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Attraktivität.Arbeitsplatz.Südtirol?

Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten an konkreten Maßnahmen für den Arbeitsstandort Südtirol – Zwei Workshops mit Eurac und WIFO


Südtirol muss sich im globalen Wettbewerb um hochqualifizierte Arbeitskräfte besser positionieren. Welche Maßnahmen dafür getroffen werden müssen und wie eine schnelle Umsetzung gelingen kann, war vor kurzem Thema zweier Workshops, welche vom Center for Advanced Studies von Eurac Research in Zusammenarbeit mit dem WIFO der Handelskammer im Rahmen der Fachkräfteoffensive „Attraktivität.Arbeitsplatz.Südtirol" organisiert wurden.


Im Bild (von links): Georg Lun (Direktor des WIFO), Manuela Defant (Direktorin im Amt für Arbeit und Wirtschaft), Harald Pechlaner (Leiter des Center for Advanced Studies), Alfred Aberer (Generalsekretär der Handelskammer) und Ingrid Kofler (Senior Researcher am Center for Advanced Studies).

Die Standortattraktivität Südtirols und Gegenmaßnahmen zum Brain Drain sind die wichtigsten Themen, derer sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen im Zuge der Fachkräfteoffensive unter dem Schlagwort „Attraktivität.Arbeitsplatz.Südtirol“, auf Einladung von Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer, angenommen haben. Die Schwachstellen im Land sind hinreichend bekannt, etwa die hohen Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise, das vergleichsweise geringe Lohnniveau, fehlende Karrieremöglichkeiten, die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Erreichbarkeit. Gemeinsam mit dem WIFO hat das Center for Advanced Studies von Eurac Research Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, aus Politik und Wirtschaft an einen Tisch geholt – an vier Arbeitstische, um genau zu sein. Diskutiert wurde über die Schwerpunkte „Leben und Beruf“, „Bildungswege“, „Unternehmen und Branding“ und „Rahmenbedingungen“. Auch mögliche Maßnahmen wurden formuliert.

Den Bildungssektor betreffend, wurden die Gründung einer mehrsprachigen Schule, die Ermöglichung der Lehre auch als Abendschule und verschiedene koordinierte Weiterbildungsmaßnahmen angesprochen. Um die Work-Life-Balance zu verbessern, sei eine flächendeckende, flexible Ausweitung der Betreuungsangebote für Kinder aller Altersgruppen erforderlich. Eine Sensibilisierung der Unternehmen für Personalentwicklung und -management und die Schaffung neuer Teilzeitmodelle seien vonnöten. In den Unternehmen müsse vermehrt in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert und individuelle Karriereplanung ermöglicht werden. Arbeitsmodellen wie dem Smart Working müsse mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Außerdem wurde die Notwendigkeit eines gezielten Marketings im In- und Ausland festgehalten, um dem Standort Südtirol mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Es brauche eine bessere Rentenabsicherung und leistbaren Wohnraum.

In den Workshops wurden nicht nur wünschenswerte Veränderungen besprochen, sondern auch Handlungsvorschläge ausgearbeitet. Diese werden nun weiter konkretisiert und voraussichtlich am 21. Mai, im Landhaus 1, bei einer Abschlussveranstaltung der Fachkräfteoffensive vorgestellt.

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