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Deutsch ist nicht gleich Deutsch Projektziele Lehrmaterialien Projektziele

Projektbeschreibung

Der Unterricht der deutschen Sprache spielt an den Schulen aller drei Sprachgruppen in Südtirol eine zentrale Rolle. In den Rahmenrichtlinien aller Schulstufen und aller Sprachgruppen liest man viel über „Hochdeutsch“ und „Standarddeutsch“, aber was bedeuten diese Begriffe konkret in Südtirol? Wie sieht dieses Deutsch aus, das die Schulen „pflegen und immer weiter […] entwickeln“[1] sollen? Was für ein Deutsch wird an Südtirols Schulen eigentlich unterrichtet? Werden bestimmte Eigenheiten der Standardsprache in Südtirol im Kontext Schule überhaupt akzeptiert? Und woran orientieren sich die Lehrpersonen? An Österreich? An Deutschland? Gibt es Unterschiede zwischen den Sprachgruppen, zwischen Lehrpersonen und SchülerInnen, zwischen den Generationen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Dissertation mit dem Arbeitstitel „Deutsch ist nicht gleich Deutsch – Die deutsche Standardsprache an Südtiroler Schulen“, die zurzeit am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien, unter der Betreuung von Prof. Rudolf de Cillia, und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit der EURAC entsteht. Ziel der Dissertation ist es zu untersuchen, wie mit der plurizentrischen deutschen Sprache an Südtiroler Oberschulen aller drei Sprachgruppen umgegangen wird.

Konkret befasst sich die Dissertation mit den folgenden Forschungsfragen:

  • Auf welche Norm(en) beziehen sich Deutschlehrpersonen? Was verstehen Deutschlehrpersonen unter „Standarddeutsch“, was korrigieren/akzeptieren sie? Welche Varianten werden von SchülerInnen, welche von Deutschlehrpersonen bevorzugt?
  • Was wissen Deutschlehrpersonen und SchülerInnen über die verschiedenen Varietäten des Deutschen? Werden sprachliche Variation, innere Mehrsprachigkeit u. ä. im Unterricht thematisiert?
  • Welche Einstellungen haben die Deutschlehrpersonen und SchülerInnen gegenüber den verschiedenen Standard- und dialektalen Varietäten des Deutschen? Wo gibt es signifikante Unterschiede?

Für die Datenerhebung wird mit qualitativen (ExpertInneninterviews, Gruppendiskussionen) und quantitativen Methoden (Fragebögen) gearbeitet. Die Daten aus Südtirol werden in einem zweiten Schritt auch mit Daten aus Österreich verglichen, die im Rahmen des FWF-Projekts Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache erhoben wurden.

Die Dissertation ist thematisch sehr nahe mit dem Projekt Bildungssprache im Vergleich: korpusunterstützte Analyse der Sprachkompetenzen bei Lernenden im deutschen Sprachraum (unter besonderer Berücksichtigung des Deutschen in Südtirol) verwandt, das seit Jänner 2010 in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen und dem Institut für Germanistik der Universität Innsbruck läuft.

Parallel zum Dissertationsprojekt wurden auch Lehrmaterialien für den Deutschunterricht in Südtirol entwickelt, die die Variation innerhalb der deutschen Sprache zum Thema haben. Mehr Informationen finden Sie hier.

Vorläufiger Zeitrahmen: 01.01.2013 – 30.09.2016

 

Kontakt:

Silvia Hofer

silvia.hofer@eurac.edu

communication.multilingualism@eurac.edu



[1] Deutsches Schulamt (2009): Rahmenrichtlinien des Landes für die Festlegung der Curricula für die Grundschule und die Mittelschule an den autonomen deutschsprachigen Schulen in Südtirol. Online verfügbar unter http://www.provincia.bz.it/it/pubblicazioni/pubblicazioni-az.asp?bnpub_action=4&bnpub_article_id=118983, zuletzt geprüft am 08.10.2013.

Lehrmaterialien

Was haben die Wörter Znüni, Brotzeit, Jause und Halbmittag gemeinsam? Warum ist die deutsche Sprache nicht überall gleich? Welche Dialekte gibt es? Sprechen Jugendliche eigentlich anders als Erwachsene? Warum ändern sich Sprachen?

Zu diesen und vielen anderen Themen können Sie hier Lehrmaterialien für den Deutschunterricht herunterladen. Die Lehrmaterialien sind für alle LernerInnen von Deutsch, sei es als Erst- oder Zweitsprache, für Grund-, Mittel- und OberschülerInnen - also ist für jeden etwas dabei!

Viel Spaß beim Unterrichten und beim Erforschen der deutschen Sprache!

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