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"Föderalismus, alternative Demokratieformen und Better Governance" Projektziele Background Projektziele

Das Projekt beabsichtigt eine Untersuchung der neuen Trends zur Realisierung einer pluralistischeren und inklusiveren Gesellschaft nach demokratischen Prinzipien, wie sie sich aus vergleichenden Studien ergibt. Das Ziel ist zweifach: Einerseits trägt das Projekt zur Vertiefung neuer Regierungsformen bei, wobei die aktuellsten Trends in der Föderalismusforschung Gegenstand der Forschungsarbeit sind; andererseits hat es eine praxisorientierte Ausrichtung und soll dazu beitragen, Best-Practice-Beispiele und vergleichende Ergebnisse auch in den öffentlichen Verwaltungen zu verbreiten. Auf diese Weise soll ein Instrumentarium an neuen Erkenntnissen innerhalb des Instituts entstehen.


Föderalismus und Better Governance – ein Kooperationsprojekt mit der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer

“Föderalismus, alternative Demokratieformen und Better Governance”: So lautet der Titel eines mit einem Forschungsstipendium der Südtiroler Landesverwaltung geförderten zweijährigen Projekts. Dieses wird vom Institut für Förderalismus- und Regionalismusforschung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer durchgeführt. Diese Institution hat mit der EURAC am 29. April 2010 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Das Thema knüpft an die Forschung mehrerer Disziplinen an, wobei bislang vor allem politikwissenschaftliche Arbeiten das Forschungsfeld geprägt haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Entscheidungssysteme an die veränderten Bedingungen moderner Staaten sowie der subnationalen und überstaatlichen Integrationsebenen angepasst und im Sinne einer Förderung lebendiger Demokratie weiterentwickelt werden können.
Untersucht werden nicht nur Reformkonzepte hinsichtlich bestehender Institutionen und Verfahren, sondern auch Ansätze zu einer Stärkung der Demokratie durch alternative Legitimationsquellen. Zu den veränderten Rahmenbedingungen, die eine Aktualisierung erfordern, werden neben den Erscheinungsformen der Globalisierung und der gleichzeitigen Aufwertung der lokalen Ebene („Glokalisierung“) die Digitalisierung, die Zunahme von Migration und der demografische Wandel gerechnet. Mit guten Gründen hat man die heutige Herausforderung, „die Organisation von Herrschaft jenseits des Nationalstaates neu zu erfinden“ mit der Gründungsaufgabe der amerikanischen Bürger am Ende des 18. Jahrhunderts verglichen.

Das Projekt ist im Februar 2012 gestartet und wird 2014 mit einer internationalen Tagung und einer anschließenden Buchveröffentlichung zu Ende gehen.

Background

In der heutigen Gesellschaft ist die Effektivität politischer Entscheidungsprozesse fraglich. Die repräsentative Demokratie befindet sich in der Krise, weil gewählte Volksvertretungen eine zunehmend marginale Rolle spielen. Interessen werden immer weniger durch politische Instanzen vertreten, die Rolle der technischen Legitimität (von Richtern und Experten) wird immer wichtiger. Obwohl die Politik ihre Vorrangstellung behauptet, wird überall mit neuen Demokratieformen experimentiert. Diese Entwicklung ergibt sich aus der Komplexität von Vorgängen, die ihrerseits wiederum Herausforderungen darstellen: Die Gesellschaft ist heute eindeutig zu differenziert und vielfältig und die technischen Fragen sind zu anspruchsvoll, als dass sie alleine von einer gewählten Volksvertretung durchblickt werden könnten. Der Föderalismus als Instrument zur Bewältigung der Komplexität und als Ausdruck des Zusammenspiels zahlreicher unterschiedlich legitimierter Akteure kann eine Antwort auf einige dieser Fragen bieten.

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