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Klimareport - Südtirol 2018

​Der Klimawandel ist weder zu leugnen noch aufzuhalten. Was bedeutet das für Südtirol? Welche Veränderungen sind schon eingetreten, welche zu erwarten? Um davon ein klareres Bild zu gewinnen, haben über 20 Wissenschaftler von Eurac Research über ein Jahr lang Daten gesammelt und ausgewertet, Fakten recherchiert, mit Experten diskutiert und schließlich diesen Report verfasst.​
 




 

Download des vollständigen Klimareports (​​pdf)

    

 Download der einzelnen Kapitel: ​

 

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Wie verändert sich das Klima in Südtirol?

Man sieht es deutlich an der Entwicklung der Temperaturen. Seit den 1960er Jahren ist die Jahresdurchschnittstemperatur um 1,5 Grad angestiegen. Im Sommer ist es in Bozen und Brixen sogar um drei Grad wärmer geworden. Nach dem pessimistischsten Szenario muss man bis 2050 für den Sommer mit einer weiteren Erwärmung um 1,5 Grad rechnen, bis 2100 um fünf Grad. Auffallend ist auch die Zunahme der sogenannten Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. In den 1960er Jahren konnte man sie in Bozen an einer Hand abzählen. 2015 waren es 29, ein Rekord. Doch bis Ende des Jahrhunderts könnten 60 Tropennächte im Jahr Normalität sein. Tage mit einer Minimaltemperatur unter null Grad sind dagegen sehr viel seltener geworden, auch in den Bergen. In Sexten zum Beispiel gab es im Jahr 1960 noch 200 solcher Tage, heute sind es ca. 160, und für 2050 rechnet man nur noch mit 140. 

​Nach dem pessimistischsten Szenario könnten 

die Sommertemperaturen bis 2100 um fünf Grad steigen​

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Was bedeutet diese Erwärmung für die Umwelt?

Gleichzeitig mit den Temperaturen verändern sich auch die Niederschläge, überhaupt alle Naturphänomene. Wie schnell in Südtirol die Gletscher zurückgehen – allein zwischen 1983 und 2006 um ein Drittel ihrer Fläche – konnten viele mit eigenen Augen beobachten. Es gibt weniger Schnee, Permafrost (dauerhaft gefrorener Boden) taut auf; dadurch werden Berghänge instabil und es kommt häufiger zu Rutschungen und Bergstürzen, wie im Sommer 2016 an der Kleinen Gaisl in den Sextner Dolomiten. Ein anderes, weniger offensichtliches Beispiel: In den vergangenen zwanzig Jahren haben Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum zunehmend in höhere Regionen verlagert, um der Wärme auszuweichen; in tiefen Lagen breiten sich dagegen neue Arten aus. Pflanzenparasiten und Tigermücken vermehren sich immer schneller. Amsel und Gartenrotschwanz werden regelmäßig über der Waldgrenze gesichtet, der Graureiher überwintert mittlerweile in Südtirol und in Wäldern unter 700 m Meereshöhe treten immer häufiger invasive gebietsfremde Pflanzen wie die Robinie auf. Im Moment führt dies noch zu größerem Artenreichtum, zumindest bis auf eine Höhe von 2000 Metern; aber Arten, die schon in hohen Lagen leben, haben früher oder später keine Ausweichmöglichkeit mehr.

