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Multikulturelle Erziehung in Grenzregionen (MEB) - Sprachstandsfeststellung & Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund Projektziele Projektbeschreibung Partner Lehrmaterialien Bibliographie Veröffentlichungen Finanzierung Kontakt Projektziele

 

Ziel des Projekts ist eine umfassende Dokumentation des sprachlichen Verhaltens von Kindern mit Migrationshintergrund in der Grundschule sowie die Entwicklung von Entscheidungshilfen für die sprachliche Diagnose und Förderung der Kinder, besonders im Hinblick auf die geeignete Kombination aus Einzelbegleitung, Kleingruppe, Teilnahme am Klassengeschehen und außerschulischen Aktivitäten, pilotartig aufgezeigt am Beispiel von Fallstudien. Dies geschieht auch im Hinblick auf die im Entstehen befindlichen „Sprachzentren" in Südtirol, die besondere Unterstützung für Kinder mit Migrationshintergrund anbieten sollen.

Forschungsleitende Fragen lauten dabei: Welche Szenen und welches Verhalten zeigen uns, dass sprachliche Integration funktioniert? Welche Methoden oder Methodenkombinationen erlauben es, umfassende Rückschlüsse auf die Sprachkenntnisse bzw. auf die kommunikative Handlungsfähigkeit ziehen zu können? Wie können aus Sprachstandserhebungen Erfahrungen und Erkenntnisse für eine geeignete Sprachförderung gewonnen werden?

 

Projektdauer

2006-2010 (durch INTERREG finanziert von 2006 bis 2007)

Projektbeschreibung

 Bestandsaufnahme

In Zusammenarbeit mit drei Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache werden Klassen über mehrere Monate hinweg begleitet. Außerdem werden in Interviews und Gesprächen mit Lehrpersonen, KulturmittlerInnen, Eltern und Kindern Erfahrungen und Fallstudien gesammelt, z.B. von Kindern, die sprachlich besonders schnell oder besonders langsam lernen. Als Ergebnis wird eine Auswahl von Beobachtungen, Beispielen guter Praxis und Fallstudien vorliegen. 

 

 Sprachstandsfeststellung

Das sprachliche Verhalten und die kommunikative Handlungsfähigkeit der Kinder werden mit verschiedenen Methoden erhoben, dokumentiert und analysiert. Ein wichtiges Moment bei der Erhebung bilden längerfristige Beobachtungen. Sie dienen dazu, das sprachliche Agieren und Reagieren im Klassenkontext zu dokumentieren. Neben den Hospitationen in der Klasse werden Informationen aus den Interviews mit Eltern und Lehrkräften im Sinne einer Kontextevaluation genutzt, da sprachliche Integration bekanntlich zum Großteil nicht in der Schule stattfindet. Zudem werden punktuell Sprachtests durchgeführt, aber auch Selbst- und Fremdeinschätzung mitberücksichtigt. Dazu wird zum Teil auf bestehende Tests und Materialien  zurückgegriffen, zum Teil werden Unterlagen adaptiert oder neu entwickelt. Neben der Erhebung der Kenntnis der Unterrichtssprache, die für Kinder mit Migrationshintergrund in der Regel schon eine Zweit- oder Fremdsprache ist,  ist auch der Stellenwert der jeweiligen Herkunftssprachen bei der Erhebung der sprachlichen Entwicklung relevant; dazu wird Kontakt mit KulturmittlerInnen verschiedener Institutionen aufgenommen. Durch die Einbeziehung verschiedener Perspektiven (die Kinder selbst, Lehrpersonen, Eltern, BeobachterInnen) und intra- wie extralinguistischer Faktoren (Sprachkenntnisse, soziales Umfeld, Verbindung zwischen Erziehung und Schulerfolg …) entsteht ein ganzheitliches Bild des Sprachstandes und der sprachlichen Entwicklung, das auch die Grundlage für eine individuelle Förderung bilden kann. Am Ende des Projektes werden Test- bzw. Beobachtungsmethoden beschrieben, die auch längerfristig eingesetzt werden können.

