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Nachrichten / In breve
Nel mese di ottobre presso l'università di Regensburg Stefania Cavagnoli ha tenuto un corso intensivo di italiano per stranieri. Presso il centro linguistico della stessa università, nell'ambito della ricerca sulla didattica dei linguaggi specialistici, si terrà in gennaio un seminario per lettori e esperti di madrelingua, a cui parteciperà anche Stefania Cavagnoli, con un intervento sull'italiano giuridico, assieme a relatori che tratteranno temi legati all'inglese e allo spagnolo.
Die Bozner Terminologiedatenbank zur Südtiroler Rechts- und Verwaltungssprache (Italienisch-Deutsch) steht seit wenigen Wochen im Testbetrieb im Internet zur Verfügung. Wer sich für die italienisch-deutsche Rechts- und Verwaltungsterminologie interessiert, kann auf die ca. 3500 terminologischen Einträge in der Datenbank zugreifen und sowohl in der Sprachenrichtung Italienisch-Deutsch als auch in der Richtung Deutsch-Italienisch suchen. Kritische Anmerkungen, Kommentare und Rückmeldungen sind herzlich erbeten unter der Adresse bluterm@eurac.edu.
Vom 26.-28. Februar 1998 veranstaltet der Bereich I im Rahmen des Projekts CATEx einen Workshop über korpusbasierte Terminologiearbeit. Ziel des Workshops ist es, führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der korpusbasierten Terminologie nach Bozen zu bringen und ein Forum zu bilden, in dem der gegenwärtige Forschungsstand und Standards, aber auch zukünftige Trends diskutiert werden können. Inhaltlich geht es dabei um automatisierte Verfahren und Methoden in den folgenden drei Bereichen: (1) Kodierung mehrsprachiger Textkorpora, (2) Extraktion von Daten/Wissen aus maschinenlesbaren Textkorpora (Termpaare, Relationen zwischen Termen, usw.) und (3) Darstellung terminologischer Information in Datenbanken.
Zu seiner 7. Sitzung traf sich am 31. Oktober 1997 der Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT) an der Universität Innsbruck. Ziel des auf Initiative der UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gegründeten RaDT ist es, die Zusammenarbeit, Koordination und Bewußtseinsbildung im Bereich der Terminlogie im deutschsprachigen Raum zu fördern. Als Vertreter Südtirols nahm Felix Mayer daran teil.
Anläßlich der Herbsttagung der tekom (Gesellschaft für technische Kommunikation) am 13./14. November in Mannheim hielt Felix Mayer einen Vortrag zum Thema "Integrierte Terminologiearbeit - Dokumentation und Übersetzung in einem Boot". Beim XIV. Studienseminar "Italienisch-Deutsche wissenschaftliche Übersetzung", das Mitte November vom Italienisch-Deutschen Institut für wissenschaftliche Übersetzungen in Verbindung mit der Italienisch-Deutschen Gesellschaft für Soziologie veranstaltet wurde, hielt Felix Mayer einen Vortrag zum Thema "Die Bozner Terminologiedatenbank zur Südtiroler Rechts- und Verwaltungssprache im Internet". Dabei wurde insbesondere gezeigt, wie Interessierte auf die in Südtirol verwendete deutschsprachige Terminologie zugreifen können.
Prof. Harro Stammerjohann, der Leiter des Bereichs "Sprache und Recht", hat auf dem LXXIII Congresso Internazionale der Società Dante Alighieri, der vom 27. bis 29. September in Lugano tagte, einen Vortrag zum Thema "Tra turco e inglese: dove resta il tedesco?" gehalten.
Vom 23. - 26.10.1997 fand in Marianske Lazne (Marienbad, Tschechische Republik) eine Tagung zum Thema "Euroregionen als Mittel ethnischer Konfliktentschärfung?" statt. Vergleichend untersucht und diskutiert wurden die niederländisch-deutsche und deutsch-tschechische grenzüberschreitende Zusammenarbeit als mögliche Vorbilder für die Entschärfung ethnischer Konflikte in Europa; konkret erörtert wurde dies für Nordirland, Kosovo und die russische Föderation. In einem weiteren Expertenpanel stellten Prof. Ortino, Prof. Pernthaler, Francesco Palermo und Jens Woelk Situation und Projekt einer Europaregion Tirol vor. Als Hauptergebnis der Tagung läßt sich festhalten, daß grenzüberschreitender Regionalismus durchaus eine positive Rolle in der Entschärfung ethnischer Konflikte spielen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, daß den Beziehungen ein friedlicher und demokratischer Kontext zugrundeliegt, dann allerdings kann die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein wichtiges Mittel zur Überwindung des (in der Vergangenheit begründeten) Konfliktes durch gemeinsame Gestaltung der Zukunft sein.
