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Das digitalisierte(re) Handwerk

Die Frage der Veränderung der Berufsbildung im Handwerk durch Digitalisierung stand im Mittelpunkt des ersten Multiplier-Events des Interreg-Projektes FuturCRAFT


Wie verändert die Digitalisierung die Berufsbildung im Handwerk? Das erste Multiplier-Event des Interreg-Projektes FuturCRAFT ging genau dieser Frage nach. Einige Antworten konnten bereits gegeben werden, unter anderem von Valeria Ferraretto, Politikwissenschaftlerin sowie Roland Benedikter, Co-Leiter des Center for Advanced Studies. Grundlage waren erste allgemeine Ergebnisse einer Delphi-Analyse sowie von Experteninterviews.


Die Digitalisierung schaffe neue Berufsfelder und Arbeitsplätze, die besonders für junge Menschen, für Universalistinnen und Frauen interessant sein werden. Mensch und Maschine beziehungsweise Roboter werden in Zukunft kooperieren, betonten Roland Benedikter und Valeria Ferraretto in ihren Vorträgen. Trotzdem werde der Mensch auch weiterhin die zentrale Rolle in der Ausübung von Handwerksberufen einnehmen, auch bei zunehmender Bedeutung der Robotik. Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Kompetenzzentren seien aufgerufen, neue Lernkonzepte zu entwickeln, die auf flexibel zugänglichen Modulen basieren. Dabei sei es auch an den Handwerksbetrieben, die Einführung von Mentoringprogrammen voranzutreiben und durch die Schaffung digitaler Plattformen den Dialog zwischen alten und neuen Generationen zu fördern. Die Handwerksberufe der Zukunft werden sich durch eine Kombination zwischen neuen Technologien, Produkten und Dienstleistungen sowie traditionellen Werten, Arbeitsweisen, Qualitäten und Materialien auszeichnen.

Durch die Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien werde das Handwerk wieder zunehmend attraktiv für Jugendliche und Auszubildende. Dies betonte auch der Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssysteme und -technologien an der Universität Bozen, Prof. Dr.-Ing. Dominik Matt in seinem Vortrag über die Herausforderungen und Chancen für das Handwerk durch die Digitalisierung. Über die Ausbildungsmodelle in Südtirol referierte Gustav Tschenett, deutscher Bildungsdirektor des Landes. Er bekräftigte, dass es eine flexible und schnelle Anpassung der Berufsbilder brauche, um sich an gesellschaftliche und marktbezogene Veränderungen optimal anpassen zu können.

"Digitalisierung wird für zukünftige Handwerkerinnen und Handwerker eine große Chance sein, jedoch nur, wenn die Betriebe mit Offenheit auf die Veränderungen reagieren und sich aktiv um einen Wandel im eigenen Unternehmen kümmern", unterstrichen Ferraretto und Benedikter. Hier spiele die Ausbildung (in Fachschulen aber auch in den Betrieben selbst) eine wichtige Rolle. Ebenso sollen neue Finanzierungsmodelle und steuerliche Vorteile die Unternehmen dazu motivieren, digitale Innovation zu betreiben und in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren.

Die Aufnahme aller Vorträge und Diskussionen ist nun auf dem YouTube-Kanal des Landesverbandes der Handwerker verfügbar.

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