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Energetisch sanierte Wohnung als Ausstellungsobjekt

“Qui vivo meglio - Besser wohnen” heißt eine Ausstellung des Wohnbauinstituts WOBI auf der Baustelle in der Cagliari-Straße.

In diesen Tagen können sich die Bewohner der Cagliari-Straße Nummer 10 über neue Nachbarn freuen: Forscher von Eurac Research haben im ersten Stock des Wohngebäudes eine neusanierte leerstehende Wohnung zu einer Ausstellung umfunktioniert. Gemeinsam mit Technikern des WOBI und der Klimahaus-Agentur empfangen sie dort die Bewohner des riesigen Wohnkomplexes an der Ecke Cagliari-Straße/Brescia-Straße. Sie erläutern ihnen, welche innovativen Technologien sie bei der energetischen Sanierung des Gebäudes einsetzen, wie diese die Wohnungen verändern und wie sie die Bewohner selbst optimal nutzen können. Die interaktive Ausstellung ist Teil des europäischen Projekts Sinfonia, das Bozen durch energetische Sanierungsmaßnahmen auf seinem Weg zu einer Smart City voranbringen möchte.

“Helfen Sie mit, damit alles richtig funktioniert! Wechseln Sie regelmäßig die Filter! Schalten Sie immer die Lu¨ftung ein! Diese sorgt für frische Luft, damit Sie nicht ständig das Fenster öffnen müssen. Stellen Sie die Lüftungsgeschwindigkeit je nach Bedarf ein!“, ist auf der Benutzungsanleitung der Lüftungsanlage auf den Regalen der Wohnung zu lesen. Neben der Anlage sind in den Räumen verschiedene Baumaterialien ausgestellt, die bei den Sanierungsarbeiten eingesetzt wurden. Darunter auch ein Querschnitt der Fassadendämmung, Muster der hochisolierenden Fenster und ein Sonnenkollektor.
Während der Ausstellung sind Führungen durch die neusanierte Wohnung geplant, außerdem sammeln die Forscher die Themen, über die die Bewohner weitere Informationen benötigen.
Eurac Research hat die interaktive Ausstellung konzipiert - die Genossenschaften Cooperativa 19 und Campomarzio haben die Räumlichkeiten der Wohnung ausgestattet. „Eine Ausstellung dieser Art hat es in Südtirol noch nie gegeben. Wir sind stolz darauf, dass sie in einem Wohngebäude des WOBI stattfindet. Die fortschrittlichen Technologien stehen allen Bewohnern zur Verfügung und nicht nur jenen, die sie sich leisten können. Durch die Ausstellung erfahren die Mieter, wie die Technologien funktionieren und welche Vorteile sie bringen“, meint Landesrat Christian Tommasini.
Die energetische Sanierung des Gebäudes umfasst alle grundlegenden Gebäudeteile: Vom Dach, Treppenhaus und Fassade, über den Heizraum bis hin zu Fenstern und Balkons. Der Wärmeverbrauch - bislang 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter jährlich - soll durch dieses Maßnahmenpaket drastisch reduziert werden: bei optimaler Anwendung auf 20 Kilowattstunden.
„Wir haben die Bewohner von Beginn an in die Sanierungspläne eingebunden und gemeinsam mit der Baufirma alles dran gesetzt, um die Sanierungsarbeiten möglichst erträglich zu gestalten“, berichtet Gianfranco Minotti, Abteilungsdirektor der technischen Dienste des WOBI. „Als im Dachgeschoss zehn neue Wohnungen gebaut wurden und der Aufzug außer Betrieb war, haben die Bauarbeiter den Mietern beispielsweise einen sicheren Lastenaufzug zur Verfügung gestellt“, fährt er fort.
“Die Bürger einzubeziehen und ihren Blickwinkel zu berücksichtigen ist einer der Eckpfeiler von Sinfonia. In Bozen setzen wir eine Vielzahl neuer Technologien ein: Wir sanieren Sozialwohnungen energetisch, gestalten Fernheizsysteme effizienter und schaffen ein hochmodernes Sensorennetz. Diese Technologien können nur optimal genutzt werden, wenn die Bewohner sie im Detail kennen. Daher ist diese Ausstellung von großer Bedeutung“, unterstreicht Wolfram Sparber, Leiter des Instituts für Erneuerbare Energie von Eurac Research die Wichtigkeit der Initiative.
Der Wohnkomplex in der Cagliari-Straße wird nächsten Sommer fertig saniert sein. In der Zwischenzeit haben das WOBI und die Gemeinde Bozen mit weiteren Arbeiten in der Similaunstraße, in der Palermo-Straße und in Haslach begonnen. Auch in diesen Wohngebäuden wird die interaktive Ausstellung stattfinden.
Neben Eurac Research sind Alperia, Gemeinde Bozen, IDM und Klimahaus-Agentur am Projekt beteiligt.

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