Dal 6 all'8 novembre 1997 si è svolta in Slovenia, a Lubiana, The second international conference on the regulation and monitoring of ethnic relations and conflict, organizzata dall'Institute of Ethnic Studies. In rappresentanza dell'area scientifica II vi si è recato il dott. Giovanni Poggeschi, che ha tenuto una relazione sulla giurisprudenza del Tribunal Constitucional spagnolo sui diritti linguistici. Alla conferenza erano presenti esperti provenienti da Slovenia, Croazia, Australia, Inghilterra e Canada, oltre che una trentina di studenti dell'Università di Lubiana. Tutti si sono recati il pomeriggio del 7 novembre a Milstatt am See, in Carinzia, in occasione del 8th European Congress of Ethnic Minorities. Qui gli studenti hanno presentato un interessante progetto sulla legislazione relativa alle minoranze linguistiche in Europa.
Der 8. Europäische Volksgruppenkongreß des Landes Kärnten, der vom 6. bis 8. November in Millstatt abgehalten wurde, befaßte sich mit dem Thema "Volksgruppen im elektronischen Zeitalter". Die Brisanz des Themas zeigt die diesjährige, außerordentlich hohe Beteiligung von über 200 Volksgruppenvertretern, Medienfachleuten und Juristen aus 22 europäischen Staaten. Tagungsschwerpunkte waren ausgehend von ethnischen Integrationsprozessen die mögliche Nutzung der neuen Kommunikationsmittel für Volksgruppen und die Zusammenarbeit von Mehrheit und Minderheit im Hörfunkbereich, der auf Grund seiner Aktualität, großen Reichweite und niedrigen Kosten weiterhin das wichtigste Medium für Minderheiten darstellt. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe, an der Günther Rautz teilnahm, wurde zwischen Volksgruppenvertreter und Juristen über die diesbezügliche Lage der Minderheiten in den einzelnen Staaten diskutiert und ein Dokument ausgearbeitet, das als Grundlage zur Schaffung von europäischen Mindeststandards für die mediale Versorgung von Minderheiten dienen soll.
Nel mese di ottobre ha avuto inizio una collaborazione tra l'Accademia Europea e l'Istituto Tecnico Industriale di lingua tedesca "Max Valier" di Bolzano sul tema 'Informatica nell'ecologia'. Un gruppo di studenti del quinto anno si sta occupando della programmazione della banca dati relativa al progetto di ricerca "Inventario dei paesaggi in Alto Adige" in corso presso la nostra Area scientifica. Da parte degli studenti viene elaborata inoltre un'interfaccia di immediata comprensione per gli utenti.
Am 20./21. November veranstaltete die Europäische Akademie ein Fachgespräch zum Thema "Räumliche Modellbildung". Experten aus 4 europäischen Ländern diskutierten über Möglichkeiten, ökologische Systeme im Computer nachzubilden. In dem Fachgespräch wurden sowohl moderne ökologische Meßmethoden als auch Modelle aus unterschiedlichen Disziplinen erörtert.
Il periodo estivo è stato caratterizzato da un'intensa attività per la preparazione del convegno mondiale "Headwater'98": il lavoro principale è consistito nella selezione di circa 70 interventi a partire dagli oltre 300 abstracts pervenuti. Si è conclusa inoltre la preparazione della brossura finale, in cui vengono riportati, accanto ad alcune note di carattere organizzativo, la lista dei relatori selezionati con il titolo dei rispettivi contributi e l'elenco degli sponsor.
Nell'ambito del ciclo di conferenze promosso quest'anno dall'Accademia Europea, il giorno mercoledì 3 dicembre 1997 ha avuto luogo nella sala del Centro Pastorale di piazza Duomo una conferenza tenuta dal prof. Hans Kienholz dell'Istituto di Geografia di Berna dal titolo 'Leben mit Naturgefahren und -risiken'. A fronte dei diversi processi naturali (frane, valanghe, inondazioni) che minacciano costantemente la vita dell'uomo nelle regioni montane pare opportuno lo sviluppo di adeguati procedimenti di analisi, di valutazione e di gestione dei rischi, quali strumenti fondamentali per l'agire di politici, amministratori e privati. Come esempio di sistema avanzato di management dei rischi è stato portato il caso della Svizzera.
Mitarbeiter des Bereichs "Alpine Umwelt" trugen die Ergebnisse ihrer Forschung auf internationalen Tagungen vor: Verena Mayr referierte zum Thema "Erschließung und Gefährdung durch den Alpinismus" anläßlich der internationalen Fachtagung "Alpinismus und Naturschuz: Ursprung - Gegenwart - Zukunft", welche von der Bayrischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Matrei (Österreich) organisiert wurde. Erich Tasser sprach zum Thema "Kausalanalyse von Vegetationsveränderungen im Gebirge in Abhängigkeit von Landnutzung und Standortfaktoren" an der Jahresfachtagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) in Müncheberg (Deutschland).
