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Warum wir kein Ministerium für Bildung und Leistung brauchen. Ein Plädoyer für eine Orientierung an Bildungsgerechtigkeit.

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06 December 2022
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Köpfe - Adobe Stock -

Im Rekordtempo hat die Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ihr Regierungsteam präsentiert und die Umbenennung mehrerer Ministerien angekündigt. Diese Neubenennungen sind kein zufälliger Oberflächendekor einer Regierung, die euphemistisch als „Mitte-Rechts-Regierung“ bezeichnet wird. Vielmehr handelt es sich um programmatische Bezeichnungen, die Rückschlüsse auf die ideologische Richtung zulassen, in die sich Italien bewegen soll. Eines der Ministerien trägt nun den Namen „Istruzione e Merito“ - „Bildung und Leistung“, was breite Kontroversen ausgelöst hat. Was aber ist das Problem am „merito“?

Nadja Thoma

Nadja Thoma forscht an der Schnittstelle von Bildungs- und Sprachwissenschaft, setzt sich für eine differenzfreundliche Gesellschaft mit machtreflexiven Bildungsinstitutionen ein und kooperiert gern mit Schüler*innen, Pädagog*innen und pädagogischen Führungskräften. Daneben ist sie zu allen Jahreszeiten begeisterte Freiwasserschwimmerin.

Tags

  • Politics

Citation

https://doi.org/10.57708/b143783606
Thoma, N. Warum wir kein Ministerium für Bildung und Leistung brauchen. Ein Plädoyer für eine Orientierung an Bildungsgerechtigkeit. https://doi.org/10.57708/B143783606

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