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KONGRESS 3.BOZNER Managementgespräch Zukunft der Banken - Banken der Zukunft 26.-27.10.2000 Academia Nr: 23 (Juli / luglio 2000) Beflügelt von dem fast verzweifelten Versuch der beiden größten deutschen Banken eine Ehe zu schließen um dann doch im letzten Augenblick das „ja, ich will" nicht über die Lippen zu bringen, stellen sich alle Banken die Frage, ob überhaupt und wenn mit welcher Struktur und Produktangebot sie noch eine Zukunft haben. Wenn die Dresdner Bank einen starken Partner braucht, wäre es wohl vermessen für die Südtiroler Sparkasse selbständig bleiben zu wollen. Was aber auf den ersten Blick zwingend scheint, ist schlichter Unfug. Für eine bestimmte Zielsetzung – global player – ist die Dresdner Bank zu klein. Um den Mittelstand gut zu betreuen, ist sie aber u.U. zu groß. Größe ist also kein entscheidender Parameter für den Erfolg einer Bank. Diese Behauptung wird auch durch die wenig bekannte Tatsache erhärtet, dass in den meisten Ländern mittelgroße Banken in der Rentabilitätsrangordnung die großen Institute ausstechen. Für dieses Seminar konnten wir herausragende Persönlichkeiten finden: Vertreter der UBS Basel, der Dresdner Bank Frankfurt, der Hypo Tirol, der Frankfurter Net IPO, der BHK Sparkasse Antwerpen, der Europäischen Investitionsbank Luxemburg und einen „Bank-Guru" von der Stern School of Business in New York.
ALFRED STEINHERR Rektor Freie Universität Bozen und Mitorganisator der Managementgespräche
Info: Adelheid Stifter +39/0471/306048
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