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Forscher auf Wanderschaft
Einblicke in ökologische Langzeitforschung beim „LTER Cammino“: Forscher von Eurac Research und Universität Innsbruck zeigen bei Wanderung vom Ötztal ins Matschertal ihre Arbeit vor Ort.

42 Kilometer in fünf Tagen – das ist der Plan der 15-köpfigen Wandergruppe, die aus Forschern von Eurac Research und der Universität Innsbruck, sowie Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland besteht. Im Mittelpunkt stehen grenzüberschreitende Einblicke in die ökologische Forschung: über den Rückzug der Gletscher, zur jahrtausendealten Klimageschichte in den Alpen, zu den Auswirkungen des Landnutzungs- und Klimawandels auf die Artenvielfalt und auf das Baumwachstum. Ziel der Initiative ist es, die wissenschaftliche Arbeit in Obergurgl, Rofental und Matsch im Vinschgau vorzustellen und den Wissensaustausch zwischen Forschenden, Schulen, Organisationen und Bürgern vor Ort zu fördern. Die durchwanderten Forschungsstandorte gehören zum internationalen Netzwerk für ökologische Langzeitforschung LTER. Start der Wanderung ist am Montag, 23. September in Obergurgl im Ötztal, ankommen wird die Wandergruppe im Matschertal im Vinschgau am 27. September.

Die Wanderung folgt uralten Pfaden der Wanderweidewirtschaft, die die jahrtausendealte Kultur der Landnutzung in den Alpen bezeugen. Verbindendes Element aller Etappen ist das Wasser in all seinen Erscheinungsformen, als Gletscher, Schnee, und Regen aber auch als See, Bach und Feuchtigkeit im Boden. So tauchen die Teilnehmer unter anderem in 150 Jahre Gletscherforschung im Rofental ein. Sie ist zum einen Grundlage für regionale hydrologische Studien, fließt zum anderen aber auch in weltweite Studien mit ein, um den Beitrag der Gletscherschmelze zum Anstieg der Meeresspiegel abzuschätzen. Im Matschertal hingegen installierten die Forscher von Eurac Research in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und der Universität Innsbruck im Laufe der vergangenen zehn Jahre eines der dichtesten Mikroklima-Messnetze Europas, um den Klimawandel zu dokumentieren und seine Einflüsse auf Ökosysteme zu verstehen. Sie erforschen Wasserkreisläufe und Schmelzwasserdynamiken und beobachten fortlaufend Lufttemperatur, Boden¬feuchte, Niederschlag oder Sonneneinstrahlung, sodass zukünftige Klimaverände¬rungen vorhergesehen werden können. Die Wanderer erfahren im Matschertal, wie Sediment-Bohrkerne aus dem Seegrund Aufschluss über die Klimageschichte der letzten 10.000 Jahre geben oder wie die Forscher an so genannten „Waldmessstationen“ Lärchen und Zirben in ihrem Wachstum beobachten.

Live-Eindrücke sowie Informationen zur gesamten Wanderung gibt es in der Facebookgruppe

Die Anmeldung zur Teilnahme an der gesamten Wanderung ist bereits abgeschlossen. Doch können Interessierte bei zwei Tagesetappen (am 24. September in Vent und am 26. September in Matsch) mitwandern. Nähere Informationen hier.

Kontakt: Veronika Fontana, veronika.fontana@eurac.edu, T 0471 055309
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