Am 23. und 24. Oktober fand die erste Auflage der Bozner Managementgespräche statt (vgl. Beitrag Seite 31). Organisiert wurde die Veranstaltung von der Europäischen Akademie Bozen mit der Unterstützung der Süddeutschen Zeitung, des WIKU (Dolomiten), der Alto Adige, der Handelskammer Bozen, der Banca di Trento e Bolzano und dem Banco Ambrosiano Veneto. Thema dieser ersten Gespräche, an denen renommierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Industrie und Universität teilnahmen, waren die interkulturellen Besonderheiten im mittleren und oberen Management Deutschlands und Italiens. Darüber hinaus wurde aber auch über die Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten der beiden Managementkulturen diskutiert. Die Managementgespräche werden auch im nächsten Jahr fortgesetzt und zwar am 22./23. Oktober 1998.
Das Projekt Zielvereinbarung für die Führungskräfte der Südtiroler Landesverwaltung ist an einem guten Punkt: In sechs zweitägigen und zehn eintägigen Seminaren in Kohlern konnte der Umgang mit diesem Führungsinstrument noch einmal vertieft werden. Dabei wurden die Ziele für alle Ressorts und Abteilungen der Landesverwaltung vereinbart. Im Laufe des Monats November erstellten die Amtsdirektoren die Ämterziele, die nun seit Anfang Dezember noch einmal überprüft werden. Mit diesem flächendeckenden Projekt ist es der Verwaltungsakademie gelungen, einen ersten, wesentlichen Beitrag zum Management und der Unternehmenskultur im Land zu leisten.
Am 11. November fand in den Räumlichkeiten der Akademie die Präsentation des von der Europäischen Akademie in Kooperation mit der Südtiroler Umweltagentur und dem Alpenforschungsinstitut in Garmisch-Partenkirchen konzipierten "Umweltpakts Südtirol" statt. Anwesend waren neben den politischen Vertretern der Ressorts Handwerk, Industrie und Umwelt auch die Vertreter der Südtiroler Wirtschaftsverbände und Banken. Mit dem Umweltpakt Südtirol soll eine enge Kooperation aller wichtigen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung garantiert werden, um gemeinsam den betrieblichen Umweltschutz in klein- und mittelständischen Unternehmen voranzubringen. Ähnlich seinem Vorbild in Bayern soll damit ein wichtiger Schritt zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung mittels innovativer Managementinstrumente (Öko-Audit, ISO 14.000) vollzogen werden. Die Reaktionen aller an der Präsentation Beteiligten zur vorgestellten Machbarkeitsstudie waren äußerst positiv, weshalb die Akademie bis zum Jahre 1998 mit der Umsetzung des entsprechenden Pakts rechnen kann. Somit würde sich das Land Südtirol als eine der europäischen Vorreiterregionen in Sachen Umsetzung des freiwilligen betrieblichen Umweltschutzes profilieren können.
Als Wegbereiterin für eine Universität in Südtirol veranstaltet die Europäische Akademie Bozen mit Unterstützung der Südtiroler Volksbank eine wissenschaftliche Vortragsreihe, in der international anerkannte Fachleute vor der interessierten Öffentlichkeit über Themen von aktuellem Interesse sprechen. Die Vorträge finden einmal im Monat statt; die Reihe wird auch 1998 fortgesetzt. Der nächste Termin: 08.01.1998 prof. Paolo Biffis: "Le innovazioni nel sistema bancario italiano e l'Europa" Allo scopo di promuovere lo spirito accademico in vista della creazione della libera università di Bolzano e di stimolare l'interesse dei cittadini, l'Accademia Europea di Bolzano organizza in collaborazione con la Banca Popolare dell'Alto Adige un ciclo di conferenze con esperti di diversi ambiti disciplinari che affronteranno tematiche attuali e di interesse generale. Le relazioni si succederanno con scadenza mensile per tutto il 1998.
Il 10 novembre scorso il direttore del centro "Robert Schuman" di Firenze, prof. Yves Mény, ha tenuto una relazione dal titolo "L'idea dell'Istituto universitario europeo di Firenze" (vedi contributo pag 34). Il centro di ricerca "Robert Schuman" è parte dell'Istituto universitario europeo, che fu fondato nel 1976 dai paesi membri della Comunità europea con lo scopo di fornire una formazione scientifica e culturale "europea" a giovani laureati. Al termine della relazione del prof. Mény si è a lungo discusso intorno ai possibili sviluppi del rapporto tra l'Accademia Europea di Bolzano e l'istituenda Libera Università di Bolzano, prendendo come riferimento la collaborazione esistente tra il centro Robert Schuman e l'Istituto universitario europeo di Firenze.
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