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​Kann eine Erwärmung um wenige Grade Ökosysteme wirklich so durcheinanderbringen?​

Ja, weil jede Veränderung wieder andere nach sich zieht, es zu einer Verkettung der Auswirkungen und zu Rückkoppelungseffekten kommt. Vielleicht wird es deutlicher, wenn wir eine Auswirkung auf die Gesellschaft betrachten. Nehmen wir zum Beispiel das Wasser. Mit zunehmender Erwärmung gedeihen Äpfel und Trauben auch in höheren Lagen, die Anbaufläche wird also größer werden. Schon heute aber entfallen 60% der Bewässerung auf den Obstbau. Da die Sommer tendenziell trockener werden, kann man sich leicht ausmalen, dass der Wasserbedarf für Intensivkulturen, aber auch für Mähwiesen, beträchtlich zunehmen wird. Derzeit werden im Juni 14 Kubikmeter Wasser pro Sekunde für Bewässerungszwecke entnommen; in 30 Jahren, so schätzen die Experten der Provinz, werden es schon mehr als 16 Kubikmeter pro Sekunde sein. Gleichzeitig wird aber immer weniger Wasser verfügbar sein: Nutzungskonflikte, etwa zwischen Landwirtschaft und Energieproduktion, werden also wahrscheinlicher.

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Wie zuverlässig sind diese Voraussagen?

Kein mathematisches Modell ist in der Lage, die Zukunft des Klimas exakt vorherzusagen. Die Zusammenhänge sind außerordentlich komplex, viele Einflüsse sind im Spiel. Trotzdem lassen sich aus Langzeitdaten, etwa zu Temperatur, Bodenfeuchtigkeit oder Niederschlägen, Trends ablesen und davon ausgehend Zukunftsszenarien entwerfen. Je besser die Daten, desto robuster die Vorhersagen. Dank der meteorologischen Stationen des Hydrographischen Amtes der Autonomen Provinz Bozen verfügen wir in Südtirol über zuverlässige Messungen für die vergangenen 50 Jahre (20 Jahre in Bezug auf Naturgefahren), und die Forschungseinrichtungen gewinnen laufend wertvolle Informationen aus der Auswertung von Satellitendaten und aus spezifischen Messungen. Dass die Temperaturen auch in Zukunft steigen werden, gilt als sicher. Weniger sicher sind die Wissenschaftler sich bei anderen Vorhersagen, etwa in Bezug auf Niederschläge, doch Trends lassen sich auch hier erkennen.

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​Welche zum Beispiel?

Es wird im Winter aufgrund der steigenden Temperaturen weniger schneien, dafür mehr regnen. Auf 1500 Metern wird im Jahr 2100 Schätzungen zufolge 80 – 90% weniger Schnee fallen. Das bedeutet, dass im Sommer immer weniger Wasser zur Verfügung steht. Die Sommer werden trockener und wärmer. Durch die Hitze nimmt die Verdunstung zu, sowohl durch Pflanzen wie aus dem Boden (Evapotranspiration); dazu kommt, dass die Sommerniederschläge abnehmen könnten. Von lokalen Ausnahmen abgesehen bedeutet dies, dass die Flüsse im Sommer weniger Wasser führen. Der Sommerabfluss der Etsch hat sich seit 1957 um 20% verringert. 

Auf 1500 Metern wird im Jahr 2100
80 - 90% weniger Schnee fallen 

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Doch im Winter 2017/18 fiel viel Schnee – oft mehr als vorhergesehen. Wie können die Wissenschaftler voraussagen, welches Klima in 80 Jahren herrschen wird, wenn sie sich beim Wetter der nächsten Woche nicht sicher sind?​

Klima ist nicht dasselbe wie Wetter. Ein schneereicher Winter oder ein ungewöhnlich kühler Sommer reichen nicht aus, um den Klimawandel zu widerlegen. Mit seinen Temperaturen lag übrigens auch der Winter 2017/18 im Trend. In Südtirol waren die Temperaturen durchschnittlich, in vielen Teilen der Welt aber außergewöhnlich hoch. Im Norden Grönlands wurden im Februar 2018 sechs Grad über null gemessen: 20 Grad mehr als normalerweise um diese Jahreszeit. Dagegen drohte Kapstadt in Südafrika aufgrund der Hitze und Trockenheit das Wasser auszugehen, und in Australien brachten Temperaturen von über 40 Grad den Asphalt zum Schmelzen. Der Winter 2017/18 war also global gesehen außergewöhnlich warm.

