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Schwerpunkt
"Ökologische Folgen der Landnutzungs- änderungen in der
alpinen Landwirtschaft"
EG-STEP-Projekt
INTEGRALP "Ökologie und Bewirtschaftung alpiner Ökosysteme":
Im Rahmen meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit der Ökophysiologie
und der Populationsbiologie krautiger Arten auf unterschiedlich bewirtschafteten
Graslandökosystemen am Monte Bondone (Trient, Italien).
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ECOMONT
"Ecological Effects of Land-Use Changes on European Terrestrial Mountain
Ecosystems": Mein Aufgabengebiet im Rahmen dieses europaweiten Projektes
waren die vegetations- und erosionskundlichen Erhebungen der Untersuchungsgebiete
in den Alpen (Lechtal, Stubaital, Passeiertal, Monte Bondone). |
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INTERREG II:
Im Rahmen von INTERREG II, einem grenzüberschreitenden Projekt
zur Analyse der ökonomisch-ökologischen Zusammenhänge
in der Berglandwirtschaft, beschäftige ich mich mit diversen Modellierungen
auf der Landschaftsebene (Vegetations-, Bodenverteilung, Niederschlag,
Biomasseverteilung, Erosion, Schneegleiten).
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SUSTALP:
Evaluation von Instrumenten der EU hinsichtlich ihres Beitrags zur umweltgerechten
Gestaltung der Landwirtschaft im Alpenraum. Mein Aufgabengebiet war die
Erhebung der Landschaftsstruktur und die ökologische Bewertung der
Projektgebiete in Südtirol (Südtiroler Berggebiet, Unterland),
Belluno und in der Carnia.
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CARBOMONT:
Im Rahmen des EU-Forschungsprojekt CARBOMONT werden Veränderungen
der Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe in Berggebieten in ganz
Europa untersucht. Ein wesentlicher Teil meiner Mitarbeit am Projekt
besteht darin, die Ergebnisse mit den bestehenden Landschaften und Landnutzungsmustern
aber auch mit zukünftigen Landschaften, die sich aus verschiedenen
landnutzungspolitschen Szenarien auf EU-Ebenen ergeben können,
in Bezug zu setzen.
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Schwerpunkt
"Landschaftsentwicklung, verantwortliche Wirkfaktoren und ökologische
Folgen"
Das
derzeitige Erscheinungsbild einer Landschaft ist nicht nur das Produkt
der natürlichen Standortbedingungen, sondern es spiegelt vielmehr
die historisch gewachsenen Rahmenbedingungen einer Region wider. Im Rahmen
des Schwerpunktes "Landschaft" werden daher die agrar-ökonomischen,
sozio-ökonomischen und naturräumlichen Bedingungen mit der derzeitigen
Landschaftsausstattung in Verbindung gebracht und daraus auch Szenarien
für die Zukunft abgeleitet. Weitere zentrale Forschungsfragen beschäftigen
sich aber auch mit den ökologischen Folgen der Landschaftsveränderung.
So wird analysiert, wie sich der Wandel im Zusammenhang mit regionalen
und globalen Veränderungen auf die Biodiversität, das Risikopotential
oder den Kohlenstoff- und Wasserhaushalt auswirkt.
Im Rahmen dieses Schwerpunktes liefen und laufen an der EURAC mehrere
Projekte, u.a. die Projekte "Biodiversität
im Alpenraum", "Landschaftsstrukturanalyse",
"Nachhaltigkeitsindikatoren Südtirols", "Hydropass"
und das Projekt "Biodiversität". Meine Forschungstätigkeit
konzentriert sich innerhalb dieser Forschungsprojekte auf folgende Zielsetzungen:
- Erhebungen der Landschaftsentwicklung
der wesentlichen Agrarstrukturregionen im Alpenraum
- Vertiefende Analyse
der ökologischen Auswirkungen der unterschiedlichen Landschaftsentwicklungen
in den bisher bearbeiteten Strukturregionen (Südtiroler Berggebiet,
Unterland-Überetsch, Carnia, Piave und Innsbruck Land) mittels
neuer Landschaftsmetrices und Analysemethoden
- Erstellung der Wirkungsketten
der unterschiedlichen Landschaftsveränderungen auf wichtigen
Folgegrößen (Kohlenstoff-, Stickstoffhaushalt, Biodiversität)
- Entwicklung von Biodiversitätsindikatoren,
sowie "landscape metrics" auf Gefäßpflanzen-,
Flechten- und Ökosystemniveau
- Pilotstudie zu den "ecosystem
services" der Biodiversität in Bezug auf den Wasserhaushalt
alpiner Einzugsgebiete
- Ausblick auf das mögliche
künftige Erscheinungsbild der Landschaft in den Pilotgebieten.

