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LinguaINCLUSION - Europäische Modelle und gute Praktiken für die sprachliche Integration von Kindern mit Migrationshintergrund an Grundschulen Projektziele Projektbeschreibung Background Partner Finanzierung Publikationen Projektziele

Das Hauptziel des Projektes ist es, durch das Herausarbeiten und den Austausch europäischer Methoden und vorbildlicher Verfahren für sprachliche Integration die Kapazitäten europäischer Bildungssysteme zu optimieren. Auf diese Weise beabsichtigt man der wachsenden Präsenz von Menschen mit Migrationshintergrund gerecht zu werden und Angehörigen von Drittländern flexible und integrative Zugänge zum Spracherwerb aufzuzeigen.

Spezielle Zielsetzungen sind:

  • Analyse verschiedener Richtlinien auf nationaler und regionaler Ebene im Hinblick auf den Austausch von bewährten Methoden im Bereich sprachlicher Integration von Kindern mit Migrationshintergrund an Grundschulen;
  • Erhebung erfolgreicher Modelle auf Mikroebene, auf der neue Methoden und Anwendungen entwickelt und evaluiert werden (Lehrerfortbildung, Sprachlehraktivitäten);
  • Kompetenzerweiterung bei/ Informationsaustausch unter Leistungsträgern des Grundschulsystems.
Projektbeschreibung

In LinguaINCLUSION arbeiten unterschiedliche europäische Partner zusammen und beleuchten die sprachliche Integration von Kindern mit Migrationshintergrund an Grundschulen in den jeweiligen Bildungssystemen. Ziel ist es, Beispiele guter und effektiver Praxis herauszuarbeiten und zu entwickeln.

In einer ersten Phase werden die in den jeweiligen Ländern vorhandenen Ausbildungssysteme sowie Modelle und Methoden zur Sprachförderung und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund analysiert und ausgetauscht. Außerdem wird ein Handbuch ausgearbeitet, damit bewährte Vorgehensweisen und Methoden im Bereich der Zweitsprachdidaktik Lehrkräften und anderen Interessierten zugänglich gemacht werden können.

In einer nächsten Phase besuchen Lehrkräfte projektinterne Fortbildungen, in denen sie sich Methoden des Zweitsprachunterrichts und deren Anwendung im Mehrheitssprachenunterricht aneignen. Anschließend wenden die geschulten Lehrkräfte diese Methoden im eigenen Unterricht an, der durch Supervisionen und regelmäßige Beobachtungen begleitet wird. Darüber hinaus werden Fragebögen und Leitfadeninterviews für die Lehrkräfte entwickelt und eingesetzt. Durch verschiedene Mess- und Beobachtungsmethoden erfasst man die Fortschritte der Kinder. Dadurch werden Erkenntnisse über die Effektivität der Fortbildungen und der Anwendung der neuen Methoden gewonnen, die zugleich als Grundlage für mögliche Anpassungen des Handbuchs dienen.

 

Laufzeit

31. Dezember 2009 – 30. Juni 2011

Background

Verschiedene Erstsprachen und unterschiedliche Kulturen innerhalb eines Landes können für den sozialen Zusammenhalt und die Harmonie einer Gesellschaft Hürden darstellen, die zu Konflikten, zum Ausschluss von Migranten aus der Aufnahmegesellschaft, zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus führen können. Aus diesem Grund kann Bildung ein sehr wirkungsvolles Instrument darstellen, um ein gelenktes Sozialverhalten zu fördern. Es gehört zu den Aufgaben eines jeden Bildungssystems, Schüler mit verschiedenen Hintergründen zu integrieren und sie auf eine facettenreiche, die Menschenrechte achtende Gesellschaft einzustellen. Ziel ist es allen, ungeachtet ihres Hintergrunds, den gleichen Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen und - wie in den Zielsetzungen des Vertrags von Lissabon angestrebt – Chancengleichheit zu bieten, was die Partizipation an der Gesellschaft betrifft. Daher ist Bildung ein erster Schritt in Richtung Integration, welche die spätere sozio-ökonomische und kulturelle Integrierung erleichtert.

Ein weiterer Schritt, der mit Bildung Hand in Hand geht, ist das Beherrschen von Sprache(n) als Schlüssel und starker Motor für Integration. Die Europäische Kommission fordert daher, dass „Sprachenpolitik einen wesentlichen Teil jeglicher Integrationsmaßnahmen darstellen sollte und daher jederzeit zugänglich, bezahlbar und so schnell wie möglich nach der Ankunft eines Einwanderers verfügbar sein sollte". Die enge Verbindung zwischen Integration und Sprachkompetenzen wurde in den Rahmengesetzgebungen zur Integration von Einwanderern der EU von Beginn an hervorgehoben: Erstmalig angeführt in den Schlussfolgerungen zur Tagung des Rates der Europäischen Union zum Thema „Justiz, Inneres und Katastrophenschutz" am 14.-15. Oktober 2002 als das Recht eines jeden Einwanderers, Zugang zu Informationen über das Aufnahmeland und zu Kursen der jeweiligen Landessprache zu erhalten, wurde es im Europäischen Parlament aufgegriffen und im ersten Jahresreport zur Migration und Integration der Europäischen Kommission im Jahre 2004 herausgearbeitet.

Partner Universität Hamburg, Institut für Germanistik Prof. Dr. Angelika Redder, Maike Prestin Göteborgs Universitet, Institutionen för svenska språket Dr. Tore Otterup Pädagogische Hochschule Wien Dr. Elisabeth Furch, Sybille Roszner Pädagogische Hochschule Kärnten Dr. Gabriele Khan, Viktoria Grumer Nyugat-Magyarországi Egyetem Györ, Apacai Csere János Kar Magdolna Szilágyi, Stefan Aubreville Initiativgruppe e.V., München Manfred Bosl, Sabine Bobisch Immigration und Integration Sofia Tihomira Trifonova Sozialiniu tyrimu institutas, Vilnius Vita Petrušauskaite, Karolis Žibas Finanzierung

Europäische Kommission - Fonds für Freiheit, Sicherheit und Recht -  Europäischer Fonds für die Integration von Drittstaatsangehörigen - Gemeinschaftsmaßnahmen 2008

Publikationen

Wilmes, Sabine/ Plathner, Franziska/ Atanasoska, Tatjana (eds.) (2011): Second Language Teaching In Multilingual Classes - Basic Principles For Primary Schools. EURAC research, Bozen. Download PDF version.

Wilmes, Sabine/Prestin, Maike (eds.) (2011): Second Language Teaching – An Appraisal of 8 European Countries and Regions. Available as PDF.

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