Institut für Angewandte Fernerkundung
Die Zielsetzung des 2006 gegründeten Instituts für Angewandte Fernerkundung umfasst die Integration von Techniken und Methoden der Erdbeobachtung (EO – Earth Observation) in die interdisziplinäre Umweltforschung. Aufbauend auf den Kompetenzen der EURAC in der Berggebietsforschung konzentrieren wir uns vor allem auf Forschung in diesem Bereich und bieten Produkte und Dienstleistungen für die Alpen und Berggebiete in anderen Teilen der Welt an. Unsere Forschungsaktivitäten und Projekte behandeln die aktuell drängendsten Fragen zum globalen Wandel, wie etwa die Auswirkungen des Klimawandels, den Verlust der Biodiversität und die Verschlechterung der Luftqualität. Auf Grundlage dieser Forschung entwickeln wir in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Entscheidungsträgern Produkte für Provinz und Region. Unsere Expertise umfasst alle Schritte der optischen und Radarfernerkundung (Pre-processing, Analyse, Integration), die Modellierung von biophysikalischen Prozessen (Hydrologie, Naturgefahren), sowie die Analyse von Klimaszenarien. Interdisziplinäre Konzepte zu Risiko- und Vulnerabilitätsbewertungen ergänzen unser Profil. Unsere Empfangsstation am Rittner Horn (2230 m) und das institutseigene Datenzentrum erlauben uns den direkten Zugang und die Verarbeitung von Satellitendaten nahezu in Echtzeit.
DAS INSTITUT GLIEDERT SICH ZUR ZEIT IN VIER FORSCHUNGSGRUPPEN:
In memoriam:
In Erinnerung an unseren teuren Kollegen und Freund Roberto Filippi, den wir durch einen tragischen Unfall in den von ihm so geliebten Bergen verloren haben.
Am 9. März 2011