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Lebenswert und lebendig: Studenten denken die Bozner Industriezone neu
Wie könnte Bozen Süd in zehn Jahren aussehen? An der EURAC wurden die Ergebnisse des Workshops „Think Tank SUD“ vorgestellt.
Seilbahnen für den Personentransport, Dächer als Freiluftgalerien und ein neuer Name für eine neue Identität: Das sind nur einige der Visionen, die die Studierenden im Austausch mit Dozenten, Architekten, Forschern, Kulturschaffenden und Unternehmern während eines einwöchigen Workshops entwarfen. Alle Vorschläge wurden heute, 29. Februar, an der EURAC vorgestellt, die das Projekt gemeinsam mit den Universitäten Bozen und Innsbruck initiierte. 

2000 Firmen haben in der Bozner Industriezone ihren Sitz, 25 000 Menschen arbeiten hier. Wie aus diesem Ort der Produktion ein lebenswerter urbaner Raum entstehen kann, war das zentrale Thema des Workshops, an dem Studierende der Fakultät für Design und Künste der unibz und der Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck teilnahmen. „Das Projekt bietet eine interessante Möglichkeit,  auf interdisziplinäre Art neue, originelle, provokante, auf alle Fälle zukunftsträchtige Visionen für diesen Stadtteil zu entwickeln“, erklärte Antonino Benincasa, Professor an der Fakultät für Design und Künste der unibz, der den Workshop gemeinsam mit dem Innsbrucker Architekturprofessor Robert Veneri begleitete. „Die Zukunft von Bozen Süd kann nicht dem Zufall, der Willkür oder Spekulationen überlassen werden. Wer ist besser geeignet als zukünftige Entwerfer, neue Impulse für die Zukunft dieses Stadtteils zur Diskussion zu stellen?“ Die Studierenden erkundeten die Industriezone, besuchten mehrere Betriebe und zogen sich schließlich zur Klausurtagung auf eine Schutzhütte am Würzjoch zurück. Die Ideen, die daraus entstanden, werden vom 19. – 21. März auf der Messe Arredo 2016 in Bozen zu sehen sein. Außerdem wird es eine Internetplattform geben, um eine breite Diskussion über die Zukunft der „Zone“ zu ermöglichen. 

Die EURAC übernahm die Schirmherrschaft der Initiative. „Für uns ist es nur natürlich, ein so zukunftsträchtiges Projekt zu unterstützen, das einen wichtigen Teil der Stadt neu beleben will “, erklärte EURAC-Direktor Stephan Ortner bei der Präsentation der Vorschläge. „Der gesellschaftliche Nutzen, der unsere Arbeit leitet, liegt hier auf der Hand.“ Zudem hat die EURAC vor ein paar Monaten eine Studie zum Entwicklungspotential von Bozen Süd durchgeführt, die einer der Keime des Think Tanks  war. „Die Zone ist neben dem Produktionsraum auch ein Möglichkeitsraum für unterschiedlichste Branchen, auch für Kunst und Kultur“, erklärte der EURAC-Experte für Regionalentwicklung und Standortmanagement Harald Pechlaner. „Auch in einer kleinen Stadt können Kultur und Kunst ein Entwicklungsmotor sein.“ 

Den Wert solcher Erfahrungen für die Studierenden betonte der Direktor der Freien Universität Bozen, Günther Mathà: „Sich in einer Fallstudie mit einer realen Problematik auseinanderzusetzen, ist ein wichtiger Aspekt universitärer Ausbildung. Dies mit der Freiheit ausüben zu können, auch provokante Visionen zur Diskussion zu stellen, entspricht ganz dem Geiste eines modernen, weltoffenen Studiums.“ 


Für weitere infos: Elisa Innerhofer, elisa.innerhofer@eurac.edu, T. 0471 055 428


Bozen, 29.02.16

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