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​Werden wir die Natur in Zukunft als menschenfeindlicher erleben?

So kann man die Frage nicht stellen. Nehmen wir ein anderes Beispiel. Die Experten sind sich einig, dass Extremereignisse wie Starkniederschläge häufiger werden. Auf Straßen und in Siedlungen wird es also häufiger Überflutungen geben, vor allem wenn das Kanalnetz nicht entsprechend ausgebaut ist. Die Schlammlawine, die im Sommer 2017 einen Zug in Oberpustertal blockierte, oder die Überschwemmungen in Bozen während der Gewitter im April des gleichen Jahres sind nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in Zukunft häufiger erwarten könnte. Trotz dieser Probleme nimmt die Versiegelung weiter zu, das heißt, es wird immer mehr Bodenfläche durch Beton, Asphalt, Pflastersteine oder Gebäude abgedeckt – Regenwasser kann dann nicht mehr versickern. Die Versiegelung trägt zusätzlich zur Erwärmung bei und es kommt häufiger zur Überlastung der Kanalisation, Infrastrukturen werden anfälliger.

Extremereignisse wie Starkniederschläge 

werden häufiger werden

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Sind die Schreckensszenarien der Wissenschaftler nicht ein wenig übertrieben?

Leider nicht. Selbst im optimistischsten Fall, selbst wenn die Menschheit ab sofort keine Treibhausgase mehr freisetzen würde, wäre es zu spät, um die Klimaveränderungen noch aufzuhalten. Übrigens nennt auch der aktuelle Risikobericht des Weltwirtschaftsforums den Klimawandel zum zweiten Mal in Folge als eines der größten globalen Risiken, gemeinsam mit der sozialen Ungleichheit. Es befindet sich heute eine größere Menge Treibhausgase in der Atmosphäre als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen 800.000 Jahren. 80% der Erwärmung hat der Mensch verursacht – durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe und durch industrielle Prozesse.

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​In Südtirol gibt es wenig Industrie. Sind wir deshalb auch weniger verantwortlich für den Klimawandel?

In Südtirol produzieren wir jährlich 5,3 Tonnen CO2- Äquivalent pro Einwohner, der italienische Durchschnitt liegt bei fast sieben Tonnen. Dabei wirken sich zwei Faktoren zu unseren Gunsten aus:

  1. wir haben wenig Industriebetriebe, die fossile Brennstoffe verbrauchen, und
  2. wir nutzen zu so hohem Anteil erneuerbare Energiequellen – an erster Stelle Biomasse und Wasserkraft –, dass wir unseren Stromverbrauch praktisch ohne Emissionen decken. Das heißt aber nicht, dass wir uns auf den Lorbeeren ausruhen können.
     
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​Warum nicht? Welche sind die relevanten Emissionsquellen in Südtirol?

Der Verkehr, eingerechnet der Transitverkehr auf der Brennerachse, ist für 44% der Gesamtemissionen verantwortlich, seine Emissionen liegen über dem italienischen Durchschnitt. Es folgt die Produktion von Wärmeenergie: 36% der Emissionen entstehen beim Heizen eines Großteils veralteten und energetisch wenig effizienten Gebäudebestands. An dritter Stelle steht die Landwirtschaft mit 18% der Emissionen, vor allem Methan und Lachgas. Auch dieser Wert liegt über dem italienischen Durchschnitt. Nicht berücksichtigt sind in dieser Rechnung außerdem die sogenannten „grauen Emissionen", die außerhalb der Provinzgrenzen anfallen, aber mit Produkten zusammenhängen, die wir konsumieren – etwa Kleidung, Lebensmittel, Telefone und andere technische Geräte. Gerade weil Südtirol wenig Industrie hat, werden viele Güter importiert.​

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Für welche Emissionsmenge sind wir verantwortlich, wenn man auch die grauen Emissionen verbucht?

