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Nachhaltige Nutzung durch Land- und Forstwirtschaft im Alpenraum. Ergebnisse eines Moduls am AlpenForum '96 in Chamonix
von Robert Jörin & Ulrike Tappeiner
Im September dieses Jahres fand in Chamonix (F) die zweite Auflage des AlpenForums statt. Ziel dieser internationalen Fachtagung, die auf die Initiative der Schweizer Akademie der Naturwissenschaften zurückgeht, ist es, den Erfahrungsaustausch unter WissenschafterInnen und den Dialog zwischen Forschungsinstitutionen und Vollzugsbehörden über Fach- und Staatsgrenzen hinweg zu fördern und zu vertiefen. Das AlpenForum 1996 stand ganz im Zeichen nachhaltiger Nutzungsformen im Alpenraum. Die historischen, sozio-ökonomischen, naturräumlichen und auch gesellschaftspolitischen Aspekte der heutigen Landnutzung im Alpenraum wurden innerhalb von eigenen Modulen (Regionalisierung, Landnutzung und naturräumliche Dynamik, nachhaltige Nutzung in der Land- und Forstwirtschaft, Siedlungsentwicklungen) fachübergreifend behandelt und diskutiert. Im folgenden Beitrag werden anhand eines Auszuges aus der Ergebnispublikation (Tappeiner & Jörin 1996) die Ergebnisse des Moduls "Nachhaltige Nutzung durch Land- und Forstwirtschaft" dargelegt.
"Nachhaltigkeit" ist ein ebenso modischer wie komplexer Begriff. Will man ihn jenseits politischer Sonntagsreden für die Forschung und besonders für eine integrierte Umwelt- und Sozialpolitik nutzbar machen, ist es notwendig, seine Komponenten klar herauszuarbeiten und deren Beziehung untereinander zu klären. Im Kontext der Alpenforschung scheinen drei Aspekte eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbegriffes von besonderer Bedeutung: die ökologische, die wirtschaftliche und die soziale Komponente der Nachhaltigkeit (Abb. 1). Obwohl der ökologische Aspekt der Nachhaltigkeit - die Nutzung des Naturraumes darf dessen Regenerationsfähigkeit nicht übersteigen - relativ breit in der Literatur diskutiert wurde, schenkte man den beiden übrigen Nachhaltigkeitsaspekten bisher wenig Aufmerksamkeit. Der Alpenraum wird schon seit Jahrtausenden durch menschliche Aktivitäten wesentlich geprägt. Ein umfassender Nachhaltigkeitsbegriff für diese Region muß daher neben der naturräumlichen Komponente auch berücksichtigen, daß die menschlichen Aktivitäten in diesem Raum einen langfristigen, gesellschaftlich akzeptierten, wirtschaftlichen und sozialen Lebensstandard sichern müssen. Eine langfristig von den urbanen Zentren alimentierte Lebensform kann in diesem Sinn nicht als nachhaltig angesehen werden. Aufgabe der Forschung muß es daher sein, (1) das Verhältnis der drei Komponenten der Nachhaltigkeit (komplementär, neutral oder konkurrierend) zueinander zu untersuchen und (2) zu klären, ob Nachhaltigkeit in allen drei Aspekten gleichzeitig überhaupt möglich ist. Vorliegende Forschungsergebnisse zeigen deutlich auf, daß die Beziehungen komplexer, nicht linearer Natur sind. So ist beispielsweise das Auflassen von Bergmähdern genauso ein Grund für die Reduktion der Artenvielfalt wie eine überintensive Nutzung. Für eine praktisch umsetzbare Politik, die sich der Nachhaltigkeit verschreibt, ist die genaue Kenntnis solcher Zusammenhänge unumgänglich. Dies gilt um so mehr, als die menschliche Wahrnehmung offensichtlich zu binären Urteilen neigt (z.B. Nutzung = schlecht, Wildnis = gut). Derartige romantische Vereinfachungen werden um so prägender, je weniger sich die Bezugspersonen mit der Thematik auseinandersetzen und können in Zeiten der Herrschaft der Medien zu sehr unproduktiven Maßnahmen führen. Deshalb erwächst die Dringlichkeit der Erforschung der konkreten Wirkungszusammenhänge innerhalb der Teilaspekte der Nachhaltigkeit nicht nur aus der wissenschaftlichen Neugierde oder der Notwendigkeit, Grundlagen für richtige Sachentscheidungen zu liefern, sondern auch aus der demokratiepolitischen Verantwortung der Forscher für eine im besten Sinne aufgeklärte Gesellschaft.
