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Sprachtechnologien

Die Sprachtechnologien spannen eine Brücke zwischen computerlinguistischer Forschung, zur Verarbeitung natürlicher Sprache, und der linguistischen Forschung des Instituts. Diese interdisziplinäre Forschung ist zweifach motiviert: Zum einen leistet die Sprachtechnolgiegruppe, in Zusammenarbeit mit Kollegen der digitalen Geisteswissenschaften, bedarfsgerecht computerlinguistische Expertise und technische Unterstützung für Forschungsvorhaben in den Bereichen Mehrsprachigkeit und Fachkommunikation. Zum anderen geht die computerlinguistische Gruppe eigener sprachtechnologischer Forschung nach und bringt daraus resultierende Ansätze und Ergebnisse in laufende linguistische Projekte ein. 

Diese wechselseitig anregende Zusammenarbeit manifestiert sich insbesondere in vier miteinander verbundenen Schwerpunkten: (Web-)Korpora, Visualisierung linguistischer Informationen (LInfoVis), Linguistische Werkzeuge und Infrastrukturen für die digitalen Geisteswissenschaften. ​

Im Bereich Korpora konzentriert sich die Forschungsarbeit auf die Fort- und Weiterentwicklung der Methoden zur Erstellung und Nutzung ein- und mehrsprachiger Textkorpora. Daneben geht es um die Forschung zu nutzerorientierten Abfragewerkzeugen und Interfaces. Da Webkorpora ein aktuelles und wichtiges Thema für die korpus- und computerlinguistische Gemeinschaft darstellen, liegt ein besonderes Augenmerk auf Korpora aus Internettexten. 

Die Forschung zur Visualisierung linguistischer Informationen zielt darauf ab graphische Repräsentationen (Visualisierungen) zu entwerfen, die Nutzern helfen Sprachdaten besser zu verstehen, indem sie die Aufmerksamkeit des Betrachters leiten sowie die Navigation und tiefgehende Analyse großer Textsammlungen vereinfachen. Entsprechend dieser Zielstellung werden Visualisierungen eingesetzt, um Daten zu strukturieren und unterschiedliche Ansichten, die wiederum unterschiedliche Abstraktionsniveaus wiederspiegeln, auf die Daten zu ermöglichen.
Die Forschung zu linguistischen Werkzeugen setzt sich zum Ziel, die automatische Annotation und Analyse von Texten voranzutreiben. Dabei steht die Entwicklung und Aufarbeitung von linguistischen Ressourcen im Mittelpunkt - nicht zuletzt weil die linguistische Relevanz vieler Tools direkt oder indirekt von der Qualität der ihnen zugrundeliegenden Ressourcen abhängig ist. 

Darüber hinaus knüpft die tägliche interdisziplinäre Zusammenarbeit unmittelbar an Forschung zum ​Design linguistischer Infrastrukturen für die digitalen Geisteswissenschaften an. Das Anliegen ist wiederverwendbare Frameworks zu entwickeln, die über spezifische Charakteristika einzelner Arbeitsschritte in den digitalen Geisteswissenschaften hinweg abstrahieren, und somit in verwandten Forschungskontexten einsetzbar sind.​

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