Nach Berechnungen der KlimaHaus-Agentur kommen dann auf jeden Einwohner jährlich fast 7,5 Tonnen CO2-Äquivalent. So gesehen sind wir alles andere als vorbildhaft. Viel hängt eben davon ab, wie man die Emissionen berechnet. Nehmen wir zum Beispiel die Produktion von Milch: Würden alle dabei anfallenden Emissionen eingerechnet, unabhängig davon, ob sie in der Provinz oder außerhalb entstehen – vom Stromverbrauch im Stall bis zu Futterproduktion und Milchtransport – dann wäre allein dieser Bereich für mehr Emissionen verantwortlich, als wir sie jetzt dem gesamten Agrarsektor zuschreiben.​

Würden alle bei der Michproduktion anfallenden Treibhausgase 

eingerechnet, dann wäre sie alleine für mehr Emissionen verantwortlich,

als wir sie jetzt dem gesamten Agrarsektor zuschreiben​

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In unserer Provinz gibt es schon viele Initiativen zum Umweltschutz.

Das stimmt, wir tun einiges. Aber noch nicht genug, um den Klimawandel abzuschwächen, also unsere Emissionen zu verringern. Wollen wir die Ziele des Klimaplans erreichen, müssen wir die Emissionen bis 2050 um zwei Drittel senken. Was die Anpassung betrifft, also Maßnahmen, um uns auf die Klimaveränderungen vorzubereiten und mit ihren Folgen umzugehen, so stehen wir erst ganz am Anfang. Sowohl die internationale Wissenschaftsgemeinde wie die EU empfehlen seit Jahren, Klimaschutz und Klimaanpassung in einer umfassenden Strategie zu verbinden, die alle Sektoren einschließt – Verkehr, Tourismus, Wasserwirtschaft, Stadtplanung usw.

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Woran mangelt es der Südtiroler Umweltpolitik?

Der 2011 veröffentlichte Klimaplan „Energie Südtirol 2050" ist ein grundlegendes strategisches Instrument. Anerkennenswert sind auch Aktionspläne auf Gemeindeebene und Initiativen wie die KlimaHaus- Zertifizierung oder das Programm Green Mobility, das Elektrofahrzeuge subventioniert. Wichtig wäre jedoch, über entsprechende Instrumente auch für die Klimaanpassung zu verfügen – so wie die Strategia Nazionale di Adattamento ai Cambiamenti Climatici es den Regionen nahelegt.

 Aufgaben der Südtiroler Politik

  • Das Paris-Abkommen in konkrete Instrumente auf regionaler Ebene übersetzen; den Klimaplan „Energie- Südtirol-2050" entsprechend überprüfen und gegebenenfalls anpassen
  • Eine umfassende Klimaanpassungsstrategie ausarbeiten
  • Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in Gesetze und Fachpläne integrieren, insbesondere in das Landesgesetz für Raum und Landschaft, den Wassernutzungsplan, den Gefahrenzonenplan und den Landesforstplan
  • Die Aktionspläne für nachhaltige Energie der Gemeinden (Sustainable Energy Action Plan, SEAP) um die Komponente Klimaanpassung ergänzen
  • Die Position eines „Nachhaltigkeitsbeauftragten" schaffen, der die Maßnahmen in verschiedenen Bereichen koordiniert, ihre Umsetzung begleitet und den Erfolg überblickt​

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In welchen Sektoren ist es in Südtirol besonders wichtig, zu handeln? Und wie?

An erster Stelle steht das Wassermanagement; hier geht es vor allem um eines: weniger zu verbrauchen. Entscheidend ist außerdem, die Emissionen zu reduzieren, die durch den Verkehr und den Tourismus entstehen. Nicht zuletzt gilt es in allen Sektoren auf das erhöhte Risiko von Naturgefahren vorbereitet zu sein. All dies bringt neue Herausforderungen mit sich, die man aber auch als Chance sehen kann.