Am AlpenForum'96 wurden anhand von zwei Referaten von Georg Meister (Forstwirtschaft) und Günther Spatz (Landwirtschaft) die folgenden ökologischen Aspekte nachhaltiger Nutzung im Berggebiet dargestellt: Es ist heute unbestritten, daß die Funktionen des Bergwaldes neben der wirtschaftlichen Komponente "Bereitstellung des Rohstoffes Holz" viele ökologische und landeskulturelle Aspekte umfaßt. Zu nennen sind hierbei vor allem: Schutz vor Naturgefahren und Erholungsfunktionen, aber auch Naturschutzleistungen wie Naturwaldreservate mit einer möglichst breiten biologischen Vielfalt. Obwohl der Begriff der "Nachhaltigkeit" aus der Forstwirtschaft stammt, zeigen historische Analysen, daß dieses Konzept der Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft primär als "quantitave Nachaltigkeit" verfolgt wurde. Die quantitative Nachhaltigkeit stellte aber nur eine der vielfältigen Funktionen des Bergwaldes, nämlich eine ausreichende Holzproduktion, in den Vordergrund. Dies führte dazu, daß sich die ursprünglichen Bergmischwälder oft in reine Fichtenwälder verwandelten, die den übrigen Anforderungen an den Bergwald nicht mehr ausreichend standhielten.
Diese Erfahrung führte ab Mitte des 19. Jahrhunderts zur Formulierung einer "qualitativen Nachhaltigkeit". Entscheidend dafür ist eine ökosystemare Betrachtung: Nicht der einzelne Baum als Holzlieferant, sondern das gesamte Ökosystem Bergwald mit seinen ökologischen Funktionen, die von der Stabilisierung des Terrains bei Starkniederschlag bis hin zur biologischen Vielfalt eines naturnahen Bergmischwaldes reichen, muß das Ziel einer nachhaltigen Forstwirtschaft im Berggebiet sein. Obwohl die wirtschaftiche Bedeutung der Holzproduktion in den letzten Jahrzehnten ständig abgenommen hat und damit neue Spielräume für eine naturnahe Waldentwicklung enstanden sind, wurden diese bis heute nur unzureichend genutzt. Dies hängt sicher einerseits mit einer konservativen Forstpolitik und andererseits mit der weitgehend fehlenden Abgeltung der landeskulturellen Waldleistungen zusammen. Dabei würden nach Expertenmeinung bereits geringfügige Eingriffe wie eine effiziente Begrenzung von Schalenwildbeständen ausreichen, um eine natürliche und vielfältige Waldverjüngung zu erreichen. Ähnliches gilt für die Waldweidenutzung (vgl. Nigg 1996).
Gleichzeitig würde dies mittelfristig zu einem Bergwaldtyp führen, der seine Schutzfunktion ohne ständige Waldpflege erfüllen kann. Berücksichtigt man die Kosten derartiger Pflegemaßnahmen, so wäre diese Entwicklung im Sinne des einleitend zitierten "Nachhaltigkeits-Dreiecks" sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch nachhaltig. Allerdings bedürfen diese von der Forschung schon seit langem aufgezeigten forstlichen Zusammenhänge zu ihrer Lösung neben gesetzlichen Vorschriften vor allem auch einer gesellschaftlichen und politischen Bewußtseinsbildung.
Die Landwirtschaft im Alpenraum befindet sich heute aufgrund ökonomischer Trends in einer kritischen Situation, die in vielen Regionen zu einer Intensivierung in den Gunstlagen und zu einer Extensivierung und Brachlegung von ehemals bewirtschafteten Flächen in den Randlagen führt (vgl. auch Europäische Akademie Bozen, 1996). Mit dieser Entwicklung sind eine Reihe schwerwiegender Probleme verbunden: Die Landwirtschaft ist in vielen Bergregionen ein wichtiger Pfeiler der kulturellen Identität und des sozialen Lebens und die entscheidende "driving force" für das künstliche ökologische Gleichgewicht der alpinen Kulturlandschaft.
Veränderungen in der Bewirtschaftungsform führen daher auch zu tiefgreifenden ökologischen Veränderungen, die in vielen Fällen zum Rückgang der Artenvielfalt und stellenweise auch zur Erhöhung der Labilität der betroffenen Ökosysteme führen. Nicht von ungefähr sind "land use changes" europa- und weltweit ein wichtiges ökologisches Forschungsthema (vgl. z.B. 4. Rahmenprogramm der EU, Lucc Science Plan). Wie Untersuchungen in den bayerischen und österreichischen Alpen zeigten, hat die traditionelle Landwirtschaft im Berggebiet zu einem Mosaik von unterschiedlichen Intensitätsstufen der Grünlandnutzung geführt, die in einem engen Kontakt zwischen naturnahen und weitgehend natürlich gebliebenen Landschaftselementen stehen.
