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Implementierung von MONITRAF (Monitoring der Auswirkungen des Straßenverkehrs im Alpenraum und Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen) Projektziele Projektbeschreibung Background Partner Links Kontakt Projektziele

Die Hauptziele von iMonitraf! sind:

- Einrichtung und langfristige Etablierung eines politischen Netwerkes;

- Implementierung eines gemeinsamen Monitoring-Systems in den Alpenregionen;

- Einrichtung eines Werkzeugs zur Entscheidungsfindung anhand von Best Practices;

- Identifikation und Diskussion von innovativen Maßnahmen zur Stärkung des Modal Shifts.

iMONITRAF! findet im Zeitraum Juni 2009 bis Juni 2012 im Rahmen des ETC 2007-2013 statt und wird von der Europäischen Union mitfinanziert. Ausgehend von der Analyse der Auswirkungen des Straßenverkehrs im alpinen Raum, speziell in den fünf am stärksten betroffenen Alpenkorridoren Fréjus, Mont-Blanc, Gotthard, Brenner und Tauern/Tarvis (siehe Abb.2) werden gemeinsame Strategien für den transalpinen Verkehr erarbeitet und umgesetzt.

 Abb. 2: Die Projektpartner (Quelle: www.i-monitraf.org)

Das Ziel ist die Einrichtung und langfristige Etablierung einer auf nationaler, regionaler und europäischer Ebene anerkannten politischen Plattform, die es ermöglichen wird, mit einer geeinten Stimme die Umsetzung innovativer Maßnahmen für eine nachhaltigere regionale Entwicklung anzuregen. Die dazu notwendigen Bewertungsinstrumente werden von den Projektpartnern, den am stärksten betroffenen alpinen Transitregionen, entwickelt. Zur Einrichtung eines gemeinsamen, von allen Regionen unterstützten Monitoring Systems und zur Analyse der Auswirkungen des alpinen Transitverkehrs werden regionale Indikatoren eingesetzt. Basierend auf die Monitoring Ergebnisse wird iMONITRAF! eine Einschätzung der innovativen Maßnahmen durchführen, die sich auf die Best Practices stützen, mit dem Hauptziel, die Modalverlagerung „Modal Shift“ zu verbessern und die zur Umsetzung notwendigen Instrumente zu erarbeiten. Es wird ein Handbuch der Best Practices mit den Informationen hinsichtlich der möglichen Maßnahmen und neuen Anregungen für die regionalen Akteure ausgearbeitet.

In den nächsten drei Jahren wird jährlich ein Forum zum Thema „Verkehr“ zum Austausch von Ergebnissen, Erfahrungen und Meinungen über iMonitraf! mit Vertretern der Politik, verantwortlichen Akteuren und der Bevölkerung stattfinden. Die Erkenntnisse dieser jährlichen Konferenzen werden dann in die nachfolgenden Projektaktivitäten einfließen. Diese Verkehrsforen (das erste wird 2010 in Tirol, das zweite 2011 in der Zentralschweiz und das dritte 2012 in Rhône-Alpes stattfinden) werden auch als Plattform zur Bekräftigung des gemeinsamen Ansatzes der Alpenregionen fungieren.

 

Projektbeschreibung

Struktur des Projekts

Das Projekt gliedert sich in 6 Arbeitspakete (work package - WP):

WP 1: Projektvorbereitung
WP 2: Projektmanagement
WP 3: Information und Öffentlichkeitsarbeit
WP 4: Politisches Networking
WP 5: Indikatoren und Monitoring
WP 6: Gemeinsame Maßnahmen

In WP 5 wird das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement mit ARPA Valle d’Aosta zusammen die Leitung und Koordinierung übernehmen. In diesem Arbeitspaket werden wichtige Informationen ausgearbeitet, die als Grundlage für die weitere Arbeit von anderen WPs dienen werden, insbesondere der WPs 4 und 6. 

 Abb. 2: Transalpiner Güterzug im unteren Reusstal im Gotthard Korridor (Quelle: Kanton Uri)

Aufgaben des Instituts

In einer ersten Phase, wird das WP5 Bewertungsinstrumente zur Erfassung und Evaluierung der bestehenden Monitoring Systeme im Alpenraum (z.B. im Verkehrsbereich) entwickeln.

Das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement wird die schon existierenden Monitoring Systeme (z.B. AlpCheck, AlpFrail usw.) analysieren und die durch diese Systeme bereitgestellten Daten erfassen, analysieren und bewerten. Die Monitoring Systeme werden im Rahmen der jüngsten europäischen Bestimmungen überprüft, um eventuelle Schwächen zu identifizieren, vor allem hinsichtlich der Hauptindikatoren. Die Projektpartner werden außerdem eine qualitative Umweltverträglichkeitsprüfung der existierenden Verkehrsszenarien vornehmen und gemeinsame Strategien entwickeln.