 

Material- und Methodensammlung

Eine Sammlung von Lehrmaterialien soll Lehrkräften Anregungen für die Gestaltung des eigenen Unterrichts und für die Durchführung von Projekten geben. Zudem wird eine Bibliographie zum Thema „Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund" zusammengestellt, die es Interessierten ermöglichen soll, sich in die Materie zu vertiefen.

Partner Boder Region Delta Rhodopi, Thrace, Greece Kally Simitopoulou Region North-Karelia, Finland Harri Laukkanen Lehrmaterialien

Unterrichtsmaterial zur Sensibilisierung von Sprachlehrkräften:

Durch die zunehmende Präsenz von Kindern mit Migrationshintergrund an Südtirols Schulen tritt die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz verstärkt ans Tageslicht.

Heimat.pdf

Junge_Nachtvogel.pdf

Krieg_spielen.pdf

Stammtisch.pdf

Trauerfeierlichkeiten.pdf

Was_bin_ich.pdf

 

 

Unterrichtsmaterial zum Sprachprojekt "Grüß Gott! Ich bin ein Polyglott":

Dieses interkulturelle Projekt wurde aufgrund der zunehmenden Anzahl von Migrantenkindern an der Mittelschule Salurn im Schuljahr 2006/07 durchgeführt.

 

Märchen.pdf

Rezepte.pdf

Dick_Whittington.pdf

 

Materialien zum Wahlfach Interkulturelles Lernen:

Leitidee dieses Wahlfach-Materials ist es, die eigene Kultur im Umfeld einer anderen Kultur vertreten zu können, dadurch die kulturelle Identität zu stärken und gleichzeitig offen zu werden für vieles, das anders ist.

 

Material 1_Informationen Vorbereitung.pdf

Material 2_Beispiele Einladungen.pdf

Material 3_Zur Nachbereitung.pdf

 

UE 1_Wie ist die Welt entstanden und wie sieht sie aus.pdf

UE 2_Worin und warum unterscheiden sich Menschen.pdf

UE 3_Es gibt verschiedene Sprachen und Schriften.pdf

UE 4_Überall auf der Welt gibt es Bräuche und Feste.pdf

UE 5_Wir hören von verschiedenen Religionen.pdf

UE 6_Was ist Kinderarbeit.pdf

 

 Montessori Wortartenmärchen

Unterrichtsmaterial zum spielerischen Lernen von Wortarten.

 

Montessori_Wortartenmärchen.pdf 

 

"Eine Reise durch den Balkan". Ein Projektbericht.

Dieses interkulturelle Projekt wurde an der Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus (LEWIT) in Auer  im Schuljahr 2006/07 ausgearbeitet und am "Tag der offenen Tür" vorgestellt.

 

Balkan Schmelztiegel.pdf

Historische Entwicklung.pdf

Kroatien Tourismus.pdf

Südtirol - Mazedonien.pdf 

 

Bibliographie

Eine Bibliographie zum Thema „Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund" soll es Interessierten ermöglichen, sich in die Materie zu vertiefen.

 

MEB_bibliography.pdf

 

Veröffentlichungen
  • Abel, Andrea; Guadatiello, Angela; Plathner, Franziska (2009): Sprachenlernen in der Migration. Chancen und Herausforderungen für Lehrkräfte und Schulen. In: Info 2009/11, p. 18-19 (pdf)

 

  • Präsentation der Ergebnisse (21. Januar 2008, EURAC) (pdf)

 

  • Präsentation: Was müssen LehrerInnen können und kennen? Die Rolle der LehrerInnen beim kindlichen Erwerbsprozess mehrerer Sprachen unter Migrationsbedinungen; Sixth International Conference on Third Language Acquisition and Multilingualism Bozen; Andrea Abel, Angela Guadatiello, Franziska Plathner; Sep. 2009

  

 

Finanzierung

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schulamt der Autonomen Provinz Bozen.

 

Das Projekt wird im Rahmen der Europäischen Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIC innerhalb der Regionalen Rahmenorganisation „Change on Borders" gefördert.

                              

Kontakt
Andrea Abel
+39 0471 055 121
andrea.abel@eurac.edu

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