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Ein Lauf entlang der Alpenfront feiert die Einheit und Freiheit Europas
Spektakuläres Sportereignis als Mahnung gegen das Vergessen; Forscher rücken den historischen Hintergrund ins Bewusstsein und erklären die Situation der Minderheiten im Grenzgebiet heute.

Am 10. Oktober 1920 annektierte Italien Südtirol. Vorausgegangen waren jahrelange erbitterte Kämpfe zwischen österreichisch-ungarischen und italienischen Truppen entlang der Alpenfront: von Grado an der Adria über die Julischen und Karnischen Alpen, durch die Dolomiten bis zum Stilfserjoch.
Tausende Soldaten verloren damals ihr Leben, im Kampf oder durch Lawinen, Schnee, Eis oder Krankheiten. Um an die Tragödie zu erinnern – und daran, dass Frieden und Freiheit fragil sind und Nationalismen nicht für immer begraben – werden vom 6. bis 14. Oktober vier internationale Sportlerteams die 840 Kilometer lange ehemalige Grenzlinie entlanglaufen. Die Trail-Läufer, darunter Philip Reiter, Daniel Jung, Eva Sperger und die ehemalige Biathletin Laura Dahlmayer, werden dabei in atemberaubender Landschaft 58.000 Höhenmeter bewältigen.
Den historischen Hintergrund zu den einzelnen Etappen des „Alpfronttrails“ hat die Minderheitenforscherin Verena Wisthaler in begleitenden Texten aufgearbeitet, die auch auf die Situation der zahlreichen Minderheiten eingehen, die in diesem Grenzgebiet leben:  die slowenische Sprachminderheit in Österreich und Italien, die Friauler, Ladiner, „mocheni“ und Zimbern.
Bei der Eröffnung des Laufs heute in Grado erörtert der  Leiter des Instituts für Minderheitenrecht Günther Rautz, ebenfalls die Rolle dieser Minderheiten im heutigen Europa.

www.alpfronttrail.com

6.10.2020

Foto Credits: Harald Wisthaler


 
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