationssystems ist dessen Offenheit zu existierenden Systemen, die evtl. angebunden werden sollen. Einige Internetinformationssysteme haben z.B. keine Z39.50-Schnittstelle, was die Anbindung an andere Bibliotheksdatenbanken unmöglich oder nur über Umwege möglich macht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die weitestgehend nahtlose Integration der Bedienung des Internetinformationssystems in die übliche Arbeitsumgebung des Bibliothekspersonals. Erfahrungen mit anderen Projekten haben uns gezeigt, daß die Akzeptanz der Endnutzer sehr stark von der Berücksichtigung der ihnen vertrauten Systeme abhängt. Beispielsweise sollten häufig verwendete Funktionen, etwa Neuanlage eines elektronischen Dokumentes, auch aus der vertrauten Arbeitsumgebung des Bibliothekspersonals heraus möglich sein und nicht nur über die meist spezielle Benutzungsschnittstelle des eingesetzten Internetin
  • Bibliotheksdienste: Aufgrund der verwendeten Technik werden nun neue, zuvor nicht denkbare Bibliotheksdienste möglich. So sind zum Beispiel die Profildienste in einem von uns entwickelten Prototypen eines virtuellen Bibliothekssystems auf großes Interesse in der Bibliothekswelt gestoßen. Hier liegt offenbar ein großes Potential, um Dienstleistungen in virtuellen Bibliotheken zu automatisieren. Die Bereiche, die Profildienste abdecken können, reichen von Informationen über die Neuanlage von Dokumenten bis hin zu automatisierten Hilfeassistenten, die Nutzer beim Umgang mit dem virtuellen Bibliothekssystem unterstützen. Weiterhin haben wir gute Erfahrungen mit Diensten zur Unterstützung virtueller Arbeitsgruppen und elektronischer Diskussionsforen gemacht.
  • Abrechnungsverfahren: Es zeichnet sich ab, daß die Kommerzialisierung der auf dem Internet angebotenen Informationen an Bedeutung gewinnen wird. Um die Dienstleistungen der Bibliotheken zu verbessern, wird z.T. sogar schon gefordert, daß diese ihre Dienste gegen Gebühren verrichten sollen. Hierfür ist es sinnvoll, Abrechnungsverfahren nicht getrennt von dem verwendeten Internetinformationssystem behandeln zu müssen. Vielmehr sollte die Möglichkeit zur Abrechnung von Kosten ein integraler Bestandteil des Internetinformationssystems sein oder aber nahtlos auf dieses aufsetzen können. Beide Lösungsansätze sind derzeit in kommerziellen Systemen auf dem Markt zu finden. Es sollte zusätzlich darauf geachtet werden, daß nicht nur die Erhebung und Berechnung der Kosten mit dem System ermittelt werden kann, sondern daß auch die Erstattung der Kosten auf elektronischem Weg für die Nutzer möglich ist. Neben diesen technischen Aspekten ist au

Ausblick

Die in der Bibliothekswelt häufig anzutreffende Sorge, virtuelle Bibliotheken könnten klassische Bibliotheken in nächster Zukunft ablösen und vollkommen ersetzen, ist sicher unbegründet. Klassische Bibliotheken dienen neben ihrer Aufgabe als Informationsvermittler auch als Kommunikations- und Beratungszentren, in denen persönliche Gespräche und qualifizierte Beratungen eine große Bedeutung haben. Dies kann in virtuellen Bibliotheken nicht mit gleicher Qualität angeboten werden. Anstelle einer Ablösung werden virtuelle Bibliotheken klassische Bibliotheken ergänzen und dort, wo die klaren Vorteile und Stärken moderner Technologien liegen, die Aufgaben, Dienstleistungsangebote und Arbeitsfelder klassischer Bibliotheken deutlich verändern. Die mit diesen Änderungen verbundenen Herausforderungen müssen klassische Bibliotheken annehmen. Andernfalls riskieren sie, daß die nächsten Nutzergenerationen ihre Informationsrecherche und -beschaffung an den Bibliotheken vorbei allein auf Internet-Basis tätigen werden.

Dr. Klaus Tochtermann, Informatiker und stellvertretender Leiter des Bereichs Umweltinformationssysteme am Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Universität Ulm

Abstract:
La biblioteca virtuale

Lo sviluppo di Internet e del World Wide Web (WWW) ha offerto alle biblioteche una più ampia possibilità di ricerca grazie all'accesso ai cataloghi remoti delle più importanti biblioteche del mondo, ma ha messo a disposizione soprattutto nuove fonti di informazione, in particolare la grande quantità di documenti in formato elettronico ("documenti digitali") reperibili nella rete. Nel suo contributo il Dr. Tochtermann, vicedirettore del Area Sistemi Informativi Ambientali presso il FAW - Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung dell'Università di Ulm - descrive come questa nuova forma di documento possa inserirsi nei tre più importanti ambiti della biblioteca classica, ovvero gestione del patrimonio, catalogazione/ricerca e document delivery, delineando le caratteristiche e le nuove funzioni della biblioteca virtuale ed evidenziando, grazie alla propria esperienza, gli errori da evitare nella realizzazione di una biblioteca moderna. Nella sua conclusione il Dr. Tochtermann spiega che la biblioteca virtuale del futuro non potrà mai sostituire la biblioteca tradizionale, ma ne rappresenterà l'ideale complemento per migliorare e velocizzare il servizio bibliotecario.


  The latest issue
 

 
 
Copyright © EURAC 2008 Send page Print page Top of page