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Language Bridges Projektbeschreibung Partner Tagung: "Mehrsprachigkeit in Europa" Publikationen Thematisches Forum: Tagungsband Finanzierung Kontakt Projektbeschreibung

Warum lernen manche Menschen leicht eine neue Sprache, während andere sich abmühen? Wieso gibt es Leute, die von einer Sprache nichts wissen wollen, während sich andere dafür begeistern? Wie entsteht Motivation beim Sprachenlernen? Dies sind die Hauptfragen, die die Forscher an der EURAC und an den Partnerinstitutionen im Projekt "Language Bridges" leiten.

Vier Schwerpunkte werden vertieft:

1. Motivation und Einstellungen beim Sprachenlernen.
Eine Studie soll die Bedeutung der Motivation beim Sprachenlernen erhellen, insbesondere was die Sprachen der unmittelbaren Nachbarschaft betrifft. Die Rolle von Überzeugungen und Einstellungen beim Spracherwerb soll durch diese Studie klarer werden.

2. Status und Prestige von Sprachen.
Der rechtliche Status und das Prestige der einzelnen Sprachen in den Partnerregionen ist sehr unterschiedlich: Manche Sprachen sind Amtssprachen, andere sind dies nicht, werden aber an Schulen unterrichtet. Welche Aktionen haben in den einzelnen Regionen das Prestige von Sprachen steigen lassen, und was davon kann auf andere Regionen übertragen werden?

3. Neue Technologien zum Sprachenlernen.
Nach einem Erfahrungsaustausch werden vorhandene Internet-Lernhilfen gemeinsam ausgebaut und die Übertragbarkeit auf andere Sprachen getestet.

4. Aktionen für mehr Sprachbewusstsein.
Eine starke Öffentlichkeitsarbeit rundet das Projekt ab: Öffentliche Diskussionen sollen im breiten Publikum mehr Sprachbewusstsein schaffen.

Dialog & Kongress:
Eine Reihe von öffentlichen Diskussionsrunden und Expertentreffen in den teilnehmenden Regionen sollen für Sprachbewusstsein sensibilisieren. Ziel ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein zu stärken, dass sprachliche Vielfalt in einem vereinten Europa kulturellen Reichtum und nicht zuletzt wirtschaftlichen Nutzen bedeutet.

Partner

Universität Marc Bloch, Conseil Régional d'Alsace, Strasbourg, Frankreich
Katholische Universität Lublin, Polen
Universität Basel, Schweiz
Generaldirektion für Universitäten und Sprachpolitik der Region Navarra, Pamplona, Spanien
Universität Komotinì, Grenzregion Delta-Rhodopi, Griechenland

Tagung: "Mehrsprachigkeit in Europa"

Europäische Akademie Bozen, Italien
24.-26. August 2006

Europas sprachliche Vielfalt erfährt zunehmend Wertschätzung und Aufmerksamkeit, nicht nur als identitätsstiftendes Element, sondern auch als Grundlage für Europas gesellschaftlichen Reichtum. Die Konferenz zu Mehrsprachigkeit in Europa soll Experten aus Sprachwissenschaft, Sprachdidaktik und Sprachpolitik aus ganz Europa zusammenbringen, um Ergebnisse auszutauschen und Perspektiven zu entwerfen.

Mehrsprachigkeit wird für die Zukunft weiter Teile Europas prägend sein. Viele europäische Grenzregionen leben bereits heute diese Mehrsprachigkeit. Die Konferenz soll Forschungsberichte und Gute-Praxis-Projekte aus solchen Regionen präsentieren, wo bereits Erfahrungen mit institutioneller oder individueller Mehrsprachigkeit bestehen.

Die Tagung bildet den Abschluss von "Language Bridges", einem Projekt, das die Mehrsprachigkeit in sechs europäischen Grenzregionen vergleichend untersucht.

Wie entsteht Motivation beim Sprachenlernen? Was sind die Bedürfnisse europäischer Regionen im Bereich der Mehrsprachigkeit? Wie können jüngste Erfahrungen und Ergebnisse der Sprachlernforschung in andere Regionen übertragen werden? Welches Potential an Mehrsprachigkeit steckt noch in den europäischen Regionen? Diese und andere Fragen sollen bei der Konferenz diskutiert werden.

