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Academia 8  
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Know-how aus dem Internet

In Zusammenarbeit mit ihren Sponsoren realisiert die Europäische Akademie Bozen den Anschluß ans Internet

von Dietmar Laner

Anhand des Microsoft Internet Servers, des Microsoft Exchange Servers - beide von Microsoft Austria zur Verfügung gestellt - und einer Standleitung, verbunden mit dem Service "Interbusiness" der Telecom Italia, wird die interne IT-Struktur der Akademie in das Internet integriert.

Die Wissenschaft und das Internet:

In der ersten Projektphase soll jeder einzelne wissenschaftliche Mitarbeiter an der Akademie von seinem Arbeitsplatz aus - die Arbeitsplätze sind auf die beiden Standorte Domplatz und Weggenstein verteilt - direkten Zugriff ins Internet erhalten. Für die Wissenschaftler wird damit die Welt "kleiner". Sie werden mittels E-Mail, FTP, Telnet, WWW usw.

  • gemeinsam mit Kollegen aus anderen Ländern an Projekten arbeiten und damit u.a. Reisen und Telefonkosten minimieren,
  • die reichhaltigen Informationen, die bei nächtelangen Sitzungen u.a. am vielgepriesenen World Wide Web gesammelt werden, in Wissen umsetzen und dieses Wissen zur Lösung der wissenschaftlichen Probleme einsetzen,
  • neue Kontakte in der wissenschaftlichen Welt knüpfen,
  • auf Ihre E-Mails und Dateien in der Akademie zugreifen können, wenn sie zeitweise an Universitäten (z.B. Uni-Innsbruck) sitzen und sind damit in den Alltag der Akademie eingebunden,
  • besonders umfangreiche Berechnungen, Simulationen und Modellierungen auf leistungsstarken Rechnern anderer Institutionen durchführen. Die für die Akademie relevanten Informationen aus dem reichhaltigen Angebot im Internet, wie Newsgroups und Web-Seiten, können durch den Einsatz von Public Folders des Exchange Servers konzentriert und in einer strukturierten Form verwaltet werden.

Process Reengineering: Hilfe kommt vom Internet

Die Restrukturierung der akademie-eigenen IT-Struktur soll nicht nur dem "Learn-Tech" dienen, sondern auch der Optimierung der Ablaufprozesse Genüge tragen. Der Internet-Server und der Exchange-Server sollen sich für die Informationsverteilung im gesamten Intranet und Internet gegenseitig ergänzen. Sie sollen die Basis-Plattformen für zukünftige Projekte im Bereich Office-Automation bis hin zum Workflow-Management bilden. Hier soll nicht nur das E-Mail (Inhouse und Extern) zum Zuge kommen, wodurch der Papierflut im Alltag Einhalt geboten wird, sondern es sollen auch alle Prozesse der Informationsübermittlung erfaßt und automatisiert gesteuert werden. So sollen durch den Versand von E-Mails, aber auch durch E-Fax vom selben Mail-Client aus die Telefonkosten gering gehalten und Zeit gespart werden, da u.a. der Weg zum Faxgerät entfällt.
Weiters werden durch den Einsatz von Workgroup-Computing Ablaufprozesse nicht als lästige Richtlinien, sondern als wertvolle Automatismen empfunden, die helfen sollen, die Qualität der Arbeit im Sinne von Total Quality Management zu steigern. Hier kommt hauptsächlich das E-Mail in Verbindung mit folgenden Hilfsmitteln zum Einsatz:

  • Terminplaner zum Zeit-Management von Einzelpersonen und Projektgruppen z.B. zur Terminabstimmungen mit Kollegen für gemeinsame Unternehmungen,
  • elektronische Formulare zur Strukturierung und Automatisierung von organisatorischen Abläufen, wodurch Zeit gespart wird und Fehler vermieden werden.

Der Web-Server der Akademie

Voraussichtlich ab Herbst soll der Internet-Server der Akademie auch für die gesamte Internet-Gemeinde zugänglich sein, dann nämlich wird die Europäische Akademie Bozen über eine Home Page verfügen. Als Internet-Server wird ein leistungsstarker Rechner, der der Akademie von Tulip Computers Italia zur Verfügung gestellt wird, verwendet. Auf eigenen Web-Seiten wird die Akademie vorgestellt, werden die Projekte der einzelnen Fachbereiche präsentiert und Außenstehenden wird Einblick in die verschiedenen Datenbanken wie Bibliotheks- oder Terminologie-Datenbanken gewährt. Aber auch über Projekte wie "Das neue Akademiegebäude" soll der externe Internetsurfer informiert werden. Weiters soll die hauseigene Zeitschrift "Academia" elektronisch publiziert und damit weltweit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.

Dr. Dietmar Laner, Leiter der Organisation und der Informations - & Kommunikationstechnologie


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