Aufgaben der wichtigsten Sektoren​

Wasser: Sparen!​
​Beispiele: Konzessionen nach Bedarf und nicht nach festgesetzten Quoten / mehr Tropfenbewässerung / mehr und präzisere Systeme zur Überwachung der Bodenfeuchte und entsprechenden Anpassung der Bewässerung / genauere jahreszeitliche Vorhersagen
Verkehr: Emissionen reduzieren!​
​Beispiele: mehr öffentlicher Verkehr, zuverlässig und koordiniert / weniger und teurere Parkplätze / mehr Infrastrukturen für Radfahrer und Fußgänger / mehr Anreize für Autos mit Elektro-, Hybrid- oder Wasserstoffantrieb und Ausbau des entsprechenden Tankstellennetzes / Umweltkosten auf Mautgebühren anrechnen
Tourismus: Emissionen reduzieren!
​Beispiele: An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fördern, inklusive guter Verbindungen zu den Flughäfen / mehr Initiativen, die Touristen dazu bringen, ihr Auto stehen zu lassen, etwa Leih-Elektrofahrzeuge oder für den Autoverkehr geschlossene Pässe / mehr KlimaHotels und BioHotels / Zertifizierungen wie Grüner Stern, Green Globe, Earthcheck für die nachhaltigsten Betriebe​


 

Der Klimawandel bedeutet eine große Herausforderung, 

beinhaltet aber auch Chancen

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In welcher Hinsicht können die Klimaveränderungen für den Tourismussektor eine Chance bedeuten?

Eine Zukunft mit weniger Schnee lässt die Betreiber der Skigebiete um den traditionellen Wintertourismus bangen. Obwohl sich die Zahl der Schneekanonen zwischen 1995 und 2015 verfünffacht hat, ging die Zahl der Skifahrer in den letzten Jahren leicht zurück, und die technische Beschneiung wird immer weniger aufrechtzuerhalten sein. Doch mit den Klimaänderungen ist auch eine Bewusstseinsveränderung eingetreten, die aus mindestens zweierlei Gründen eine Chance bedeutet. Dies ist der richtige Moment, um das Angebot für den Sommer oder die Zwischensaison auszubauen, zum Beispiel den Radtourismus mit E-Bikes oder die „Sommerfrische"; nach einer unseren Studien könnten im Jahr 2080 77% der Touristen im Sommer nach Südtirol kommen – in den vergangenen zwanzig Jahren waren es konstant 60%. Dies ist auch der Moment, den Tourismus insgesamt neu zu denken: mit mehr naturnahen, klimafreundlichen Angeboten wie Urlaub auf dem Bauernhof, Zertifizierungen nach Umweltkriterien, Initiativen, die den Gebrauch öffentlicher Verkehrsmittel für Touristen attraktiv machen.

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​Und was kann der einzelne Bürger tun? Wie sich nicht entmutigen lassen angesichts eines so großen und unvermeidbaren Phänomens?

Der erste Schritt ist, uns bewusst zu werden, wieviel Treibhausgase wir ausstoßen und wieviel Energie wir verbrauchen – auch eine Familie muss erst einmal wissen, was sie ausgibt, bevor sie entscheidet, wo sie sparen kann. Der CO2-Rechner auf der Webseite der KlimaHaus-Agentur macht es leicht, unseren ökologischen Fußabdruck zu bestimmen und Einsparpotenziale zu entdecken. Ein Flug von Verona nach Palermo und zurück belastet unsere Bilanz zum Beispiel mit 0,5 Tonnen. Wer vegetarisch isst und jahreszeitliche Lebensmittel aus der Umgebung verwendet, kann dagegen seine Klimabilanz um 0,2 Tonnen verbessern.​

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Download des vollständigen Klimareports (​​pdf)​​


Download des Klimareports 2011 (pdf)


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