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Institut für Angewandte Fernerkundung 
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Das Institut für Angewandte Fernerkundung ist eines der jüngsten Institute der EURAC.

 

Initiiert durch eine gemeinsame Initiative der Landesregierung Südtirols und der Europäischen Akademie Bozen hat es 2006 seinen Betrieb aufgenommen.

 

Gegenstand dieses Instituts ist die Fernerkundung, die Wissenschaft von der Beobachtung und Untersuchung der Erdoberfläche und der Atmosphäre mit Hilfe von Luft- und Satellitenaufnahmen.

 

Besonders für hochdynamische und sensible Regionen, wie die Alpen und andere Berggebiete, stellt die Fernerkundung auf Grund ihrer Fähigkeit, aktuelle, flächendeckende und kostengünstige Informationen zu liefern ein wertvolles Wergzeug zur Umweltbeobachtung dar.

 

Zielsetzung unseres Instituts ist die Entwicklung von fernerkundungsbezogenen Anwendungen für die Alpen und andere Berggebiete, die aktuelle Probleme behandeln, wie z.B.:

 

-   Landnutzungsänderungen (Brachfallen landwirtschaftlicher Flächen, Zersiedelung, Wiederbewaldung)

-   Naturgefahren (Lawinen, Muren, Hochwasser)

-   Abschmelzen von Gletschern und Anstieg der Schneegrenze

-   Veränderungen in der Vegetation auf Grund des

    Klimawandels

-   Luftqualität (Feinstaubgrenze)

 

Die Entwicklung dieser Anwendungen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen, sowie Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung, u.a. den Landesbehörden Südtirols. Auf diese Weise können die Ergebnisse direkt in die Planung von Bereichen wie Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft, Zivilschutz oder Tourismus einfließen.

 

Durch eine eigene Empfangsanlage auf dem Ritten (Fertigstellung voraussichtlich Ende 2008) wird das Institut in der Lage sein, Satellitendaten annähernd in Echtzeit zu verarbeiten und so einen entscheidenden Informationsvorsprung im Bereich des Risikomanagements zu bieten.

 

Fernerkundung in verschiedenen Maßstäben

Fernerkundung in verschiedenen Maßstäben.
Links: NOAA-AVHRR Satellitenbild der Alpen; Auflösung: 1km.
Mitte: LANDSAT 7 Satellitenbild von Teilen Südtirols mit Bozen im Zentrum; Auflösung: 30m.

Rechts: Luftbild von Bozen. Zusammenfluss von Talfer und Eisack mit dem EURAC Gebäude im Zentrum;  Auflösung: < 1m.

 


MITARBEITER
Institutsleiter
Steurer Christian
Zebisch Marc
Mitarbeiter
Irsara Luca
Kass Steve
Notarnicola Claudia
Rastner Philipp
Schneiderbauer Stefan
Sekretärin
Dellantonio Daniela

KONTAKT  
   Tel.+39 0471 055 370
 Fax+39 0471 055 389
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Konferenzen und Workshops

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