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Fachkommunikation

​Das Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit entstand bereits wenige Jahre nach dem Erlass der Durchführungsbestimmungen über die Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache in Südtirol. Damit einhergehend bestand die zentrale Forschungsaufgabe im Aufbau einer deutschsprachigen Rechts- und Verwaltungsterminologie für Südtirol. Auf Grundlage dieser Terminologiearbeit wurden am Institut wertvolle Ressourcen für die Verbesserung und Erleichterung der mehrsprachigen Kommunikation entwickelt. Hier ist vor allem bistro zu nennen, das frei zugängliche Informationssystem für Rechtsterminologie in italienischer, deutscher und ladinischer Sprache, das Terminologie aus verschiedenen Rechtsbereichen umfasst. Neben dem italienischen Rechtssystem finden sich in bistro auch terminologische Informationen zum österreichischen, bundesdeutschen, schweizerischen, europäischen und internationalen Recht. Im Laufe der Jahre entstanden auch diverse zweisprachige Druckwerke zu einzelnen Rechtsbereichen (u. a. zum Vertragsrecht und Universitätsrecht).

Neben der mehrsprachigen Terminologiearbeit bestand, vor allem in den ersten Jahren, eine wichtige Aufgabe des Forschungsinstituts in der wissenschaftlichen Beratung im Bereich Terminolgienormung und -harmonisierung. So leistete das Institut wichtige Arbeit im Rahmen der Normung der deutschen Rechtsterminologie für Südtirol durch die Paritätische Terminologiekommission und in der Harmonisierung der viersprachigen Terminologie der Alpenkonvention. Die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Sprachstandardisierung legten den Grundstein für wichtige Kollaborationen auf internationalem Niveau und sind in verschiedene wissenschaftliche und praxisorientierte Veröffentlichungen eingeflossen, wie zum Beispiel in methodologische Richtlinien für die Erarbeitung und Verwaltung von Terminologie.

Das Institut pflegt zahlreiche Kooperationen mit lokalen, nationalen und internationalen Einrichtungen. Auf lokaler Ebene kommt der Zusammenarbeit mit der Landesverwaltung besondere Bedeutung zu; diese besteht vor allem in der Beratungs- und Unterstützungstätigkeit des Instituts im Bereich Terminologie und Fachübersetzung (z. B. Arbeitsschutz). Weitere Forschungsschwerpunkte sind das mehrsprachige Wissensmanagement in Südtiroler Unternehmen und der Bildungsbedarf in Bezug auf Fachsprachen.

Die Forschungstätigkeit wird stets begleitet von Beratungs- und Fortbildungsinitiativen im Bereich der Erarbeitung und Verwaltung mehrsprachiger Terminologie (einschl. der entsprechenden Software, den TMS), der computerunterstützten Übersetzung (CAT) sowie der technischen Redaktion und Dokumentation.

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