Das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement wird außerdem zur Bewertung der Verkehrssituation in den transalpinen Korridoren des Projektgebiets bei den Projektpartnern regionalbezogene Verkehrsdaten einholen. Diese Informationen werden mit den Daten aus dem Monitraf-Projekt aufgearbeitet und in die iMonitraf Datenbank eingegeben. Das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement wird dann ein web-GIS System zur kartographischen Darstellung der gesammelten und archivierten Daten entwickeln. Auf diese Art und Weise werden sowohl die Ansprüche der Projektpartner als auch die anderer betroffenen Parteien erfüllt.

Das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement wird zusammen mit ARPA Valle d’Aosta auch eine gemeinsame Evaluierung der Monitoring Daten und eine qualitative Bewertung der im WP 6 erarbeiten Szenarien der zukünftigen Verkehrszunahme durchführen. Ferner wird das Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement zusammen mit Arpa Valle d’Aosta den Endbericht des WPs verfassen.

 

 

Background

Die starke Zunahme des alpenquerenden Transitverkehrs und sein weiteres Wachstum stellen eine große Herausforderung für die alpinen Transitregionen dar (siehe Abb. 1). In den letzten 20 Jahren hat sich das Verkehrsvolumen in den wichtigsten Alpenkorridoren fast verdoppelt. Um die negativen Auswirkungen des alpenquerenden Schwerverkehrs zu reduzieren, haben die betroffenen Länder und Regionen verschiedene regelnde Maßnahmen (z.B. Fahrverbote, Mautgebühren, Verkehrsbeschränkungen) und marktorientierte Instrumente umgesetzt.

Abb. 1: Autobahn und Eisenbahn teilen einen engen Raum im oberen Reusstal, Gotthard (Quelle: Kanton Uri)

Da diese Maßnahmen aber von den verschiedenen Alpenregionen nicht gemeinsam umgesetzt werden, besteht die Gefahr – anstatt Synergien – neue unerwünschte Verteilungseffekte zwischen den Regionen zu schaffen, z.B. durch Verlagerung des Güterverkehrs von einem Korridor zum anderen (die Mauten und die verkehrsregelnde Maßnahmen, z.B. die Verlagerung eines beachtlichen Teils des Güterverkehrs vom schweizerischen zum österreichischen Korridor). Aus diesem Grund sind effiziente sowie gemeinsame Maßnahmen notwendig, um eine nachhaltige Entwicklung im gesamten Alpenraum zu ermöglichen.

iMonitraf! knüpft somit an das Vorgängerprojekt MONITRAF an. In MONITRAF wurden die Auswirkungen des Straßenverkehrs im Alpenraum, insbesondere entlang der am stärksten betroffenen Alpenkorridore Fréjus, Mont-Blanc, Gotthard und Brenner analysiert und Maßnahmen für eine gemeinsame Verkehrspolitik entwickelt. In der gemeinsamen Innsbrucker Resolution haben die politischen Vertreter aller MONITRAF-Regionen (Rhône-Alpes, die autonome Provinz Bozen-Südtirol und die autonome Region Valle d’Aosta, das Piemont, der Kanton Tessin, die Zentralschweizer Regierungskonferenz und das Bundesland Tirol) Maßnahmen festgelegt, die zur Erreichung einer nachhaltige Entwicklung des alpenquerenden Transitverkehrs notwendig sind.

Auf dieser Grundlage wird iMonitraf! die mit Monitraf eingeleitete Zusammenarbeit fortführen und institutionalisieren mit dem Ziel die gemeinsamen Maßnahmen umzusetzen. Ferner wird iMonitraf! eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit und den Aufbau eines Netzwerkes, als gemeinsame Stimme der alpinen Regionen, anstreben. Um eine optimale gemeinsame Stategie zu verfolgen, wird sich iMonitraf! auch mit dem Güter- und Personenverkehr befassen. Dies soll dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und die wirtschaftlichen Ressourcen im Alpenraum auf lange Sicht zu erhalten.

Partner

Leitpartner: Zentralschweizer Regierungskonferenz, vertreten durch Luzerner Justiz - und Sicherheitsdepartement Kanton Luzern

Österreich: Abteilung Verkehrsplanung der Tiroler Landesregierung

Frankreich: Région Rhône-Alpes

Italien: ARPA Friuli Venezia Giulia

Italien: ARPA Valle d'Aosta

Italien: Autonome Provinz Bozen Südtirol, Amt für Luft und Lärm

Italien: Europäische Akademie Bozen

Italien: Regionale Umweltschutzagentur Valle d’Aosta, Amt für Luft und Lärm, Aosta

Italien: Regionale Umweltschutzagentur, Piemonte

Schweiz: Zentralschweizer Regierungskonferenz, vertreten durch Luzerner Justiz - und Sicherheitsdepartement Kanton Luzern

Schweiz: Departement Raumordnung, Verkehr, Kanton Tessin

Links

http://www.imonitraf.org

Kontakt
Thomas Philipp Streifeneder
+39 0471 055 315
thomas.streifeneder@eurac.edu

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