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Recent and past changes in the bio-geo-chemical parameters in the alpine lakes located on the slopes surrounding the Matschertal (Saldurseen, Matscherjochsee, Upiasee, Hochaltlseen)

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ChangeLake - Rezente und vergangene Änderungen in der Biogeochemie alpiner Seen im Matschertal (Saldurseen, Matscherjochsee, Upiasee, Hochaltlseen)
01.01.2016 - 31.12.2018
ABSTRACT

Die rezente Erwärmung hinterlässt deutliche Spuren in der Biologie und Chemie hochalpiner Seen. Diese relativ kleinen Gewässer reagieren besonders empfindlich auf Änderungen in der Lufttemperatur, oder der Schnee und Eisbedeckung. Zusätzlich sind diese Seen v den geänderten Eintrag an partikulären und gelösten Substanzen durch das Schmelzen der Gletscher beeinflusst. In diesem Projekt möchten wir uns vor allem mit den Seen befassen, die im Gebirge ums Matschertal, das seit 2013 ein LTER Untersuchungsgebiet ist, gelegen sind. Bisher wurden im Rahmen dieses LTER vor allem Bäche und Flüsse, und Prozesse in den terrestrischen Ökosystemen untersucht. Hier möchten wir Untersuchungen von Seen, von denen es in dieser Gegend eine Vielzahl gibt, miteinbringen, dh die Saldurseen und -teiche, den Matscherjochsee, den Upiasee, und die Hochaltlseen. Unsere Hypothese ist, dass diese Seen auf sehr unterschiedliche Weise auf die rezente Erwärmung reagieren, obwohl sie alle nahe beieinander liegen. Was die Änderung in diesen Seen steuert, kommt vor allem auf das Zusammenspiel der folgenden Faktoren an:

  • Die Dauer, in der ein See eisfrei ist, dessen Wassertemperatur und der Eintrag an organischem Material beeinflussen die Produktivität, Artenzusammensetzung und Chemie eines Sees.
  • Das Abschmelzen der Gletscher und der damit verminderten Eintrag an partikulärem Material steuern den Übergang von einem gletschertrüben See zu einem Klarwassersee.
  • Das Abschmelzen von Blockgletschern beeinflusst den Gehalt an gelösten Substanzen, die Leitfähigkeit und den Säuregehalt eines Sees.
  • Der Entwicklungsverlauf neuer Seen, die auf den Flächen unter abgeschmolzenen Gletschern zurückbleiben, steuert dessen biogeochemische Zusammensetzung.

Wir möchten Seen entlang eines Höhengradient (2700-3200) mit unterschiedlich starkem Gletschereinfluss untersuchen, um das Zusammenwirken dieser Prozesse zu verstehen. Wir schlagen vor

  1. die Seen und Teiche im Saldurgebiet, sowei den Matscherjochsee, den Upiasee und die Hochaltlseen zwei Mal im Jahr zu beproben.
    Dadurch wollen wir feststellen, welche Prozesse ausschlaggeben für die saisonalen Unterschiede in der Wasserchemie sind und diese Änderungen mit den Messdaten der lokalen Wetterstation vergleichen. Die Messergebnisse werden für einen Vergleich mit den anderen LTER Forschungen, insbesondere den Untersuchungen der Bäche, zur Verfügung stehen.
  2.  die Änderung der Wassertemperatur und Leifähigkeit ganzjährig aus vier Seen zu erfassen.
    Davon wären zwei Seen sehr hoch gelegen (3218 und 2922 m a.s.l.), während die anderen zwei nahe beieinander liegen, wobei aber nur einer direkt vom Gletscher beeinflusst ist.
  3. Den Auswirkungen von Gletscherschmelze versus Lufttemperatur über die letzten 10000 Jahre mit Hilfe von Seesediment zu rekonstruieren. Dafür werden die Sedimente zweier benachbarten Seen verglichen (85m entfernt, der eine mit direktem Gletschereinfluss, der andere ohne). Die Chironomidenkopfkapseln im Sediment des gletscherunbeeinflussten Sees (Fischersee) werden eine Temperaturrekonstruktion ermöglichen, während die partikulären Einträge in das Seesediment des anderen Sees (Unterer Saldursee) im Vergleich zum Fischersee und dem Oberen Saldursee, für den es bereits einen holozänen Sedimentkern gibt, eine Ableitung der Gletscheraktivität erlauben sollten.

PROJECT MANAGER
Koinig Karin
VICE PROJECT MANAGER
Ilyashuk Boris
TEAM
Bottarin Roberta
Tappeiner Ulrike
PARTNERS
Universität Bern, Oeschger-Zentrum für Klimaforschung
Universität Innsbruck, Fakultät für Biologie
Universität Innsbruck, Fakultät für Biologie, Institut für Ökologie
Universität Innsbruck, Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften, Institut für Geologie
Universität Innsbruck, Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften, Institut für Mineralogie und Petrographie

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