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Multifunctional Facade Lab

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Labor zur Leistungsanalyse von Multifunktionsfassaden

Die experimentelle Überprüfung ist unabdingbar für die Entwicklung von Berechnungsmodellen und Simulationen, die das energetische Verhalten von Neubauten möglichst genau vorhersagen. Im Labor kann die thermische und energetische Leistung von Fassadenelementen wie Fenstern und Türen, Wänden und Fassadenmodulen unter stationären und dynamischen Bedingungen getestet werden.

 

Doppelte Klimakammer mit Schutzzone

Die Messungen werden in einem Kalorimeter, einer doppelten Klimakammer mit Schutzzone, in Kombination mit einem Sonnensimulator mit kontinuierlichem Licht, durchgeführt. Temperatur, Feuchtigkeit und Luftgeschwindigkeit können in beiden Kammern verändert werden. Zusätzlich ist die Sonneneinstrahlung regelbar. So lassen sich reale Bedingungen nachstellen, sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich. Der Kalorimeter entspricht der Norm ISO 8990 und kann Testobjekte bis zu einer Größe von 3 x 3 x 0,5 m aufnehmen.

Ein umfangreiches System von Sensoren und Messgeräten erlaubt es, verschiedenste Parameter zu berechnen wie z. B. den Wärmedurchgangskoeffizienten und die Wärmekapazität. Dies ermöglicht die energetische Leistungsbewertung von aktiven und passiven Fassadenelementen.

 

Künstliche Sonne und Wasserkreislauf

Gebäudehüllen können auch zur Erzeugung und für den Austausch von Energie eingesetzt werden. Dafür ist es notwendig, dass das Verhalten der fertigen Konstruktion mit den Bedingungen vor Ort vorab nachgestellt und untersucht werden kann.

Um Prototypen für aktive Systeme testen zu können, ist das Labor mit einem Sonnensimulator und einem Wasserkreislauf ausgestattet. Damit lässt sich der Wärmefluss in Gebäudehüllen-Bauteilen überprüfen, in denen Fotovoltaik-Paneele, Sonnenkollektoren oder Flächenheizelemente eingebaut sind.


G-Wert-Messung (Gesamtenergiedurchlassgrad)

Der g-Wert beschreibt die Fähigkeit von Elementen der Gebäudehülle die auftreffende thermische Energie der Sonne zu kontrollieren. Untersucht werden Elemente, welche entweder transparent, halbdurchlässig oder mit Verschattungssystemen ausgestattet sind. Durch diesen Test lässt sich die Leistungsfähigkeit von komplexen und innovativen Systemen vorab prüfen. So können Planer die energetische Leistungsfähigkeit eines Neubauprojekts oder eines Umbaus realistisch einschätzen und einzelne Elemente wie Sonnenabschirmungen optimieren. Der Sonnensimulator des Labors, der mit kontinuierlichem, gerichtetem Licht arbeitet, stellt Sonneneinstrahlung in verschiedenen Winkeln und Intensitäten nach. Gleichzeitig wird in der Klimakammer und mittels Absorber derjenige Energiefluss gemessen, der den Prüfling durchquert.


Know-how im Dienst der Wirtschaft

Durch den regen Austausch in einem internationalen Forschungsnetzwerk verfügen die Forscher von Eurac Research über aktuelles Know-how sowohl zu Nullenergiegebäuden also auch zu Gebäuden, die in der Lage sind, sich an Umgebungsbedingungen dynamisch anzupassen. Energetische Flexibilität bedeutet dabei insbesondere Lösungen durch optimierte Nutzungsstrategien zu entwickeln um den Energiebedarf zu reduzieren und den Wohnkomfort zu erhöhen. So werden realistische technisch-wirtschaftliche Vorab-Analysen möglich um Investitionen in Energieeffizienz zu fördern und die Qualität und Funktionalität von Lebens- und Arbeitsräumen zu optimieren.

Mit diesem Know-how können die Forscher Unternehmen aus der Baubranche, Planer und Gebäudeverwalter dabei unterstützen, innovative Komponenten und Systeme sowie kosteneffiziente Baulösungen zu entwickeln, zu prüfen und zu optimieren.​


Partner

  • Bartenbach Lichtlabor
  • Freie Universität Bozen
  • Belgian Building Research Institute
  • Laboratory for the Quality Control in Buildings of the Basque Government (LCCE)


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an ​​ Giordano Miori​​​. ​
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