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Wie kann Freiwilligenarbeit zur Integration beitragen?
Start für eine Studie in sieben europäischen Ländern: Für Südtirol sucht Eurac Research Jugendliche, die ein Volontariat machen und ihre Erfahrungen teilen möchten

Inwieweit kann Freiwilligenarbeit dabei helfen, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen und den eigenen Freundeskreis zu erweitern? Kann der Freiwilligendienst auch die Integration verbessern und Jugendliche aus Europa und anderen Ländern näher zusammenbringen? Um dies zu untersuchen, stellen Forscher von Eurac Research derzeit eine Gruppe von Jugendlichen zusammen, die in Südtirol leben, aus verschiedenen Ländern stammen und Lust darauf haben, ein Volontariat in einer von drei Südtiroler Organisationen im Kulturbereich zu absolvieren. Die Initiative richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren. Die Einschreibungen sind offen bis zum 19. Mai.

Jugendliche unterschiedlicher Herkunft verwirklichen gemeinsam ein Projekt, arbeiten zusammen auf ein Ziel hin, sind Teil einer Gruppe – das ist die Idee hinter einem Forschungsprojekt, das von verschiedenen europäischen Ländern vorangetrieben wird. Eine Fallstudie wird auch in Südtirol durchgeführt: Minderheitenforscher und Experten für Regionalentwicklung von Eurac Research arbeiten dafür mit drei Südtiroler Freiwilligen-Organisationen im Kulturbereich zusammen, um zu untersuchen, inwieweit die Freiwilligenarbeit die Einstellung von Jugendlichen anderen Kulturen gegenüber beeinflusst, ihren Freundeskreis erweitert und Integrationsprozesse unterstützt.
„Wir erwarten von den teilnehmenden Jugendlichen, dass sie uns Forschern von ihren Erfahrungen im Rahmen der Freiwilligenarbeit erzählen“, erklärt Marzia Bona, Forscherin von Eurac Research. „Im Gegenzug dazu bieten wir ihnen die Möglichkeit, an Weiterbildungskursen teilzunehmen. Beispielsweise im ersten in Zagreb vom 10. bis 14. Juni lernen sie gemeinsam mit Freiwilligen aus anderen europäischen Ländern den Umgang mit digitalen Technologien, um den Fortgang des Projekts zu dokumentieren“, schließt Bona.  
Die drei teilnehmenden Südtiroler Organisationen sind: Organisation für eine solidarische Welt (OEW), CoolTour und ArteViva. Mit der OEW werden die Jugendlichen ein Theaterstück zur Integration von Einwanderern verwirklichen, mit CoolTour werden sie das Bozner Don Bosco Viertel mithilfe von Videos, Erzählungen, Cartoons und Fotos vorstellen und mit ArteViva „zirkusmotorische“ Labors organisieren. 
„Viele lokale Organisationen im Kulturbereich zeigten sich an der Thematik interessiert. Um unsere Projektpartner ausfindig zu machen, haben wir eine Datenbank mit Vereinen und Organisationen im Bereich Sozialarbeit erstellt, sowie im Jugend- und Kulturbereich“, sagt Eleonora Psenner, Forscherin von Eurac Research, „und wir sehen ein weiteres Ziel dieser Studie darin, die Zusammenarbeit derer zu unterstützen, die bereits seit Jahren in den Schnittstellen dieser Bereiche aktiv sind.“

Wer teilnehmen möchte, sollte für zehn Monate lang jede Woche ein paar Stunden für den Freiwilligendienst einplanen können. Die genauen Zeiten werden mit der jeweiligen Organisation abgestimmt. Interessierte können Marzia Bona kontaktieren (Tel. 0471 055186,  marzia.bona@eurac.edu). Mehr Informationen gibt es auf der Seite www.volpower.eu oder auf Facebook unter www.facebook.com/volpowerproject/. 
Das Projekt VOLPOWER läuft bis Ende 2020 und wird vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der Europäischen Kommission (AMIF) finanziert. 

Für weitere Informationen: marzia.bona@eurac.edu

14.05.2019

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