Europäisch-südasiatisches Austauschprogramm zu Menschenrechtsfragen und Fragen des Minderheitenschutzes
Abstract
Nach Beendigung des EU finanzierten Eurasia-Projektes im Jahr 2007 haben europäische und südasiatische Forschungseinrichtungen, Universitäten und NGOs das Projekt EURASIA-Net im 7. Rahmenprogramm der Forschung eingereicht. Das Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, den wissenschaftlichen Austausch im Bereich Menschenrechte und Minderheitenschutz zwischen Europa und Südasien zu stärken. Vor allem soll der reiche Erfahrungsschatz europäischer Institutionen wie OSZE, Europarat oder EU der letzten 50 Jahren auf diesem Gebiet ein Ausgangspunkt für ähnliche Entwicklungen in den einzelnen südasiatischen Staaten und auf regionaler Ebene durch die Regierungsorganisation SAARC (South Asian Association of Regional Cooperation) darstellen.

Das Konsortium, das sich eine enge Kooperation zwischen den Partnerorganisationen und der Zivilgesellschaft zum Ziel gesetzt hat, soll auch als Basis eines ständigen Wissensaustausch auf wissenschaftlicher und auf politischer Ebene zwischen Europa und Südasien dienen. Südasien kann durch einen ständiger Dialog mit europäischen Institutionen in Menschenrechtsfragen und Minderheitenschutzinstrumenten von den hier gemachten Erfahrungen profitieren. Andererseits können europäische Institutionen und Forscher durch Austauschprogramme, Seminare, Publikationen oder Internetplattformen die neuesten Entwicklungen am Subkontinent, der mit Indien eine wirtschaftlich und geopolitisch immer zentralere Rolle in der Weltpolitik einnimmt, konkret verfolgen.
Europäisch-südasiatisches Austauschprogramm zu Menschenrechtsfragen und Fragen des Minderheitenschutzes
Projektkontakte
Günther Rautz
Tel: +39 0471 055 210
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