Diese traditionellen Nutzungsformen führten sowohl zu einer hohen Artenvielfalt (Biodiversität) als auch zu einer vielfältigen Landschaft. Intensivere Bodennutzung auf geeigneten Teilbereichen ist insofern nicht negativ für die natürlichen Ressourcen zu bewerten, soweit in den Betriebskreisläufen keine positiven Nährstoffbilanzen auftreten und die intensivere Bodennutzung Teil eines vielseitigen Nutzungsmosaiks bleibt. Allerdings bedingt hohe Produktivität des Grünlands häufig auch eine starke Abnahme der Biodiversität. Zusammenfassend zeigte vor allem auch die Abschlußdiskussion, daß ein weitreichender Forschungsbedarf über die ökologischen Folgen der Brachlegung von Grünlandflächen (z.B. auch im Kontext der "Wilderness - Diskussion") im Berggebiet besteht.
Mit den ökonomischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit befaßten sich Peter Rieder und Claude Duverney: Ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit - Schwierigkeiten bei der politischen Umsetzung: Das Nachhaltigkeitskonzept verlangt ein Zusammenwirken von natur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Mittels naturwissenschaftlicher Forschung werden Grundlagen erarbeitet, die Daten über Input - Outputbeziehungen liefern, z. B. über Nutzung von Wäldern, über Biodiversitätsveränderungen in Abhängigkeit von Nutzungsintensitäten, über Auswirkungen von verschiedenen Erschließungen. Aus diesen Ergebnissen lassen sich die "best practices" herleiten. Darunter versteht man Nutzungsstrategien für die Agrar- und Forstwirtschaft, welche unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Erfordernisse gewährleisten, daß der Alpenraum als Kulturlandschaft erhalten bleibt.
Das Wissen über derartige Nutzungsstrategien reicht jedoch noch nicht aus, um die "best practices" in die Realität umzusetzen. Dazu braucht es die ökonomische Effizienz und die ökonomischen Anreize für die betroffenen und beteiligten Individuen. Diese sind aus folgenden Gründen bei den im Alpenraum produzierten und nachgefragten Gütern nicht a priori gegeben. Kulturlandschaft, Besiedlung, Biodiversität sind Leistungen, die den Charakter von öffentlichen Gütern haben. Diese Eigenschaft führt dazu, daß alle Leute diese Güter konsumieren können, ohne dafür bezahlen zu müssen. Weil niemand dafür bezahlen muß, findet kein Markt statt, und die Produzenten dieser Güter erhalten keine ökonomischen Anreize, auf die Nachfrage zu reagieren. Sie produzieren diese Güter nur in dem Ausmaß, wie sie als negative und/oder positive Externalitäten ihrer land- und forstwirtschaftlichen Produktion anfallen, also von privaten Gütern wie Milch, Vieh, Holz etc. Für letztere sind die Preise wegen Überschüssen relativ tief, so daß in der Regel eine Unterversorgung mit öffentlichen Gütern auftritt.
Der politökonomische Ansatz besteht darin, daß die Benützer öffentlicher Güter ihre Präferenzen richtig offenlegen und für die volle Abgeltung der Güter aufkommen müssen (keine Trittbrettfahrer). Nur unter diesen Bedingungen ergibt sich, wie dies auf einem Markt eines privaten Gutes der Fall ist, auch für öffentliche Güter eine bedürfnisgerechte Versorgung der Bevölkerung. Um zu prüfen, ob diese Bedingungen auch erfüllt sind, hilft uns das sog. "Drei - Kreis - Modell", das zwischen Nutznießern, Kostenträgern und Entscheidungsträgern unterscheidet (Abb. 2). Beim Kauf eines privaten Gutes sind diese drei Gruppierungen deckungsgleich, bei öffentlichen Gütern jedoch nicht.
Daraus folgt, daß theoretisch für jedes öffentliche Gut jene Entscheidungsebene zu suchen ist, auf der die Überlappung der drei Gruppierungen am größten ist. Wir suchen somit für ein bestimmtes Gut, wie zum Beispiel die Landschaftspflege, diejenige Regelungsebene, auf der Nutznießer, Kosten- und Entscheidungsträger am besten übereinstimmen. Wohlfahrtstheoretisch läßt sich zeigen, daß diese Lösung optimal ist und als "best policy" bezeichnet werden kann
Gerade für eine sozialverträgliche Entwicklung im Berggebiet, ist es entscheidend, welche Rolle die traditionellen und kulturellen Werte in der ländlichen Entwicklung spielen. Untersuchungen von C. Duverney zeigten z.B., daß die ländliche Kultur des Aosta-Tals durch folgende traditionelle Werte geprägt ist:
- eine enge Verbundenheit zu Vieh und Feld,
- die Bewahrung des Familienbesitzes,
- die Bereitschaft zur Arbeit,
- die Freiheit und die Ruhe in der Arbeit,
- die Qualität des Produkts (dadurch Zufriedenheit),
- das Gefühl einer eigener Identität und die verstärkte Einheit der Familie.
