EURAC an Weltall
EURAC an Weltall

EURAC-Wissenschaftsmagazin ACADEMIA zu den Themen Fernerkundung und erneuerbare Energie erschienen

 

1957 hat die Sowjetunion mit „Sputnik 1“ den ersten Satelliten ins Weltall befördert. Derzeit sind nach NASA-Angaben rund 3000 von ihnen in Betrieb, viele weitere geistern als Weltraumschrott durchs All. „Satelliten haben eine begrenzte Lebensdauer“, erklärt Christian Steurer, technischer Leiter des EURAC-Instituts für Angewandte Fernerkundung in der soeben erschienen Ausgabe des EURAC-Wissenschaftsmagazin ACADEMIA.

 

Viele fallen der starken Strahlung zum Opfer, oder aber – und das ist seltener – sie kollidieren mit anderen Satelliten, wie kürzlich der amerikanische Kommunikationssatellit mit dem abgeschalteten russischen Satellit. Solange sie kreisen, liefern sie spektakuläre Bilder von der Erde, die seit kurzem auch von der EURAC-Antenne am Rittner Horn empfangen werden.

Zahlreiche Beiträge in der druckfrischen ACADEMIA zeigen wie die Forscher an der EURAC das eingegangene Material verwerten. Mit den Informationen aus dem All überprüfen sie etwa die Feinstaubkonzentration, die Schneebedeckung und den Vegetationszustand.

Betrieben werden die meisten Satelliten mit Sonnenenergie. Dass man mit Photovoltaik weit mehr kann als Wasser wärmen, zeigen die Forschungsarbeiten am EURAC-Institut für Erneuerbare Energie. Dem zweiten Schwerpunktthema der aktuellen ACADEMIA. So gewähren die Beiträge über solares Kühlen für den Hausgebrauch, die Errichtung eines Photovoltaik-Zentrums in Bangladesh oder ein Klima-Überwachungssystem um historische Gebäude vor den Zerfall zu retten, einen Einblick in die Arbeit der Energie-Experten der EURAC.

 

Die 49. Ausgabe des Wissenschaftsmagazin ist kostenlos an der Rezeption der EURAC in der Bozner Drususallee 1 erhältlich. Ebenfalls gratis ist das ACADEMIA-Abo. Es genügt eine E-Mail an press@eurac.edu. Im Internet ist das Magazin unter www.eurac.edu/Press/Academia zu finden.

 

Für weitere Informationen:

Stefanie Gius, Tel. 0471 055 034

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