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Schwerpunkt
"UVP
im Alpenraum"
Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist eines der wichtigsten
Instrumente der Umweltvorsorge und Umweltgesetzgebung. Dieses Instrument
nimmt jedoch "...praktisch keine Rücksicht auf die besondere
ökologische Empfindlichkeit und die kleinräumig wechselnde
Vielfalt der alpinen Ökosysteme...", wie sich die Ökologen
in einer Resolution auf der Tagung der Gesellschaft für Ökologie
in Innsbruck ausdrückten. Ich habe im Rahmen des Forschungsschwerpunktes
"UVP im Alpenraum" an der Europäischen Akademie Bozen
an den Expertenstudien zur UVP- Gesetzgebung in Italien (im speziellen
in Südtirol) und Österreich mitgearbeitet.
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Schwerpunkt
"Raumplanung, Naturschutz und Nachhaltigkeit"
Im Rahmen dieses Schwerpunktes
arbeitete ich beim Projekt "Lebensrauminventar Südtirol"
mit. Mit dem Lebensrauminventar soll ein Instrument der Landschafts-
und Raumplanung für Südtirol entstehen. Dieses Instrument
gewährleistet eine bessere Berücksichtigung ökologischer
Belange in Planungsprozessen mit Wechselwirkungen auf Natur- und Kulturlandschaft.
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DIAMONT
(Data Infrastructure for the Alps: Mountain Orientated Network Technology
for Data Harmonization and Proliferation): Das Interreg IIIb -Alpine
Space- Projekt DIAMONT setzt sich zum Ziel, gesichertes Wissen zur Raum-,
Wirtschafts-, Sozial- und Naturstruktur zusammen zu stellen, diese Daten
aufzubereiten und zu visualisieren, sie den Verantwortlichen und Bürgern
zur Verfügung zu stellen und damit politische Emanzipation zu fördern
und Entscheidungsprozesse zu erleichtern.
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In diesen Bereich fällt
auch die Mitarbeit am Biotopprogramm Bioitaly
für Italien. Bioitaly ist das Programm des italienischen Umweltministeriums
zur Umsetzung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie. Diese Ergebnisse fanden
Eingang in eine weiterführende Studie zu Natura 2000 in Südtirol.
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Bioitaly
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Aufbauend auf den bisher
überwiegend deskriptiven Ansätzen sind in letzter Zeit an
der EURAC zentrale Fragen auch analytisch angegangen worden. Es
soll ein Beitrag geleistet werden, die Akzeptanz für Schutzgebiete
auf regionaler wie auch auf internationaler Ebene durch entsprechende
wissenschaftliche Initiativen zu stärken. Durch diese Aktivitäten
wird auch ein Beitrag zur Überbrückung unterschiedlicher Ansätze
und Denkweisen sowie kultureller und sprachlicher Barrieren geleistet
und die grenzübergreifende Bedeutung des Naturschutzes unterstrichen.
Besonderer Bedeutung
kommt einer Akzeptanzsteigerung der Schutzgebiete durch verschiedene
Aktivitäten in der einheimischen Bevölkerung zu. Die Forschungsvorhaben
konzentrieren sich auf den Nationalpark Stilfserjoch und den
Naturpark Rieserferner-Ahrn.
Nationalpark Stilfserjoch Naturpark-Rieserferner-Ahrn
Meine Tätigkeiten konzentrieren sich auf die Erstellung eines konkreten
Forschungskonzeptes und den Aufbau einer Dauerbeobachtungsmessstelle
für das Umfeld des Besucherzentrums in Trafoi, sowie der Erhebung
der Vegetations- und Landschaftsveränderung durch die Landnutzungsänderung
im Bereich der Almen im Nationalpark.
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Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit
ist die Mitarbeit bei der Herausgabe und Erstellung eines Buches zum
Thema Nationalparke im Alpenraum. Durch dieses Buch wird dem Leser mittels
interessanter Gegebenheiten und Geschichten, ökologisches Wissen,
alpine Besonderheiten und Funktion von Schutzgebieten vermittelt.
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Weiters
arbeitete ich bei der Erstellung einer Spiele-CD mit. Die Hauptidee dieses
Projektes ist es, spielerisch ökologische Zusammenhänge kennen
zu lernen und so das Bewusstsein gegenüber der Umwelt zu erhöhen.
Die Inhalte des Spieles sind auf die Südtiroler Situation angepasst:
als Schutzgebiet wird der Südtiroler Teil des Stilfserjoch Nationalparks
herangezogen.
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In dieses Schwerpunktthema
fällt auch die Durchführung eines Ideenwettbewerbes zum Naturpark
Rieserferner-Ahrn. Dieses operative Ziel wird wissenschaftlich von einer
Wirkungskontrolle durch zwei Akzeptanzstudien begleitet.
Mehr dazu unter 

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Schwerpunkt
"Angewandte, problemorientierte Forschung"
Im Rahmen dieses Schwerpunktes
bearbeitete ich mehrere Projekte, die sich mit konkreten Fragestellungen
in Südtirol auseinandersetzten. So wurde z.B. im Projekt "Alpine
Wellness Südtirol" die natürräumliche Eignung
Südtirols für ein spezielles Wellnessangebot untersucht. Das
Projekt "Bergheu"
beschäftigte sich mit der Zertifizierung des Südtiroler Bergheus
im Sinne eines hochwertigen Produktes für den Wellness- und Hemtierfutterbereich.

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