Wir laden Experten ein, Vorträge oder Poster zu folgenden Themen und Schlüsselbegriffen einzureichen:

  1. Sprachenlernen und Motivation (Schlüsselwörter: Attitüden, Überzeugungen und Repräsentationen, innovative Sprachlern- und Sprachlehrmethoden, Immersion, BLL, CLIL ...)
  2. Status und Prestige von Sprachen (Schlüsselwörter: Status vs. Prestige von Sprachen, Sprache und Recht, „parallel drafting", Minderheitensprachen ...)
  3. Sprachenlernen und neue Technologien (Schlüsselwörter: CALL, Lernen und Lehren mit neuen Medien, elektronische Wörterbücher, Webressourcen ...)
  4. Förderung und Sensibilisierung des Sprachbewusstseins (Schlüsselwörter: Gute Praxis - Vorstellung von Sprachprojekten).
  5. Anthropologische und Soziologische Ansätze zur Sprachentwicklung (Schlüsselwörter: Gehirn, Sprachentwicklung, Indoeuropäische Theorien, Meme, Co-Entwicklung, Sprache und Ethnizität)

Wissenschaftliches Komitee:
- Prof. Brunetto Chiarelli (Università degli Studi di Firenze)
- Prof. Johann Drumbl (Libera Università di Bolzano)
- Prof.ssa Rita Franceschini (Libera Università di Bolzano)
- Dr. Pius ten Hacken (Prifysgol Cymru Abertawe, University of Wales Swansea)
- Prof. Kurt Kohn (Universität Tübingen)
- Prof. Christer Laurén (Vaasan Yliopisto, University of Vaasa)
- Prof.ssa Carla Marello (Università di Torino)
- Prof. Oskar Putzer (Leopold-Franzens Universität Innsbruck)
- Prof. Marcello Soffritti (Alma Mater Studiorum Università di Bologna)
- Dr. Oliver Streiter (National University of Kaohsiung, Taiwan)
- Prof. em. Claude Truchot (Université Marc Bloch)

Programm

Publikationen
   

Andrea Abel, Mathias Stuflesser, Magdalena Putz (ed.) (2006) Mehrsprachigkeit in Europa: Erfahrungen, Bedürfnisse, Gute Praxis - Tagungsband. 24.-26.08.2006. Bozen-Bolzano: EURAC research.

ISBN: 88-88906-27-4 [pdf]

   

Andrea Abel, Mathias Stuflesser, Magdalena Putz (ed.) (2006): Additional Online Papers - Multilingualism Across Europe. Bozen-Bolzano, 24th-26th August 2006. Bozen-Bolzano: EURAC research.

 [pdf]

 

 

   

Andrea Abel; Mathias Stuflesser; Leonhard Voltmer (ed.) (2007): Aspects of multilingualism in European border regions : insights and views from Alsace, Eastern Macedonia and Thrace, the Lublin Voivodeship and South Tyrol. Bozen-Bolzano: EURAC research.

ISBN: 978-88-88906-34-8 [pdf]

Thematisches Forum: Tagungsband

1 Inauguration, by Doude Sijtsma

2 Der Wandel der polnisch-ukrainischen Beziehungen und seine Folgen für die Mehrsprachigkeit in der Lubliner Region, by Marzena Górezka

Die Sprachensituation im Elsass und das bilinguale Angebot in den Schulen im Elsass und am Oberrhein, by Daniel Morgen

4 Ein europäisches Projekt: Nachbarsprachen in Grenzregionen. Erfahrungen und Ergebnisse, by Albert Raasch

5 Building Site Education, by Angelika Van der Kooi

Finanzierung

Das Projekt wird im Rahmen der Europäischen Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIC innerhalb der Regionalen Rahmenorganisation „Change on Borders" gefördert.

Kontakt
Andrea Abel
+39 0471 055 121
andrea.abel@eurac.edu

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