RiKoST

Risikokommunikationsstrategien

RiKoST

Projekt gefördert durch

Integrales Risikomanagement umfasst sämtliche Massnahmen im Umgang mit Naturrisiken. Wichtige Eckpfeiler sind dabei die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung und eine effiziente Risikokommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren. Um das Management von Naturgefahren optimal gestalten zu können, müssen wir verstehen, welche Umstände die Risikowahrnehmung beeinflussen und wie der Informationsaustausch über Gefahren und die möglichen Maßnahmen zur Risikominimierung erfolgreich kommuniziert werden können.

In diesem Kontext hat RiKoST, ein von der EU im Rahmen des Interreg V-A Italien-Österreich Programms 2014-2020 gefördertes Projekt, zum Ziel mithilfe von maßgeschneiderten Strategien und Maßnahmen eine verbesserte, zielgruppenorientierte Risikokommunikation betreffend Naturgefahren zu etablieren.

Als einer von drei Partnern zusammen mit der Agentur für Bevölkerungsschutz der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol (Lead Partner) und dem Amt der Kärntner Landesregierung (Österreich) trägt Eurac Research zu allen Arbeitspaketen bei:

-          Analyse des Status Quo

-          Umfragen und Interviews zu Risikowahrnehmung und Risikokommunikation

-          Entwicklung und Implementierung einer webbasierten, interaktiven Plattform für Naturgefahren

-          Trainingskurse und bewusstseinsbildende Maßnahmen

RiKoST unterstützt die Verbesserung der Risikokommunikation zwischen Institutionen und der Bevölkerung und steigert die Resilienz gegenüber Naturgefahren durch bewusstseinsbildende Maßnahmen. Mehrsprachigkeit sowie soziokulturelle und geschlechtsspezifische Aspekte in Südtirol und in Kärnten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Der vorgesehene Informationsaustausch mit vorhandenen Initiativen wie der EUSALP Aktionsgruppe 8 und der PLANALP Plattform für Naturgefahren der Alpenkonvention garantiert die Vervielfachung der erzielten Ergebnisse und deren Nutzung über die Projektlaufzeit hinaus.

Kontaktperson: Lydia Pedoth

lydia.pedoth@eurac.edu

Weitere Informationen über das Projekt sowie der Projektflyer sind abrufbar über folgende Webseite http://afbs.provinz.bz.it/

Publications
Knowledge and perception of natural hazards: results from population surveys to innovate risk communication
Pedoth L, Stawinoga AE, Koboltschnig G, Gallmetzer G, Macconi P, Hartmann S, Schneiderbauer S, Damyanovic D (2021)
Vortrag

Konferenz: Interpraevent 2021 | Online | 31.5.2021 - 2.6.2021

Knowledge and perception of natural hazards: results from population surveys to innovate risk communication
Pedoth L, Stawinoga AE, Koboltschnig G, Gallmetzer G, Macconi P, Hartmann S, Schneiderbauer S, Damyanovic D (2021)
Beitrag in Konferenzband

Konferenz: Interpraevent 2021 | Online | 31.5.2021 - 2.6.2021

https://doi.org/10.5281/zenodo.5176207

Enhancing risk governance by addressing key risk communication barriers during the prevention and preparedness phase in South Tyrol (Italy)
Carnelli F, Pedoth L (2021)
Vortrag

Konferenz: The Fifth Northern European Conference on Emergency and Disaster Studies | Sundsvall | 21.9.2021 - 23.9.2021

RiKoST - Risk communication strategies

Carnelli F, Pedoth L (2021)
Vortrag

Konferenz: The 2nd EU Macro Regional Strategies Week #EUMRS Week | Online | 1.3.2021 - 5.3.2021

Fare formazione sul rischio da pericoli naturali nelle scuole: indicazioni a partire dalle attività del progetto RiKoST in Alto Adige

Carnelli F (2021)
Vortrag

Konferenz: Le Alpi e i rischi da pericoli naturali| la comunicazione come tema strategico | Online : 18.3.2021 - 18.3.2021

Improving Risk Communication Strategies through Public Awareness and Engagement: Insights from South Tyrol and Carinthia
Pedoth L, Carnelli F, Koboltschnig G, Krenn P, Rudloff A, Gallmetzer W, Macconi P, Marangoni N (2021)
Buchkapitel
Protective Forests as Ecosystem-Based Solution for Disaster Risk Reduction (Eco-DRR)

http://dx.doi.org/10.5772/intechopen.99517

Natural hazard risk education within the framework of current societal challenges – A case study for South Tyrol
Rudloff A, Pedoth L, Fritsch U (2019)
Vortrag

Konferenz: International Mountain Conference | Innsbruck | 8.9.2019 - 12.9.2019

The Role of Risk Communication in Risk Governance: From Research to Practice
Hartmann S, Pedoth L, Schneiderbauer S, Rudloff A, Gallmetzer W, Macconi P, Koboltschnig G (2019)
Vortrag

Konferenz: International Mountain Conference | Innsbruck | 8.9.2019 - 12.9.2019

http://hdl.handle.net/10863/12161

Risk Communication and Risk Perception in South Tyrol and Carinthia – Recommendations for Improved Risk Communication Strategies
Hartmann S, Pedoth L, Schneiderbauer S, Stawinoga A, Rudloff A, Gallmetzer W, Macconi P, Koboltschnig G (2019)
Vortrag

Konferenz: International Mountain Conference | Innsbruck | 8.9.2019 - 12.9.2019

https://hdl.handle.net/10863/12474

Transformative natural hazard risk education – An approach to link risk communication and sustainability education within the framework of current societal challenges
Rudloff A, Pedoth L, Fritsch U (2019)
Vortrag

Konferenz: International Mountain Conference | Innsbruck | 8.9.2019 - 12.9.2019

Partner
Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Agentur für Bevölkerungsschutz
Amt der Kärntner Landesregierung - Abteilung 8
Projekt Team
1 - 3

Projects

1 - 5
Project

TRANSALP

Grenzüberschreitende Sturmrisiko- und Folgenabschätzung in alpinen Regionen

Duration: December 2020 - September 2021Funding:
Other EU Funding (EU funding / Project)

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Eurac Research ist ein privates Forschungs-Zentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscher kommen aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Bereichen und aus allen Teilen der Welt. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – die Zukunft gestalten.

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Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. Unsere Forschungsarbeit umfasst dabei drei Hauptthemen: lebensfähige Regionen, Vielfalt als lebensförderndes Merkmal, eine gesunde Gesellschaft.

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