Aufgrund dieser Untersuchungen zieht C. Duverney folgenden Schluß: Obwohl rechtliche und finanzielle Fördermaßnahmen eine entscheidende Rolle spielen, läßt sich die Weiterführung der Landwirtschaft in Bergzonen mit erschwerten Produktionsbedingungen darüber hinaus nur mit dem Wunsch erklären, die in der bäuerlichen Welt tief verwurzelten kulturellen Werte weiter zu bewahren. Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung müssen auch diesem Aspekt Rechnung tragen.
Aus den Expertenvorträgen und der Diskussion am AlpenForum_96 ergaben sich folgende Folgerungen für die Alpenforschung: 1) Das Nachhaltigkeitskonzept des UNO-Gipfels von Rio 1992 mit den drei zuvor angesprochenen Komponenten der Nachhaltigkeit kann sich für den Bereich der Land- und Forstwirtschaft im Alpenraum bewähren. 2) Es stellt ein wichtiges Kommunikationskonzept zwischen den betroffenen Disziplinen dar, das die schwierige multidisziplinäre Forschungsarbeit erleichtert. 3) Die Umsetzung des Konzeptes erfordert allerdings noch vielfältiger Anstregungen gemeinsamer, multidisziplinärer Forschungsarbeit der verschiedenen betroffenen Disziplinen aus den Bereichen der Natur- und Sozialwissenschaften. Insbesondere besteht ein dringender Forschungsbedarf in folgenden Bereichen:
- Analyse des Verhältnisses zwischen den drei Aspekten der Nachhaltigkeit.
- Umsetzung des Konzeptes auf der operativen Ebene mit Berücksichtigung der Dynamik der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Systeme.
Bereits inizierten, multidisziplinären Forschungsprojekten wie sie z.B. an der ETH-Zürich (Projekt "Nachhaltige Primärproduktion im Alpenraum") oder an der Europäischen Akademie Bozen (Projekte "Ökologische Auswirkungen von Bewirtschaftungsänderungen", "Agrarstrukturen in Südtirol", "Ökologisch motivierte Direktzahlungen im Alpenraum") durchgeführt werden, kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung zu. 4) Die bestentwickelten Strategien können aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit einer entsprechenden gesellschaftlichen und politischen Bewußtseinsbildung einhergehen.
Ass-Prof. Dr. Ulrike Tappeiner, Leiterin des Fachbereiches "Alpine Umwelt" Dr. Robert Jörin, Agronom, Institut für Agrarwirtschaft, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
- Duverney Cl (1996) Importance des valeurs culturelles pour le développement rural: l' exemple de la vallée d' Aoste. Referat AlpenForum_96, Chamonix.
- Europäische Akademie Bozen (Hrsg.) (1996) Landwirtschaft im Alpenraum - unverzichtbar, aber zukunftslos? Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin, Wien, 1996. Meister G (1996) Nachhaltige Nutzung des Gebirgswaldes. Referat AlpenForum_96, Chamonix.
- Nigg H (1996) Waldverträgliche Wild- und Weidenutzung. In: Europäische Akademie Bozen (Hrsg.) Das Bergwald-Protokoll: Forderungen an den Wald - Forderungen an die Gesellschaft. Blackwell Wissenschafts-Verlag Berlin, Wien, 1996, 121-136.
- Rieder P (1996) Ökonomisch nachhaltige Nutzung des Alpenraumes durch die Land- und Forstwirtschaft. Referat AlpenForum_96, Chamonix.
- Spatz G (1996) Ökologische Auswirkungen von Intensivierung und Extensivierung in der Berglandwirtschaft. Referat AlpenForum_96, Chamonix.
- Tappeiner U, Jörin R (1996) Pour une gestion durable de l_espace par l_agriculture et la sylviculture. Revue de Géographie Alpine (in press).
Nel mese di settembre si è tenuto il secondo "ForumAlpino" a Chamonix in Francia. Obiettivo principale di questo convegno scientifico era di fornire a studiosi, esperti e funzionari della pubblica amministrazione una piattaforma di confronto, di discussione e di interscambio scientifico per intensificare il dialogo interdisciplinare ed internazionale tra le varie istituzioni di ricerca e gli enti esecutivi. La tematica principale del "ForumAlpino" era incentrata sulle possibilità di un uso del suolo sostenibile nell'arco alpino. All'interno di alcuni moduli tematici sono stati discussi, in un'ottica interdisciplinare, aspetti storici, socioeconomici, oltre che sociopolitici: regionalizzazione, sviluppo dell'insediamento, sviluppo sostenibile nell'agricoltura e nella selvicoltura ecc.
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