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Hospitality Distancing und COVID-19 Recovery

INSTO-Beobachtungsstellen treffen sich zu informellem Austausch


Die UNWTO hat die COVID-19-Pandemie aufmerksam in ihrer Entwicklung verfolgt und ist fest entschlossen, auf nachhaltige und widerstandsfähige Weise zur Erholung des Tourismussektors beizutragen. Aus diesem Grund hat die Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen die Vertreterinnen und Vertreter der Beobachtungsstellen für nachhaltigen Tourismus INSTO aus aller Welt an einen virtuellen Tisch gebeten. Themen des Meetings waren die Rolle der INSTO-Observatorien während der COVID-19 Recovery und die Bedeutung von Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit für Reiseziele. Auch die Südtiroler Beobachtungsstelle unter der Leitung von Harald Pechlaner und Anna Scuttari präsentierte Vorschläge für einen nachhaltigen Neustart des Tourismussektors.


Gastfreundschaft hat in der Tourismusregion Südtirol einen sehr hohen Stellenwert. Der persönliche Austausch zwischen Gastgeber und Gast macht Südtirol für Touristen besonders attraktiv. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird sich jedoch eine neue Form der Gastfreundschaft etablieren müssen. Pechlaner spricht hierbei von Hospitality Distancing. Neben der Gesundheit und den Sicherheitsbedürfnissen der Gäste, müssen auch Nähe und Begegnung weiterhin garantiert werden, wenn auch in anderer, distanzierterer Form. Auch bei den Gesundheitsmaßnahmen braucht es klar kommunizierte Regeln.

Generell gibt es mehrere Besonderheiten im Südtiroler Tourismussektor, die eine schnelle Erholung begünstigen. Dazu gehören die kleinstrukturierten Gastbetriebe, die seit jeher mehr auf Qualität anstatt Quantität setzen. Diese strukturelle Besonderheit erleichtert es, Abstand einzuhalten. Auch die bislang hohe Anzahl an wiederkehrenden Gästen kann sich positiv auf die Tourismusentwicklung nach Corona auswirken. Als möglicher Risikofaktor wurde die hohe Anzahl an Gästen über 60 Jahren angesprochen, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gehören. Gleichzeitig könnte genau diese Gruppe eine Zielgruppe sein, der man besonderes Augenmerk schenken sollte, da sie es sind, die aufgrund sicherer Pensionen jene Zahlungskraft aufweisen, die der Südtiroler Tourismus nun braucht.

Neben Manuel Butler, Executive Director der UNWTO und Dirk Glaesser, dem Direktor des INSTO-Netzwerks, nahmen auch Sebastian Crespi, Berater für öffentliche Gesundheit des spanischen Hotel- und Gastwirteverbandes, Michael Volgger (INSTO Beobachtungsstelle Südwest-Australien), Jigang Bao (Monitoring Centre for UNWTO Sustainable Tourism Observatories, China), Sérgio Guerreiro (Senior Director, Turismo Portugal) und das Team der Südtiroler Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus mit Harald Pechlaner, Anna Scuttari, Andreas Dibiasi, Greta Erschbamer und Felix Windegger am Meeting teil.

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