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Academia #78: Big Data - Die Wissenschaft und der Datenberg
Die neue Ausgabe des Magazins von Eurac Research und unibz legt den Schwerpunkt auf Big Data.

Als die Academia-Redaktion für die aktuelle Ausgabe das Thema „Big Data“ wählte, war der Skandal um Cambridge Analytica noch nicht ausgebrochen. Die amerikanische Datenanalysefirma wertete 78 Millionen Facebook-Profile aus – ohne Wissen der Nutzer. Wie die Wissenschaft mit Datenbergen umgeht, berichtet die neue Academia. Das Magazin kann kostenlos über die Homepage von Eurac Research und unibz bezogen werden.

Wer glaubt, seine Privatsphäre bliebe gewahrt, nur weil er sich von Socials fernhält, irrt. Denn auch mit jedem Sucheintrag in Google gibt man etwas von sich preis, woraufhin ausgetüftelte Algorithmen erkennen, was einen sonst noch interessieren könnte – der neue Audi, der Bestseller von Yuval Noah Harari, eine Reise nach Paris – und entsprechende Vorschläge unterbreiten. Wie frei wir da noch in unseren täglichen Entscheidungen sind, hat das Academia-Team den Informatikprofessor Francesco Ricci – unibz – und den Geografen Thomas Streifeneder – Eurac Research – gefragt.
Andererseits: Ohne Big Data läuft heute in der Forschung fast gar nichts mehr. Immer leistungsstärkere Computer haben die DNA-Sequenzierung überhaupt erst möglich gemacht. Und so kommt die moderne Medizinforschung gar nicht mehr ohne Bioinformatiker wie Francisco Domingues vom Institut für Biomedizin von Eurac Research aus.
Es müssen nicht immer digitale Daten sein, die Forscher wälzen. Der Historiker Oswald Überegger vom Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte – unibz – analysiert abertausende historische Dokumente zum Ersten Weltkrieg, darunter auch lange unter Sperrfrist gehaltene Geheimdienstakten, und schlüsselt die Kriegsereignisse neu auf.
Kurzum: Big Data per se ist weder gut noch schlecht. Big Data bedeutet aber gleichzeitig Big Responsability, darüber sind sich die beiden Forscher Egon Stemle und Lukas Egarter Vigl einig. Sie plädieren in ihrem Interview für klare ethische Vorgaben etwa beim Nutzen von Social Media Daten.

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind und noch mehr Reportagen, Interviews und Comics zum Thema Big Data lesen wollen, dann abonnieren sie Academia kostenlos über: communication@eurac.edu. Die kostenlosen Printausgaben können auch bei den Institutionen selbst abgeholt werden. Die digitale Version findet man unter http://issuu.com/unibz/docs.
In der online Ausgabe informiert Academia regelmäßig über die Forschung an unibz und Eurac Research: www.academia.bz.it. 

Für weitere Informationen: sigrid.hechensteiner@eurac.edu

15.05.2018

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