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Internationale Tagung "Gesund in einer digitalen Welt"

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Gesund in einer digitalen Welt: Wie wir in Zukunft besser leben werden
Vorstellung der Studie „Meran beWegt“

12 April 2019, Kurhaus Meran

Wir wissen heute, dass Altern kein unveränderlicher und nicht steuerbarer Prozess ist: Wie Menschen altern, hat mit dem Entwicklungsstand einer Gesellschaft und ihrer Kultur zu tun, mit dem medizinischen Wissensstand, dem technologischen Fortschritt und dem Gesundheitssystem. Insbesondere der technologische Fortschritt und die Digitalisierung haben die Bedingungen des Alterns zum Teil grundlegend verändert. Unsere Gesellschaft wird immer älter, fühlt sich aber immer jünger.
Wie werden wir im Zeitalter der Digitalisierung gesund leben und altern? Wie verändert sich der Alterungsprozess? Und wie kann eine Stadt gesundes Leben und das Gesundheitsbewusstsein der Einwohner fördern?
Das Center for Advanced Studies von Eurac Research und die Stadtgemeinde Meran haben am 12. April im Pavillon des Fleurs im Kurhaus Meran zur internationalen Fachtagung „Gesund in einer digitalen Welt: Wie wir in Zukunft besser leben werden“ eingeladen. Unter der Projektleitung von Dr. Elisa Innerhofer vom Center for Advanced Studies wurden in Impulsreferaten, Gesprächen und einer Diskussionsrunde Fragen rund um die Gesundheit im Zeitalter der digitalen Transformation thematisiert. Die Luzerner Professorin Andrea Belliger hat aufgezeigt, dass wir in einer „Ageing society“ leben, mit einer stark wachsenden älteren Bevölkerungsgruppe, die durchaus sehr differenziert ist und daher auch dem Thema Digitalisierung und dem Umgang mit digitalen Medien sehr unterschiedlich gegenübersteht. Federico Gori von der Firma Microgate hat die Bedeutung des kognitiven Trainings für gesundes Altern betont und dargestellt, wie sich Gehirn und Geist durch Training verändern lassen. In einem moderierten Gespräch diskutierten der Wissenschaftler Maarten Wensink von dem Interdisziplinären Zentrum für Bevölkerungsdynamik in Süddänemark und Urs Gruber, Professor am Gesundheits-Campus der St. Elisabeth Universität in Luzern darüber, dass die Eliminierung des Alterns nicht gleichzusetzten ist mit der Eliminierung des Todes, sondern, dass die Eliminierung des Alterns dazu führt, dass wir jung sterben. Am Ende geht es um die Frage, was wir als Gesellschaft wollen, nicht was wir können. Darauf aufbauend haben Prof. Arnulf Hartl von der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg und die Architektin Magdalene Schmidt erste Ergebnisse einer von der Stadtgemeinde Meran in Auftrag gegebenen Studie präsentiert. Unter dem Motto „Meran beWegt“ wollen die Referentin der Stadtgemeinde Meran Gabi Strohmer und ihr Team das „Gehen“ in der Stadt bei Einheimischen und Touristen fördern und mit wissenschaftlich erhobenen, gesundheitsspezifischen Daten die positiven Auswirkungen von Bewegung in der Stadt auf die körperliche und geistige Gesundheit aufzeigen. "Die Meraner Stadtwege sollen in Bezug auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung neu aufgewertet und die Stadtgemeinde Meran als gesundheitsfördernde Stadt positioniert werden. Die lange Tradition als Kurort und das hervorragend ausgebaute Wegenetz in einem einzigartigen Klima und höchst diversem Terrain bieten dafür ideale Voraussetzungen", so fasste es der Bürgermeister Paul Rösch zusammen. "Unser Ziel ist es, aus diesen vorhandenen Ressourcen gemeinsam neue Ideen und Angebote im Bereich der naturbasierten Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen, die allen BewohnerInnen und Gästen zugutekommen. Meran positioniert sich damit als Vorreiter im Sinne der Forderung der Weltgesundheitsorganisation WHO, gleiche Gesundheitschancen für alle als öffentliches Gut anzuerkennen", hob Stadträtin Strohmer hervor. In diesem Sinne zielt die von Prof. Arnulf Hartl geleitete Studie darauf ab, gesundheitsfördernde Wege im Gemeindegebiet für spezifische Zielgruppen zu entwickeln und deren Wirkung auf die Gesundheit medizinisch-wissenschaftlich abzusichern.
Die Ergebnisse der Studie diskutierten anschließend der Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn, der Geschäftsführer der Firma Microgate Vinicio Biasi und der Facharzt für Sportmedizin Vincenzo de Nigris mit dem Studienverantwortlichen Prof. Arnulf Hartl. 
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Hier können Sie das Programm und die Präsentationen herunterladen:​

 

 

 

 

 

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