Deutschsprachige Juristen müssen die italienische Sprache nicht perfekt beherrschen, um italienische Gesetzes- und Rechtstexte zu verstehen. Mit Hilfe einer neuartigen Methodik kann sich jeder innerhalb kurzer Zeit diese Lesekompetenz aneignen. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Arbeitsheft „Lesekurs Italienisch I" bilden die Grundlage für das Arbeitsheft „Lesekurs Italienisch II: Schwerpunkt Recht".
Das didaktische Modell wurde an der Europäischen Akademie Bozen erarbeitet und an der Universität Hildesheim sowie an der Wirtschaftsuniversität Dänemark-Süd erprobt. Das gemeinsame Projekt wurde von der EU im Rahmen des LINGUA/LEONARDO-Programms gefördert.
Ausgehend von italienischen Fachtexten mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad wird im Arbeitsheft eine fachspezifische Lesefähigkeit entwickelt. Neben dem modularen Ansatz spielt die Kontrastivität eine wichtige Rolle. Das Lehrmaterial ist so aufgebaut, dass Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen dem Italienischen und der Muttersprache der Lernenden bewusst gemacht und für den Lernprozess genutzt werden können.
Das Arbeitsheft ist in vier Lehreinheiten unterteilt, die jeweils ein Rechtsthema (Verträge, Arbeitsverträge, Gesellschaftsrecht, Eu-Recht) behandeln. Jede Einheit ist in drei Phasen strukturiert (Lesen, Verstehen und praktisches Arbeiten mit dem Text).
Zielgruppe: Juristen, Übersetzer, Universitätsstudenten |