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Die Regionen in Italien: Auf der Suche nach einer neuen Identität?

Die Experten von Eurac Research organisieren eine Diskussionsrunde zum Thema

Die Bürger von Venetien und der Lombardei haben sich bei der Volksbefragung im Oktober 2017 für mehr Autonomie zugunsten ihrer Region ausgesprochen. Seitdem haben die beiden Regionen Verhandlungen mit der Regierung in Rom aufgenommen. Kurz zuvor hat auch die Region Emilia-Romagna diesen Weg eingeschlagen. Dass Regionen mit Normalstatut Autonomie-Forderungen an Rom stellen, ist für Italien neu. Bei einer öffentlichen Diskussionsrunde, die von den Föderalismusexperten von Eurac Research organisiert wird, analysieren Fachleute den Rechtsrahmen dieser neuen Entwicklungen des italienischen Regionalismus. Die Veranstaltung findet am Montag, 18. März 2019 um 14.30 Uhr im Bozner Forschungszentrum statt.

Um mehr Autonomie zu erlangen, verhandeln die Regionen Venetien, Lombardei und Emilia-Romagna derzeit mit der Zentralregierung in Rom. Auch wenn das Ziel der Regionen dasselbe ist – und zwar mehr Befugnisse von Rom zu erhalten -, wird das Verhandlungsergebnis voraussichtlich für jede Region ein anderes sein. „Trotz der historischen Einteilung in Regionen mit Normal- und solche mit Sonderstatut, gibt es nämlich wesentliche Unterschiede innerhalb der beiden Kategorien“, erklärt Sara Parolari, Juristin von Eurac Research.
Bei der öffentlichen Diskussionsrunde analysieren Experten den italienischen Regionalismus und mögliche künftige Entwicklungen. Dabei werden sie insbesondere die Regionen mit Sonderstatut unter die Lupe nehmen und darauf eingehen, wie einzelne Bereiche -  darunter Umwelt, Gesundheitswesen, Einwanderung und Wirtschaftsentwicklung - von diesen Regionen gehandhabt werden. 
Bei der Veranstaltung, die kommenden Montag im Forschungszentrum Eurac Research stattfindet, sprechen die beiden Föderalismusexperten von Eurac Research Sara Parolari und Francesco Palermo, Massimo Carli von der Universität Florenz, Enzo Balboni von der Universität „Cattolica del Sacro Cuore“ in Mailand, Stefania Baroncelli von der Freien Universität Bozen, Matteo Cosulich von der Universität Trient und Esther Happacher von der Universität Innsbruck.

Im Rahmen der Veranstaltung werden zwei Publikationen vorgestellt: „Diritto regionale. Le autonomie regionali, speciali e ordinarie” von Massimo Carli und “Le variabili della specialità. Evidenze e riscontri tra soluzioni istituzionali e politiche settoriali”, herausgegeben von Francesco Palermo und Sara Parolari.

Die Veranstaltung findet in italienischer Sprache statt; die Teilnahme ist kostenlos.

Für weitere Informationen: greta.klotz@eurac.edu

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